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Patienteninformationen

Alles über Mobilität

1. Autofahren nach Schlaganfall

Neurologische Erkrankungen können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen, das gilt auch für den Schlaganfall. Prinzipiell hat jeder Führerschein- inhaber die Pflicht zur kritischen Selbstprüfung seiner Fahrtauglichkeit. Wenn aufgrund einer Beeinträchtigung oder bei Gefahr plötzlichen Versagens der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit eine Verkehrsgefährdung gegeben ist, ist der Betroffene fahruntauglich.

2. Neue Musiktherapien helfen Schlaganfallopfern

Opfer von Schlaganfällen können mit zwei neuartigen Verfahren der Musiktherapie weitaus besser behandelt werden als bisher bekannt war. Wissenschaftler der Hochschule für Musik und Theater in Hannover haben eine Therapie entwickelt, die Schlaganfallpatienten hilft, ihre Bewegungsfähigkeit mit Musik wiederzuerlangen

3. Rentner immer aktiver

Starke Veränderungen in der Mobilität von Senioren: Ältere Menschen sind heute in fast allen Lebensbereichen vitaler und aktiver als noch vor 20 Jahren laut Erhebungsdaten des Instituts für Demoskopie Allensbach.

4. Neuer Ratgeber zur Fahreignung

Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose können die Fähigkeit zur Fahreignung für PKW einschränken. Für verschiedene Erkrankungen gelten verschiedene Regelungen.Für Betroffene ist es nicht immer einfach herauszufinden, welche gesetzliche Regelung speziell für sie gilt. In der Regel muss von einem Mediziner ein Gutachten erstellt werden, das im ungünstigsten Fall feststellt, dass keine Fahrtauglichkeit besteht. Damit sich Betroffene vorab schon einmal mit dem Thema Auto fahren und neurologische Erkrankungen befassen können, gibt es nun einen neuen Ratgeber zur Fahreignung bei neurologischen Erkrankungen. Er enthält Informationen für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. Die Autorin,Dr.Jutta Küst, ist Psychologin in einem neurologischen Rehabilitationszentrum und befasst sich u.a. mit der Diagnostik und Therapie der Fahreignung – sowohl als Therapeutin als auch in der Forschung.

5. Gehhilfen: Note mangelhaft

Hilfsmittel, die gehbehinderten Patienten heute angeboten werden, gehen oft am Bedarf dieser Menschen vorbei, kritisiert die Diplom- Pflegewirtin Andrea Mischker. Als Doktorandin an der Berliner Universitätsklinik Charité hat sie Patienten befragt, denen nach einer Hüft-OP Hilfsmittel verschrieben worden waren.

6. Autofahren nach Schlaganfall strafbar?

Wer fahruntauglich ist und sich trotzdem hinter das Steuer setzt, gefährdet sich und andere, macht sich strafbar und verliert zudem seinen Versicherungsschutz. Einfach darauf zu vertrauen, dass die Behörde nichts vom Schlaganfall mitbekomme, sei fahrlässig, warnt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

7. Schlaganfall: neues Arm-Training hilft besser als konventionelle Behandlungen

Für Schlaganfallpatienten, die unter schweren Armlähmungen leiden, kann eine neue Therapie effektiver sein als herkömmliche Behandlungsmethoden. Der Weg zum Erfolg: häufige Wiederholungen isolierter spezieller Bewegungen, die kompensatorische Mechanismen im Gehirn anregen. Leiden die Betroffenen unter schweren Armlähmungen, können sie viele alltägliche Dinge – wie z.B. sich die Schuhe zuzubinden, sich zu waschen oder nach einem Glas zu greifen – nicht mehr oder nur beschwerlich mit dem noch gesunden Arm meistern.

8. Lernen durch Beobachten: Schlaganfallpatienten könnten von Videoverfahren profitieren

Schlaganfall- Patienten mit Lähmungen an den Extremitäten können ganz offensichtlich durch Beobachten von Arm- oder Beinbewegungen das Wiedererlernen von verlorenen Fertigkeiten beschleunigen. Ersten Untersuchungen deutscher und italienischer Neurologen zufolge gelang es den Betroffenen während der Rehabilitation deutlich schneller,

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