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Husten

Husten ist eine Schutzreaktion des Körpers. Damit sollen Fremdkörper, Schadstoffe oder zäher Schleim aus den Atemwegen herausgeschleudert werden. Beim Husten zieht sich das Zwerchfell bei geschlossener Stimmritze zusammen und baut so einen hohen Druck in den Atemwegen auf. Dieser entweicht schlagartig, wenn die Stimmritze sich öffnet. Der Hustenvorgang sorgt dafür, dass die Restmenge an Luft ruckartig aus den Atemwegen entweicht. Im günstigsten Falle schleudert der Husten das störende Sekret beziehungsweise den Fremdkörper aus den Atemwegen heraus. Husten ist daher auch ein wichtiges Warnsignal, wenn sich etwa ein Mensch an Speisen oder Getränken verschluckt oder einen Fremdkörper eingeatmet hat. Wird beim Husten Schleim ausgeworfen, können viele Ursachen zugrunde liegen, zum Beispiel Infekte wie Erkältungen, eine Bronchitis, Lungenentzündung, Tuberkulose, aber auch Asthma bronchialis, eine Vernarbung des Lungengewebes (Lungenfibrose), Herzkrankheiten mit Blutstau in der Lunge, Lungenkrebs, ein Abszess in der Lunge oder eben auch das Einatmen von Flüssigkeiten und Fremdkörpern.
Man unterscheidet trockenen Reizhusten und den sogenannten „produktiven“ Husten, bei dem Schleim ausgeworfen wird. Zu ersterem kann es kommen, wenn der Körper keinen effektiven Hustenstoß produzieren kann oder wenn das Sekret so zäh ist, dass der Körper es nicht abhusten kann. Ein leichter Husten im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten verschwindet in der Regel innerhalb von vier Wochen von selbst. Wenn jedoch zusätzlich Symptome wie Fieber, Heiserkeit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Schlappheit auftreten, sollte Betroffene einen Arzt aufsuchen. Dies gilt auch dann, wenn der Husten länger andauert oder man sich den Husten nicht logisch erklären kann. Außerdem sollte Betroffene den Arzt konsultieren, wenn sie Schmerzen beim Luftholen haben oder unter Atemnot leiden. Häufiges Verschlucken oder Husten infolge von saurem Aufstoßen sollte ebenfalls ärztlich abgeklärt werden. Trockener Husten und Atemnot nach einer Venenthrombose, Operationen oder allgemein nach längeren Phasen der Bettruhe bzw. langem Stillsitzen (z.B. auf Reisen) sollte als mögliches Warnzeichen für Lungenembolie sehr ernst genommen werden. Hier ist schnellstmöglich ein Arzt zu kontaktieren.

25.02.11

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