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Nahrungsergänzungsmittel bei Krebs

Vitamine und Nährstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit – deshalb stellen sich viele Menschen mit Krebs die Frage, ob sie ihren Körper im Kampf gegen den Krebs mit der zusätzlichen Einnahme von Vitaminen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen sollen. Doch wie sinnvoll ist das?

Tatsächlich kann es bei Menschen mit Krebs zu einem Nährstoffmangel kommen. Wie die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) informiert, liegen die Ursachen hierfür in Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Schleimhautentzündungen, aber auch der Tumor selbst kann durch Veränderungen des Stoffwechsels zu einem Mangel an Nährstoffen führen. Laut DKG kommt dies häufig bei Leukämien vor, aber auch bei Patienten mit Tumoren im Magen-Darm-Bereich, da sie Probleme haben, die notwendigen Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen.

Wann kann ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein?

Dennoch ist laut DKG für viele Menschen mit Krebs eine gesunde, vollwertige Ernährung erst einmal ausreichend, um die Versorgung des Körpers sicherzustellen. Manchmal kann eine zielgerichtete Versorgung mit Nährstoffen dennoch sinnvoll sein. Aber: Hier sollte man laut DKG nicht auf eigene Faust aktiv werden und irgendwelche Produkte aus dem Ausland im Internet bestellen. Es treiben sich gerade auf dem Ernährungs- und Gesundheitsmarkt viele schwarze Schafe herum. Mitunter sind solche Mittel aus dem Ausland sogar mit verbotenen Stoffen und illegalen Beimischung verunreinigt, so der Krebsinformationsdienst.

Arzt immer vorab zu Rate ziehen

In jedem Falle ratsam ist es, eine zusätzliche Einnahme von Vitaminen und Nährstoffen mit dem Arzt abzusprechen. Dieser kann einen entsprechenden Mangel diagnostizieren und dann gezielt das richtige Produkt in der richtigen Dosierung verschreiben, rät die DKG. Und auch bei legalen, in Deutschland erworbenen Produkten ist es wichtig, die Einnahme mit dem Arzt abzusprechen: Denn manchmal vertragen sich bestimmte Nahrungsergänzungsmittel nicht mit den Medikamenten der Krebstherapie – laut Krebsinformationsdienst kann es hierbei zu Wechselwirkungen kommen, die die Gesundheit gefährden können.

Quelle: Befund Krebs 2/2017

03.07.17

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