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Patienteninformationen

Alles über Nerven

1. Mittel gegen Epilepsie könnte vor Nervenschäden schützen

Ein Medikament, dass eingesetzt wird, um Epilepsieanfällen vorzubeugen, schützt möglicherweise die Nerven im Auge bei Menschen mit beginnender MS. Das legt eine Studie nahe, die auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology vorgestellt und u. a. von den nationalen MS-Organisationen der USA und Großbritanniens unterstützt wurde.

2. Was tun bei Beschwerden von Magen, Darm und Blase?

An der Entleerung von Harnblase und Darm sind zahlreiche Nerven beteiligt. So befinden sich z. B. in der Harnblase zahlreiche Rezeptoren, die Informationen über Dehnung und Füllungsstand der Blase über die Nerven des Rückenmarks ans Gehirn weiterleiten.

3. Verringert Kaffeekonsum das Risiko für MS?

Auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology wurde eine Studie vorgestellt, nach der ein hoher Kaffeekonsum mit einer verringerten Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von MS einhergeht.

4. Ernährung bei Dysphagie

Dysphagie ist der medizinische Ausdruck für Schluckstörung. Der Schluckvorgang ist ein komplexer Prozess, an dem Mund, Rachen, Speiseröhre und Mageneingang beteiligt sind. Bei MS kann dieser Prozess durch eine Beeinträchtigung der Nerven gestört sein.

5. Mit dem Uhthoff-Phänomen umgehen

Uhthoff-Phänomen – dieser Begriff bezeichnet die vorübergehende Verschlechterung von MS-bedingten Symptomen ausgelöst durch Wärme. Die Wärme scheint bei einigen MS-Betroffenen die Leitfähigkeit der vorgeschädigten Nerven zu verschlechtern, sodass die Betroffenen es in der Folge z. B. mit Problemen wie einer Verminderung der Sehfähigkeit, einer verringerten Leistungsfähigkeit, Verschlimmerung der Fatigue oder auch mit vermehrtem Auftreten von Spastik zu tun haben.

6. Was beim Uhthoff-Phänomen hilft

In der warmen Jahreszeit sind viele Menschen mit MS vom Uhthoff-Phänomen betroffen: einer Verschlimmerung ihrer MS-Symptome durch die Erhöhung der Körpertemperatur. Wahrscheinlich verringert Wärme die Leitfähigkeit bereits vorgeschädigter Nerven, sodass sie langsamer reagieren.

7. Bewegungstherapiegeräte: Welche gibt es und was bewirken sie?

In der Behandlung von MS spielt Bewegungstraining eine große Rolle. Es dient sowohl dem Erhalt körperlicher Funktionen, die durch Schädigungen der Nerven beeinträchtigt sind, als auch zu deren Rückgewinnung. Bewegung stärkt Muskeln, Ausdauer, Gleichgewicht sowie Koordination.

8. Sicher in den Sommer – Uhthoff-Phänomen

Wenn die Außentemperaturen steigen, tritt bei vielen Menschen mit MS das sog. Uhthoff-Phänomen auf. D. h. neurologische Beschwerden wie Fatigue, Sehschwäche, Lähmungen und Spastiken, die mit der MS einhergehen, verschlimmern sich. Mediziner vermuten, dass eine erhöhte Außen- oder Körpertemperatur die Leitfähigkeit der Nerven, die durch die MS geschädigt sind, einschränkt.

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