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Patienteninformationen

Alles über Nervenschmerzen,MS,Symptome

1. Was tun, wenn’s brennt – Nervenschmerzen

Ständiges Brennen oder Kribbeln, Taubheit und einschießende Schmerzattacken sind häufige Symptome für Schmerzen, die durch Defekte an Nervenfasern entstehen. Diese Nervenschmerzen, auch neuropathische Schmerzen genannt, sind meist den Betroffenen sehr unangenehm. Hinzu kommt, dass oft jede Berührung Schmerzen auslöst.

2. Meine MS und ich

Im März 2005 arbeitete ich gerade das vierte Jahr an einer Schule für geistig Behinderte in Dresden. Als ich eine Bronchitis bekam, dachte ich mir nichts weiter, dank Antibiotika würde ich sicher bald wieder gesund sein. Aber es wollte der Schwindel nicht weggehen und ich war total erschöpft. Meine Hausärztin überwies mich zu verschiedenen Fachärzten, die aber nichts fanden.

3. MS-Therapie ergänzen

Viele MS-Patienten greifen in Deutschland bei der Therapie von MS und ihrer Symptome auch auf komplementäre Medizin zurück. Der Begriff „komplementär“ sagt aus, dass diese Maßnahmen die gängigen medikamentösen Behandlungen nicht ersetzen, sondern sie sinnvoll ergänzen können.

4. Ergotherapie bei MS: Hilfe zur Selbsthilfe

Vorrangiges Ziel sollte immer sein, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten. Die Anamneseerhebung durch die Ergotherapie soll klären, welche behandlungsbedürftigen Beschwerden und Symptome der Betroffene hat. Hierzu wird ein Test eingesetzt, der z. T. standardisierte Elemente enthält und Aussagen über den momentanen Zustand der Erkrankung gibt.

5. Verlaufsformen der Multiplen Sklerose

Sicher haben Sie, wenn über die Multiple Sklerose (MS) gesprochen wird, schon häufiger die Begriffe „schubförmige MS“ und „schleichende MS“, „chronisch progredient“ oder „primär progredient“ gehört. All diese Ausdrücke beziehen sich auf die verschiedenen Verlaufsformen einer MS. Ebenso wie die Symptome dieser Erkrankung sind auch ihre Verlaufsformen offenbar sehr unterschiedlich.

6. Tabuthema Inkontinenz

Inkontinenz kann eines der vielfältigen Symptome einer Multiplen Sklerose sein. Prof. Dr. K.-P. Jünemann, Klinik für Urologie und Kinderurologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gibt Auskunft zu Ursachen und Behandlungsmethoden.

7. Depressionen – was tun?

Große Traurigkeit, innere Leere, Antriebslosigkeit, das Gefühl, nichts wert zu sein, der Verlust der Libido – das alles sind Symptome, die auf eine Depression hindeuten können, wenn sie über eine gewisse Zeit andauern. Der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zufolge erkranken 50 Prozent der Menschen mit MS im Laufe ihres Lebens an einer schweren Depression, nimmt man die leichten bis mittelschweren Fälle hinzu, sind es sogar 70 Prozent.

8. Überblick über die aktuelle MS-Therapie

Trotz intensiver Forschung und des Einsatzes neu entwickelter Medikamente ist die Multiple Sklerose bisher nicht heilbar. Realistische Ziele der MS-Therapie sind eine schnelle Rückbildung der Symptome nach einem Schub und die Verhinderung von neuen Schüben.

9. Wenn gehen schwierig wird

Gangstörungen und Gangunsicherheit gehören zu den häufigen Symptomen bei MS. Ursache sind i. d. R. Schädigungen von Nervenbahnen, die für die Bewegung zuständig sind.

10. Wenn die MS das Sehen beeinträchtigt

Sehstörungen zählen zu den häufigsten Erstsymptomen der MS und den zehn häufigsten Beschwerden dem deutschen MS-Register zufolge. Hauptursachen sind eine Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis oder optische Neuritis genannt) oder andere Hirnnerven betreffende Entzündungen, die zu Störungen der Augenbewegung (okulomotorische Störungen) führen.

11. Schmerzen gezielt behandeln

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die MS bzw. die mit ihr einhergehenden Symptome Schmerzen auslösen können. In der Behandlung der MS spielt die Schmerzlinderung daher eine wichtige Rolle. In jedem Fall sollten Menschen mit MS beim Arztbesuch erwähnen, wenn erstmals Schmerzen – egal, welcher Art – auftreten.

12. Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose

Eine Multiple Sklerose (MS) zu diagnostizieren, ist nicht einfach. Die Symptome können sich individuell in ihrer Art, in dem Schweregrad ihrer Ausprägung und in dem Zeitpunkt ihres Auftretens unterscheiden.

13. Diagnose von Multipler Sklerose

Die MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Bei den Betroffenen treten erste Symptome oft zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr auf. Die Erkrankung betrifft in Deutschland etwa 30 - 100 Menschen pro 100.000 Einwohner. Erste Anzeichen dieser Erkrankung sind häufig Sehstörungen oder Taubheitsgefühle, eine Schwäche in einem Arm oder Bein oder Koordinationsstörungen. Diese Ausfallserscheinungen können relativ plötzlich innerhalb weniger Stunden oder Tage auftreten oder sich schleichend über mehrere Monate entwickeln.

14. Symptome der MS und ihre Behandlung

MS kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Eine rasche Behandlung der Beschwerden ist daher wichtig.

15. Geschichte der MS

Menschen, die an MS erkrankten, gab es mit großer Wahrscheinlichkeit bereits im Mittelalter. So soll die später heiliggesprochene niederländische Nonne Lidwina von Schiedam (1380–1433) MS gehabt haben – sie ist zumindest die Erste, bei der Krankheitssymptome beschrieben wurden, die der MS zugeschrieben werden können.

16. Psychische Symptome – die unsichtbare Seite der MS

Für Ärzte und Betroffene stehen bei der Diagnose MS i. d. R. zunächst die körperlichen Veränderungen im Vordergrund. Doch psychische Symptome, die mit MS einhergehen können, beeinträchtigen die Lebensqualität oft ähnlich stark. Stimmungsschwankungen, Depressionen, Ängste bis hin zu Angststörungen, kognitive Einschränkungen sowie die mangelnde Kontrolle über Gefühlsäußerungen gehören zu dieser eher unsichtbaren Seite der MS.

17. Dem Uhthoff-Phänomen entkommen

Bei heißen Temperaturen leiden viele MS-Betroffene am Uhthoff-Phänomen, einer Verschlimmerung der Symptome durch Wärme.

18. Die Angst vor dem nächsten Schub

„Angefangen hat es bei mir mit einem Drehschwindel. Das hat sich aber wieder gegeben und dann hatte ich drei, vier Jahre Ruhe“, sagt Barbara Pospiech. Als schließlich Lähmungen auftraten, ging ihr damaliger Arzt zunächst von einer Migräne-Attacke aus. Aber die Symptome verdichteten sich weiter, im Jahr 1988 bestand kein Zweifel mehr.

19. Gezielt entspannen bei MS

Gezielte Entspannungsübungen können ggf. dabei helfen, Symptome der Multiplen Sklerose zu lindern und Schüben vorzubeugen.

20. Alternative Behandlung bei MS

Alternative Behandlungsmethoden können eine Ergänzung zur verlaufsmodifizierenden Therapie der MS sein. Sie können Symptome lindern, die mit der MS einhergehen, oder können u. U. zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

21. Neue Erkenntnisse zur MS in Baden-Württemberg

Die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e. V., stellt die Daten zur Versorgungssituation MS-Erkrankter für Baden-Württemberg vor, die im Rahmen des deutschen MS-Registers erhoben wurden.

22. Kann Zimt MS-Beschwerden verringern?

Die orale Verarbeichung von Zimtpulver (Cinnamonum verum) unterdrückte bei weiblichen Mäusen, bei denen eine experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) ausgelöst worden war, das Auftreten von Symptomen der schubförmigen EAE.

23. Klinische Studien: Was nützt mir eine Studienteilnahme?

Die Teilnahme an klinischen Studien ist immer freiwillig. Bei solchen Studien werden neue Medikamente und Wirkstoffe getestet. Es wird auch untersucht, inwieweit z. B. Lebensstiländerungen die Symptome der MS bessern können.

24. Die unsichtbare Seite der MS

MS kann mit Beschwerden einhergehen, die für andere Menschen nicht immer sofort ersichtlich sind. So kann es zu psychischen Erkrankungen oder auch einer stark ausgeprägten Müdigkeit, der sog. Fatigue kommen.

25. Was beim Uhthoff-Phänomen hilft

In der warmen Jahreszeit sind viele Menschen mit MS vom Uhthoff-Phänomen betroffen: einer Verschlimmerung ihrer MS-Symptome durch die Erhöhung der Körpertemperatur. Wahrscheinlich verringert Wärme die Leitfähigkeit bereits vorgeschädigter Nerven, sodass sie langsamer reagieren.

26. Vegetarische, fettarme Ernährung bei MS eventuell sinnvoll

Einige Symptome der MS können durch eine fettarme, vegetarische Ernährung unter Umständen gebessert werden. So können auf diese Weise der Body-Mass-Index und die Blutfettwerte positiv beeinflusst werden.

27. Gute Pflege ist Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Mensch, der an Multipler Sklerose erkrankt ist, landet nicht gleich (und oft auch später nicht) im Rollstuhl. Das komplexe Krankheitsbild kann mit Symptomen einher gehen wie Spastik, Koordinationsstörungen, kognitiven Beeinträchtigungen, Fatigue ... Dinge, die möglichweise einer Unterstützung bedürfen und es sinnvoll erscheinen lassen, über Möglichkeiten der Pflege nachzudenken.

28. Hilfe beim Uhthoff-Phänomen

Wenn sich die Symptome der MS bei höheren Temperaturen verschlimmern, kann es sich um das Uhthoff-Phänomen handeln. Man sollte sich dann möglichst im Schatten aufhalten und den Körper kühl halten.

29. Hilfe bei paroxysmalen Symptomen

Paroxysmale Symptome sind kurzzeitig auftretende Beschwerden, die dann wieder verschwinden, aber in der Regel erneut auftreten. Zu den paroxysmalen Symptomen gehört auch das Uhthoff-Phänomen.

30. Mit dem Uhthoff-Phänomen umgehen

Uhthoff-Phänomen – dieser Begriff bezeichnet die vorübergehende Verschlechterung von MS-bedingten Symptomen ausgelöst durch Wärme. Die Wärme scheint bei einigen MS-Betroffenen die Leitfähigkeit der vorgeschädigten Nerven zu verschlechtern, sodass die Betroffenen es in der Folge z. B. mit Problemen wie einer Verminderung der Sehfähigkeit, einer verringerten Leistungsfähigkeit, Verschlimmerung der Fatigue oder auch mit vermehrtem Auftreten von Spastik zu tun haben.

31. Ab in den Urlaub trotz MS

Menschen mit MS sollten bei der Reiseplanung auf das Klima im Urlaubsland achten. Sehr warme Temperaturen können sich negativ auf die Symptome auswirken.

32. MS und Sexualität

Mehr Zufriedenheit und größere Lebensfreude durch aktive Kommunikation: Eine erfüllte Sexualität ist für MS-Betroffene und Gesunde ein gleichermaßen grundlegendes Bedürfnis. Sexuelle Probleme können zu mangelndem Selbstwertgefühl und starken Einbußen an Lebensqualität führen. Studien zufolge ließ bei mehr als der Hälfte der MS-Patienten vom Zeitpunkt der Erstdiagnose an die sexuelle Aktivität nach. Bis zu 91 % der Männer und bis zu 72 % der Frauen mit Multipler Sklerose leiden unter Störungen ihres Sexuallebens. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, solchen Problemen zu begegnen. Der Schlüssel zu allen Lösungsansätzen ist eine aktive Kommunikation sowohl mit dem Partner als auch mit Fachleuten.

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