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Patienteninformationen

Alles über Neurodermitis-Kinder

1. Neurodermitis bei Kindern behandeln

Neurodermitis tritt häufig im Säuglings- oder Kindesalter auf. Im Säuglingsalter gilt Milchschorf als erstes Anzeichen einer möglichen späteren Neurodermitis. Milchschorf befindet sich bei den betroffenen Säuglingen am Kopf und im Gesicht und tritt meistens nach dem dritten Lebensmonat auf. Die Bezeichnung ist durch die äußerliche Ähnlichkeit des Ekzems mit Milch, die in einem Topf angebrannt ist, entstanden und steht nicht im Zusammenhang mit einer Milchunverträglichkeit.

2. Therapie der Neurodermitis bei Kindern

Neurodermitis ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und entwickelt sich oft schon ab dem dritten Lebensmonat. Bis zur Einschulung erkranken europaweit rund 15 Prozent der Kinder an Neurodermitis.

3. Hautpflege für Neurodermitis-Kinder: Mit Pflanzenölen gegen raue Haut

Neurodermitis-Kinder plagt vor allem eins: der Juckreiz. Tägliche Hautpflege lindert den Reiz. Im Winter, wenn die Kälte die Haut zusätzlich strapaziert, eignen sich vor allem Wasser-in-Öl-Emulsionen.Neurodermitispatienten leiden generell unter sehr trockener Haut. Die Haut sollte deshalb nicht nur nach dem Baden oder Duschen, sondern täglich mit einer rückfettenden Pflegesalbe behandelt werden. Bewährt haben sich Cremes mit Bestandteilen aus Pflanzenölen.

4. Asthma und Neurodermitis: Wie behandle ich mein Kind?

Allergien sind heute auch unter jungen Menschen verbreitet: Bei rund einem Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben Ärzte schon einmal Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis festgestellt. Etwa 5 bis 10% der Kinder und Jugendlichen haben asthmatische Beschwerden.

5. Forscher ergründen die Ursachen der Neurodermitis

Grundlegende Mechanismen von Neurodermitis und Allergien untersucht ein Forscherteam des Universitätsklinikums Bonn mit Kollegen aus der Schweiz. In Deutschland erkrankt bis zur Einschulung etwa jedes zehntes Kind an Neurodermitis.

6. Neurodermitis bei Kindern

Antworten auf Fragen wie: Wie wird Neurodermitis bei Kindern behandelt? Was hilft bei Juckreiz und wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

7. Hautpflege bei Kindern mit Neurodermitis

Hautpflege ist bei Neurodermitis ein wichtiger Teil der sog. Basistherapie, d. h., der grundlegenden Behandlung der Krankheit. Sie sollte daher zur täglichen Gewohnheit werden, genau wie das Zähneputzen. Die Hautpflege bei kleineren Kindern müssen die Eltern übernehmen, bei älteren Kindern sollten sie darauf achten, dass die Kinder sie nicht vergessen.

8. Wie verhindern Eltern, dass ihr Kind sich bei Neurodermitis kratzt?

Neurodermitis ruft oft starken Juckreiz hervor. Was zur Folge haben kann, dass Kinder ständig versuchen, sich an den betroffenen Körperstellen zu kratzen. Dabei kann die Haut verletzt werden und in die offenen Wunden können Krankheitserreger eindringen, die sich unter den Fingernägeln oder an den Fingern des Kindes befinden.

9. Schulungen für Eltern neurodermitiskranker Kinder

Das Kind kratzt sich, die Haut nässt und blutet. Doch der starke Juckreiz hört nicht auf. Nach Angaben des Ärzteverbands Deutscher Allergologen leiden in Deutschland rund 10 - 15 % aller Kinder und Jugendlichen unter Neurodermitis.

10. Kinder mit Neurodermitis: Nahrungsmittel zu häufig als Auslöser verdächtigt

Leiden Kinder an Neurodermitis vermuten Eltern sehr oft Nahrungsmittel als Auslöser der allergischen Reaktion. Wie die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) berichtet, können solche Zusammenhänge aber nur in jedem zweiten Fall bestätigt werden.

11. Ernährungsumstellung bei Neurodermitis: sinnvoll oder nicht?

Durch die Ernährung – da sind sich die Wissenschaftler größtenteils einig – wird Neurodermitis nicht ausgelöst. Doch die Ernährung kann Neurodermitis beeinflussen. So können bestehende Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel insbesondere im Kindesalter die Neurodermitis verschlimmern.

12. Neurodermitis bei Kindern behandeln

Neurodermitis tritt häufig zum ersten Mal im Kindes- oder Säuglingsalter auf. Man geht davon aus, dass etwa 10 % der Kinder und ungefähr 3 % der Erwachsenen in den Industrieländern von der Krankheit betroffen sind. In vielen Fällen verschwindet Neurodermitis im Schulalter.

13. Neurodermitis bei Kindern erfordert einen Spezialisten

Einer von zehn Säuglingen ist von Neurodermitis betroffen. Trockene Haut, starker Juckreiz, blutig gekratzte Stellen am Körper, schlaflose Nächte: Neurodermitis ist eine Erkrankung, die für Kinder und ihre Eltern sehr belastend ist. Prof. Dr. Ulrich Wahn erläutert im Interview, worauf Eltern achten sollen.

14. Neurodermitis bei Kindern erkennen

Leidet ein Kind unter Milchschorf, kann dies ein erster Hinweis auf den Beginn einer Neurodermitis sein. Neurodermitis ist besonders durch den starken Juckreiz gekennzeichnet.

15. Psychische Folgen der Neurodermitis

Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren an Neurodermitis leiden, sind als Zehnjährige häufiger psychisch unausgeglichen als andere in ihrem Alter. Experten vermuten, dass der ekzembedingte Juckreiz und seine Auswirkungen auf Schlaf und Konzentration dabei eine Rolle spielen. Umso wichtiger ist eine zeitgemäße Therapie, die Ekzemschüben möglichst vorbeugt.

16. Neurodermitis bei Kindern therapieren

Die Neurodermitis ist eine für Kinder und Eltern oft gleichermaßen belastende Krankheit – für die Kinder, weil der Juckreiz teilweise so schlimm ist, dass sie sich die Haut aufkratzen, für die Eltern, weil sie es mit ansehen müssen.

17. Alltagstipps für den Umgang mit Neurodermitis bei Kindern

Stress, Kratzen, Juckreiz – Neurodermitis ist für Kinder und die Eltern eine Herausforderung. Eltern fühlen sich oft hilflos, wenn die Haut ihres Kindes gerötet ist und juckt. Mit dem nötigen Wissen über die Erkrankung und der entsprechenden Hautpflege können Eltern ihren Kindern zur Seite stehen und sie unterstützen.

18. Neurodermitis-Kinder haben Anspruch auf Hilfen in der Schule

8–16 % aller Kinder erkranken hierzulande bis zur Einschulung an Neurodermitis. Die Hauterkrankung geht mit einem starken Juckreiz einher, der zu Unruhe und Schlafstörungen führen kann. Viele betroffene Kinder fallen dann im Unterricht durch unkonzentriertes Arbeiten und Müdigkeit auf. Damit sie dennoch erfolgreich lernen können, brauchen sie neben einer zeitgemäßen Therapie ein paar praktische Hilfen im Schulalltag.

19. Der Nutzen der Lichttherapie bei Kindern mit Neurodermitis

Eine britische Studie untersuchte den Nutzen der Lichttherapie bei Kindern mit mittelgradiger und schwerer Neurodermitis, berichtet die Ärzte Zeitung. Dazu wurden die Patienten im Alter zwischen drei bis 16 Jahren zusätzlich zur topischen Behandlung mit einem Schmalspektrum-UVB-Licht zwölf Wochen lang zweimal pro Woche bestrahlt.

20. Bundesverband Neurodermitis e. V.

Der Bundesverband Neurodermitis e. V. ist eine Selbsthilfeorganisation, die Hilfe suchenden Patienten Informationen zu der Erkrankung gibt und Ärzte, Therapeuten und Kliniken empfehlen kann.

21. Links zu Neurodermitis

Was gibt es noch an weiterführenden Informationen zum Thema Neurodermitis? Hier finden Sie eine Linksammlung von Selbsthilfegruppen, Patientenverbänden, anderen Portalanbietern und medizinischen Websites.

22. Reha an der See – Häufigste Indikation für Neurodermitiker

Neurodermitis ist die häufigste Indikation für Reha-Maßnahmen in Kureinrichtungen an der See. Ca. 90 Prozent der Betroffenen kehren mit einer deutlichen Verbesserung ihres Hautbefundes oder gar erscheinungsfrei aus der Reha zurück. Der Heilbäderverband Schleswig Holstein e. V. stellt die Methoden der Reha an der See vor.

23. Experteninterview zum Thema Neurodermitis mit Dr. T. C. Roos

Im folgenden Interview möchten wir Ihnen Herrn Dr. Thomas Christian Roos, Facharzt für Dermatologie/Allergologie/Qualitätsmanagement, aus Wittmund vorstellen. Dr. Roos, der auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Patientenmagazins allergikus ist, stand der Redaktion bei der Erstellung des Ratgebers Neurodermitis (GFMK-Verlagsgesellschaft) mit seinem Fachwissen beratend zur Seite.

24. Experteninterview zum Thema Neurodermitis mit Prof. Dr. Merk

Im folgenden Interview möchten wir Ihnen Herrn Prof. Dr. Hans F. Merk, Direktor des Universitätsklinikums für Dermatologie und Allergologie der RWTH Aachen, vorstellen. Prof. Merk, der auch Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte der Patientenmagazine allergikus und Patient und Haut ist, stand der Redaktion bei der Erstellung dieses Ratgebers mit seinem Fachwissen beratend zur Seite.

25. Kleidung mit antibakteriellem Wirkpotenzial

Bei der Behandlung von Neurodermitikern wird neben der gezielten Anwendung von Hautpflegeprodukten und/oder Medikamenten zusätzlich auch Einsatz von sog. Silbertextilien als ergänzende Maßnahme diskutiert: Den Silberteilchen in der Spezialkleidung wird eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben, die unerwünschte Hautreaktionen eindämmen soll.

26. Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v. d. Rhön

Die Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v. d. Rhön organisiert seit 2001 Klimareisen nach Jordanien. Die Selbsthilfegruppe Ostheim bietet ihren Mitglieder und Gästen aktive Angebote mit monatlichen Vorträgen, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten. Die SHG organisiert in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Psoriasis und Haut e. V. und dem Deutschen Neurodermitiker Bund Hamburg jedes Jahr eine Gruppenreise nach Jordanien zum Toten Meer.

27. Strategien gegen das Jucken für Kinder mit Neurodermitis

„Es juckt schon wieder!“ – Für jüngere Kinder ist der Juckreiz bei Neurodermitis oft noch belastender als die roten Quaddeln. Oft ist er so stark, dass kleine Patienten ihn noch nicht willentlich kontrollieren können. Hier sind Einfühlungsvermögen und Einfallsreichtum der Eltern gefragt. Prof. Uwe Gieler und Kollegen vom Deutschen Neurodermitiker Bund e. V. geben Tipps.

28. Bei Neurodermitis und Allergie jährlich zum Augenarzt

Patienten, die unter bestimmten Hauterkrankungen leiden, müssen besonders auf ihre Augen achten. So sind Allergiepatienten besonders anfällig für das Trockene Auge, in schweren Fällen von Neurodermitis steigt die Gefahr für Bindehauttumoren. Betroffene sollten daher einmal jährlich den Augenarzt aufsuchen. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hin.

29. Als sog. Heilhilfsmittel von Krankenkassen bezuschusst: Der Neurodermitis-Overall

Neurodermitis ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen, die schon Babys und Kleinkinder plagt. Vor allem der ungebrochene Juckreiz macht den Kleinen zu schaffen. Ein spezieller Overall aus ungefärbter Baumwolle schützt Kleinkinder durch eingearbeitete Fäustlinge davor, sich blutig zu kratzen. In einigen Bundesländern kommen die Krankenkassen für die Anschaffung auf, oder geben einen Zuschuss.

30. Neurodermitis: Zwiebeltechnik kleidet auch im Winter warm

Dicke Stoffe wärmen zwar, bei Neurodermitikern verstärken Wolle oder Polyester aber den Juckreiz auf der Haut. Betroffene sollten sich in der kalten Jahreszeit lieber nach dem Zwiebelprinzip kleiden: Man trägt mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander und legt diese bei Bedarf wieder ab oder weitere an.

31. Therapie der Neurodermitis und ihrer Symptome

Neurodermitis ist nicht heilbar, aber bei einer konsequenten Therapie können die Symptome gelindert oder sogar Symptomfreiheit erreicht werden. Aber auch bei Erscheinungsfreiheit bleibt die atopische Veranlagung bestehen, sodass auch weiterhin besonders auf eine individuell abgestimmte Hautpflege geachtet werden muss.

32. Neurodermitis und Psyche

Sucht man die Auslöser der atopischen Dermatitis, so erkennt schnell man, dass es eine Vielzahl von Faktoren (z. B. genetische Disposition, Lebensmittelunverträglichkeit, Kontaktallergien etc.) gibt, die zum Ausbruch der Erkrankung führen können. Es stellt sich die Frage, welche Rolle die Psyche beim Krankheitsgeschehen spielt.

33. Curado-Forum Neurodermitis

Wer könnte sich besser auskennen über Neurodermitis als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.

34. Königsweg der Neurodermitis-Behandlung: Stratifizierung

Neurodermitis hat viele Gesichter. Die Therapieansätze und Behandlungsstrategien sind so unterschiedlich wie die Erscheinungsformen und Krankheitsverläufe des atopischen Ekzems selbst. „Jeder Neurodermitiker ist anders“, sagt auch der Bonner Dermatologe Thomas Bieber. In einem Vortrag beim Forum Haut des Deutschen Allergie- und Asthmabunds e. V. im Juni in Bonn sprach sich der Direktor der Dermatologie am Bonner Universitätsklinikum für eine grundsätzliche Stratifizierung der Behandlung aus.

35. Körpereigene Cannabinoide wirken entzündungshemmend – Neuer Ansatz bei Neurodermitis?

Die Volksmedizin wusste es schon immer: Extrakte der Hanfpflanze Cannabis heilen. Bis in die 30er Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts gab es den Pflanzenextrakt sogar noch in der Apotheke. Eingesetzt wurde er bei rheumatischen Beschwerden oder Malaria. Seit etwa zwei Jahrzehnten weiß man, dass der Körper auch eigene Cannabinoide bildet. Sie spielen eine Rolle bei der Regulation von Entzündungsvorgängen.

36. Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist häufigste Hauterkrankung im Kindesalter

Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen im Kindesalter. Besonders quälend für das Kind ist der damit verbundene Juckreiz, so berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Internetseite zur Kindergesundheit.

37. Hautcreme-Bedarf von Neurodermitikern

Die trockene Haut von Neurodermitikern ist besonders auf eine adäquate Pflege angewiesen. Um Betroffenen eine quantitativ generalisierte Formel für die topische Basispflege an die Hand zu geben, wurde daher in einer Studie der tägliche Bedarf an Pflegecreme ermittelt.

38. Neurodermitis konsequent behandeln

Neurodermitis ist nicht heilbar, aber bei einer konsequenten Therapie können die Symptome gelindert oder es kann sogar Symptomfreiheit erreicht werden. Aber auch bei Erscheinungsfreiheit bleibt die atopische Veranlagung bestehen, sodass auch weiterhin besonders auf eine individuell abgestimmte Hautpflege geachtet werden muss.

39. Ein Verband stellt sich vor

Seit Februar 1985 gibt es in Boppard, am Mittelrhein, den Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V., eine Selbsthilfeorganisation für Neurodermitis-, Asthma- und Allergie-, Vitiligo- und Psoriasiskranke.

40. Kuhpocken für junge Neurodermitiker gefährlich

Manche Haustiere können die sog. Kuhpocken (Orthopocken) übertragen, eine milde pockenartigen Erkrankung, die jedoch nicht durch das Variola-Virus verursacht wird, wie die seit 1980 als ausgerottet geltenden Menschenpocken, sondern durch das Orthopoxvirus. Betroffen sind überwiegend Kinder und Jugendliche.

41. Experteninterview zum Thema Neurodermitis mit Prof. Dr. Sonja Ständer

Im folgenden Interview möchten wir Ihnen Frau Prof. Dr. Sonja Ständer, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie aus Münster, vorstellen. Prof. Ständer, die auch Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte der Patientenmagazine allergikus und Patient und Haut ist, stand der Redaktion bei der Erstellung dieses Ratgebers mit ihrem Fachwissen beratend zur Seite.

42. Nässende Babyhaut braucht bei Neurodermitis wasserhaltige Cremes

Nicht jeder Milchschorf bedeutet schon den Beginn einer Neurodermitis. Ist Babys Haut aber extrem trocken und wirken die Wangen rau und gerötet, kündigt sich die Veranlagung zum atopischen Ekzem vielleicht schon an. Die Haut braucht dann schon in den ersten Lebenswochen besonderen Schutz. Dabei gilt die Faustregel „feucht auf feucht“. Darüber informiert die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA).

43. „Gesunder Darm – gesunder Mensch“

Der Darm ist mit einer Schleimhautoberfläche von bis zu 500 qm unsere größte Körperoberfläche, die vor krankmachenden Mikroorganismen und anderen Schadstoffen geschützt werden muss. Eine immense Aufgabe, der wir nur mithilfe unserer Mikroflora aus 400 verschiedenen Bakterienarten (mit insgesamt bis zu 1.000 Billionen Bakterien) gewachsen sind.

44. Kur und Ferien von der Allergie?

Für Menschen mit Allergien, Asthma oder Neurodermitis ist eine Kurreise nicht nur erholsam, sondern hat auch eine gesundheitsfördernde Wirkung. Vor allem in den Bergen oder am Meer können Allergiker „durchatmen“, so berichtet die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF).

45. Neurodermitisforschung identifiziert neue genetische Risikoregionen

Wissenschaftlern in Kiel und Berlin ist es in Zusammenarbeit mit Forschern aus England, Irland, der Schweiz sowie den USA, Japan und China gelungen, in vier Genen Varianten zu identifizieren, die das Risiko für Neurodermitis stark erhöhen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht, wie das Max-Delbrück Center in Berlin-Buch berichtet.

46. Neurodermitis und die Darmflora

Eine gesunde Darmflora kann unter Umständen dazu beitragen, der Entstehung von Neurodermitis vorzubeugen.

47. Neurodermitis-Forschung: Botenstoff beeinflusst Hautbarriere

Neurodermitis ist eine Volkskrankheit. In Deutschland und in fast allen westlichen Industrieländern sind etwa zehn bis 20 Prozent der Kinder und 3 Prozent der Erwachsenen von der entzündlichen Hauterkrankung betroffen. Aachener Forschern ist es jetzt gelungen, den Zusammenhang zwischen den Botenstoffen, die bei Neurodermitis in der Haut freigesetzt werden und der Schädigung der Haut besser zu verstehen.

48. Mutter-Kind-Kur: Was ist das?

Wer als Mutter die tägliche Verantwortung für Kinder und Familie hat, kann sich in vielen Fällen nur unzureichend um seine Gesundheit kümmern. Mit einzelnen ambulanten Maßnahmen können gesundheitliche Probleme meist nicht ausreichend behandelt werden. Hier setzt das Konzept der Mutter-Kind-Kur an: Während eines Zeitraums von drei Wochen gewährleistet sie umfassende Vorsorge oder Rehabilitation außerhalb des häuslichen Umfelds.

49. So hilft der Deutsche Neurodermitis Bund e. V. (DNB)

Die Angebote des Deutschen Neurodermitis Bund e. V. (DNB) sind vielfältig – genauso wie die Facetten der atopischen Dermatitis. Der DNB wurde 1986 gegründet und ist für ca. 2.500 Mitgliedern ein wichtiger Ratgeber in punkto „Hautsachen“. Etwa 50 Selbsthilfegruppen und 120 ehrenamtliche Ansprechpartner stehen den Betroffenen im gesamten Bundesgebiet zur Seite. Ziel des DNB ist es, die Lebensqualität von an Neurodermitis erkrankten Menschen dort, wo es geht, zu verbessern.

50. Neurodermitikern fehlt natürliches Antibiotikum im Schweiß

Die Haut ist die natürliche Barriere zwischen Körper und Umwelt. Natürliche Antibiotika unterstützen die Immunabwehr der Haut und bieten zusätzlichen Schutz. Eines dieser Antibiotika ist Dermcidin. Es entsteht in den Schweißdrüsen und wird auf der Haut gegen Mikroorganismen aktiv. Neurodermitis-Patienten fehlt dieser Stoff.

51. Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.: Neurodermitis – nur eine psychosomatische Erkrankung?

Auch wenn allein in Deutschland etwa 6 Millionen Menschen von Neurodermitis betroffen sind (laut Statistik erkrankt jedes 10. Kind im ersten Lebensjahr an Neurodermitis) – zur Entstehung dieser Krankheit gibt es nicht viel mehr als Spekulationen.

52. Neurodermitis, Allergien und Ernährung

Neurodermitiker sehen oft in einer Ernährungsumstellung eine große Hoffnung, den Verlauf ihrer Erkrankung zu verbessern. Hinzu kommen pauschale Empfehlungen von selbst ernannten Experten und eine oft stark verzerrte Präsenz des Themas in den Medien. Die Konsequenz ist häufig eine Fehlernährung und starke emotionale Belastung der Betroffenen.

53. Jede dritte Hautkrankheit tritt gemeinsam mit psychischem Leiden auf

Eine Vielzahl von Hauterkrankungen können sich aufgrund von psychischen Auslösern verschlechtern, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM). Eine neue europäische Studie belegt nun, dass fast jeder dritte Hautkranke auch unter psychischen Problemen leidet.

54. Hauthilfe durch Silbertextilien

Neurodermitiker leiden unter besonders starken Bakterienvorkommen auf der Haut. Entsprechende Untersuchungen haben gezeigt, dass das Bakterium Staphylococcus aureus bei Betroffenen überproportional auf der Haut vorhanden ist. Neben antibiotischen Salben und Cremes unterstützen auch Silbertextilien den Heilungsprozess. Das berichtet der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.

55. Klimatherapie – Klimatische Bedingungen können bei Hauterkrankungen helfen

Die Klimatherapie nutzt die Auswirkungen und Faktoren des Klimas. Der Mensch kann oft wieder durchatmen. Durch die Klimatherapie können sich Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen und Allergien verbessern. Maximilian Hillmeier, der Vorsitzende des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschland, erklärt im Interview u. a. die Anwendungsgebiete und Behandlungsweise der Klimatherapie.

56. Ernährung mit Experten abstimmen

Eine gesunde Ernährung ist auch für Menschen mit Hauterkrankungen sehr wichtig. Eine spezielle Diät bei Neurodermits gibt es nicht.

57. Phasenspezifische Pflege und Behandlung der Haut bei Neurodermitis

Bei Neurodermitis sind je nach Schweregrad der Erkrankung unterschiedliche Behandlungsformen angezeigt. Wichtig ist eine kontinuierliche, phasenspezifisch adäquate Pflege und Behandlung der Haut.

58. Begleiterkrankungen bei atopischer Dermatitis richtig behandeln

Die atopische Dermatitis (auch atopisches Ekzem, Neurodermitis) resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems und entsteht aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren (u. a. genetische Disposition, Umwelteinflüsse und psychische Faktoren), das bei den Betroffenen zu roten, entzündlichen, schuppenden sowie gelegentlich nässenden Ekzemen auf der Haut führt.

59. Neurodermitis: Behandlung bei erstem Krankheitsschub einleiten

Viele Menschen, die an Neurodermitis leiden, scheuen auch bei einem akuten Krankheitsschub den Gang zum Arzt.

60. So unterstützen Eltern ihr neurodermitiserkranktes Kind

Die meisten Betroffenen leiden unter starkem Juckreiz. Häufig bedeutet die Erkrankung eine Beeinträchtigung der gesamten Familie. Doch auch die seelische Verfassung des Kindes sollte berücksichtigt werden. Denn zum einen kann der Umgang der Eltern mit der Erkrankung den Leidensdruck bei dem Kind erhöhen, zum anderen können sich Stress und Angst negativ auf den Heilungsprozess auswirken.

61. Basistherapie bei Neurodermitis

Die Behandlung der Neurodermitis besteht aus der sog. Basistherapie und der Stufentherapie. Die Basistherapie wird in jedem Stadium der Neurodermitis durchgeführt, die Stufentherapie orientiert sich am Schweregrad der Erkrankung.

62. Neurodermitis/ Psoriasis - Hilfe für den Umgang mit der Krankheit

Die Krankheiten Neurodermitis und andere Allergien nehmen auf Grund der Umweltbelastungen und anderer Einflüssen immer mehr zu. Gerade bei der Neurodermitis-Erkrankung sind die Betroffenen oft nicht nur durch direkte Irritationen auf der Haut z.B. durch Waschpulver, Seifen oder Kosmetika allergisch, sondern sie reagieren genauso mit der Haut auf Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel.

63. Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.: Impfen bei Neurodermitis – ja oder nein?

Neurodermitis, Asthma, Allergien generell stellen die Schulmedizin häufig immer noch vor ungelöste Probleme. In aller Regel bleibt dem behandelnden Arzt nur eine symptomatische Therapie, da es oft sehr schwierig ist, den Auslösefaktor der Erkrankung herauszufinden. In 21 Jahren Arbeit im Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V. haben wir es häufig erlebt, dass recht eindeutig eine Impfung der Auslösefaktor für die Entwicklung einer Neurodermitis war. Bei den von uns mitbetreuten Krankheiten Vitiligo und Psoriasis gibt es diesbezüglich keine so deutlichen Anhaltspunkte.

64. Nahrungsmittelergänzungen

Damit alle Abläufe im menschlichen Körper reibungslos funktionieren, brauchen die Zellen bestimmte Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die ihm mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

65. 30 Jahre Bundesverband Neurodermitis e. V.

Es begann im Februar vor 30 Jahren. Gegründet von einem Vater, dessen Sohn an Neurodermitis erkrankte und dem mit den bis dahin überwiegend angewandten Therapien nicht geholfen werden konnte. Am 7. März 1985 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister Koblenz.

66. Praktische Neurodermitis-Therapie im Kindesalter

Die atopische Dermatitis oder Neurodermitis ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Der Leidensdruck ist hoch, der Verlauf meist chronisch mit Phasen der Besserung und der Rückkehr der Beschwerden. Im Juli führt das Universitäts AllergieCentrum (UAC) Dresden eine Fortbildung für Ärzte zur Neurodermitis-Therapie durch.

67. Bundesverband Neurodermitis e. V.

Der Verband besteht seit 1985 (ehemals unter dem Namen Bundesverband Neurodermitiskranker e. V.). Inhaltlich präsentieren wir uns nun jünger und zukunftsweisend. Das soll auch die Namensänderung nach außen hin zeigen.

68. Immuntherapien werden immer spezifischer

Die Basistherapie bei Neurodermitis besteht aus einer gründlichen Hautpflege, bei der die Haut mehrmals täglich eingecremt werden sollte. Eine immer größere Rolle spielen in der Behandlung auch Immuntherapien.

69. Neurodermitisschulung

In Deutschland sind derzeit bis zu 15 % der Kinder und Jugendlichen Neurodermitiker. Die Hauterkrankung ist nicht heilbar und stellt für die Betroffenen und ihre Eltern eine sehr große zusätzliche Belastung dar, wie die Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e. V. auf ihrer Internetseite informiert.

70. Hautpflege im Sommer

Menschen mit Neurodermitis oder Psoriasis sollten beim Sonnenschutz darauf achten, Cremes ohne Duft- und Konservierungsstoffe zu verwenden.

71. Was tun gegen die Folgen der Neurodermitis

Ständig juckt und schuppt die trockene Haut, nur Kratzen schafft Erleichterung. Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention (DGGP) e. V. teilt jedoch mit, dass dadurch die Qual für die Betroffenen nicht besser, sondern noch schlimmer wird.

72. Kleidung für Neurodermitiker

Die Neurodermitis, auch atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische Hauterkrankung. Ein charakteristisches Symptom dieser entzündlichen Erkrankung ist, neben Veränderungen der Haut, der starke Juckreiz, unter dem die Betroffenen leiden. Dieses Jucken kann durch die "falsche" Kleidung noch verstärkt werden – umgekehrt gibt es auch Kleidungsstücke, die bei einer Neurodermitis deutlich besser geeignet sind.

73. Neurodermitis & Co.: SHG Auerberg auf Reisen

Die Allgäuer SHG Auerberg ist eine Vereinigung von Menschen mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis und Vitiligo, die Betroffenen ganz konkret dabei hilft, den Alltag mit einer dermatologischen Erkrankung zu bewältigen und eine oftmals leidensbedingte Isolation zu überwinden. Neben Treffen in lockeren Abständen bietet die Gruppe seit mehreren Jahren auch Reisen nach Jordanien ans Tote Meer an.

74. Hypoallergene Ernährung allergiegefährdeter Säuglinge lohnt sich

Kann die Ernährung bei erblich vorbelasteten Säuglingen das Neurodermitisrisiko wirklich beeinflussen? Ja, sie kann – und dies sogar über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Das hat jetzt die aktuelle Auswertung der größten Langzeitstudie (GINI) zu diesem Thema gezeigt, wie die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V. mitteilt.

75. Erhöht Neurodermitis das Risiko für Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität?

Neurodermitis im Kindesalter erhöht offenbar das Risiko für eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Dies zeigen aktuelle Studien, an denen neben Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden auch die Universität Würzburg und die TU München beteiligt sind, so informiert die Technische Universität Dresden.

76. Diagnose von Neurodermitis

Es gibt keine spezielle Untersuchung, mit der Neurodermitis diagnostiziert werden kann. Der Arzt kann die Krankheit anhand der typischen Symptome stellen, wie starker Juckreiz, Ekzeme an typischen Stellen, chronischer (länger als sechs Monate) und schubweiser Krankheitsverlauf sowie Neurodermitis-, Asthma- und Heuschnupfen-Betroffene in der Familie.

77. Erfahrungsbericht einer Neurodermitis Patientin: Gruppenreise zum Toten Meer 2006

Seitdem ich sechs Monate alt bin, habe ich Neurodermitis. Von der Kindheit bis zum 14. Lebensjahr traten die Schübe nur im Sommer und Winter auf, ausgelöst durch zum Beispiel Schwitzen bzw. trockene Heizungsluft (auch bei höherem Schokoladenkonsum zu Weihnachten). Ansonsten war meine Haut erscheinungsfrei. Kurz vor Weihnachten ´99 bekam ich einen starken Ausschlag am Hals. Diesen Ausschlag bekam ich soweit wieder in den Griff, jedoch breitete sich die Neurodermitis Schritt für Schritt auf den ganzen Körper aus.

78. Therapiemöglichkeiten bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine nicht ansteckende, entzündliche Erkrankung der Haut. Betroffene leiden besonders unter dem anhaltenden Juckreiz und der Trockenheit der Haut. Die Möglichkeiten der Therapie sind vielfältig.

79. Compliance bei allergischen Hauterkrankungen

Die Haut ist das Organ des Menschen, das aufgrund seiner Sichtbarkeit nicht nur aus medizinischer Sicht eine Sonderstellung einnimmt, sondern auch, weil das Aussehen der Haut seit jeher ein zentraler Faktor im menschlichen Miteinander ist. Bei vielen Naturvölkern sind z. B. Tätowierungen, Piercings und Brandings bis heute Ausdruck von Status und Stammeszugehörigkeit. Die Haut nimmt als Sinnesorgan äußere Einflüsse wie Berührung, Temperatur, Vibration wahr und wird durch innere Zustände (Emotionen) beeinflusst. Der Zustand des Körpers (der Haut) wiederum beeinflusst auch die Emotionen. Aufgrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Reaktionen wie Erröten, Schwitzen, Mimik (Freude, Trauer, Angst), aber auch allergische Reaktionen z. T. erklären (etwas „geht unter die Haut“). Wird die Haut krank, ist für eine Genesung oft das Befolgen einer Reihe von Therapieverordnungen notwendig.

80. Neurodermitis – sechs Strategien gegen das Jucken

Für die meisten Neurodermitispatienten ist der Juckreiz das quälendste Symptom. Die Folge sind Kratzattacken, die alles nur schlimmer machen: Das Kratzen setzt Botenstoffe frei, die den Juckreiz verstärken, aufgekratzte Hautstellen entzünden sich leicht und dienen als Eintrittspforte für Bakterien und Pilze.

81. Therapie von Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische, schubweise verlaufende Krankheit, die sich durch Ekzeme (Entzündungen, Juckreiz) auf der Haut äußert. Betroffene sollten nach Möglichkeit alle Faktoren meiden, die für einen Krankheitsschub verantwortlich sein können. Um eine Linderung der Symptome oder sogar Symptomfreiheit zu erreichen, bieten sich je nach Schweregrad der Erkrankung verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an. Ein einheitliches Therapieschema gibt es nicht, da die Auslöser und der Verlauf der Krankheit individuell verschieden sind.

82. Neurodermitis - Tipps für den Alltag

Bei Neurodermitis sollte die Hautpflege stets an das Hautbild angepasst sein und zur Reduzierung der trockenen Haut beitragen. Bei starkem Juckreiz empfiehlt es sich, im Kühlschrank aufbewahrte Hautpflegeprodukte zu verwenden, um die Haut so leicht zu kühlen. Die Kleidung sollte weich und leicht sein, besonders gut geeignet sind Textilien aus Baumwolle, Seide oder Mikrofaser. Dies gilt ebenfalls für die Bettwäsche. Dadurch lässt sich ein Wärmestau auf der Haut, der den Juckreiz verstärkt, vermeiden.

83. Leitlinienkonforme Neurodermitis-Basistherapie

Die Kosten für die Basistherapie bei Neurodermitis in Form von Cremes und Salben werden in Deutschland i. d. R. nicht von den Krankenkassen übernommen.

84. Compliance bei allergischen Hauterkrankungen

Die Haut ist das Organ des Menschen, das aufgrund seiner Sichtbarkeit nicht nur aus medizinischer Sicht eine Sonderstellung einnimmt, sondern auch, weil das Aussehen der Haut seit jeher ein zentraler Faktor im menschlichen Miteinander ist. Bei vielen Naturvölkern sind z. B. Tätowierungen, Piercings und Brandings bis heute Ausdruck von Status und Stammeszugehörigkeit. Die Haut nimmt als Sinnesorgan äußere Einflüsse wie Berührung, Temperatur, Vibration wahr und wird durch innere Zustände (Emotionen) beeinflusst. Der Zustand des Körpers (der Haut) wiederum beeinflusst auch die Emotionen. Aufgrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Reaktionen wie Erröten, Schwitzen, Mimik (Freude, Trauer, Angst), aber auch allergische Reaktionen z. T. erklären (etwas „geht unter die Haut“). Wird die Haut krank, ist für eine Genesung oft das Befolgen einer Reihe von Therapieverordnungen notwendig.

85. Psychische Belastung durch Neurodermitis

Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine Störung der Hautbarriere. Diese ist nicht so resistent, wie bei Menschen, die nicht von Neurodermitis betroffen sind. Dadurch wird die Haut schneller trocken und ist sehr empfindlich für äußerliche Einflüsse. Die Haut ist schneller gereizt und neigt zu Entzündungen. Betroffene leiden unter den Symptomen von Neurodermitis.

86. Pollenflug beeinflusst Neurodermitis

Was seit nunmehr 100 Jahren unter Wissenschaftlern diskutiert wurde, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen: Der Gräserpollenflug hat einen Einfluss auf Neurodermitis – Betroffene zeigen ein deutlich verschlechtertes Krankheitsbild.

87. Pollenallergie und Neurodermitis

Bei 40 bis 60 % der Menschen, die von Neurodermitis betroffen sind, entwickelt sich im Laufe des Lebens zusätzlich eine Allergie, so der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland – häufig eine Pollenallergie. Auch können Pollen oder Hausstaubmilben u. U. einen Neurodermitisschub auslösen.

88. Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e. V.: Aus der Arbeit der Spezialkliniken für Neurodermitis, Asthma und Allergie

Glaubt man den von den gesetzlichen Krankenkassen veröffentlichten Fallzahlen um Erkrankte in Deutschland, die mit Neurodermitis, Asthma, Allergien, aber auch der Schuppenflechte (Psoriasis) oder Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) belastet sind, kann man davon ausgehen, dass etwa 35 % der Bundesdeutschen an einem dieser Krankheitsbilder leiden.

89. Ernährung bei Hauterkrankungen

Hauterkrankungen können mit einer Allergie einhergehen. In solchen Fällen kann der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel u. U. die Symptome der Hauterkrankung verschlimmern.

90. Hautpflege bei Neurodermitis

Die Ratschläge des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) sollen Ihnen helfen, den Zustand Ihrer Haut oder der Haut Ihres Kindes bei bestehender Neurodermitis zu bessern: Nehmen Sie sich für die Hautpflege bewusst Zeit. Am besten integrieren Sie sie in Ihren festen Tagesablauf.

91. Juckreiz bei Neurodermitis lindern

Juckreiz bei Neurodermitis ist nicht nur unangenehm für die Betroffenen, sondern kann auch zu Infektionen führen. Mithilfe von Cremes und der richtigen Kleidung kann dem Juckreiz entgegengewirkt werden.

92. Hautpflege im Winter

Die menschliche Haut ist im Winter trockener als im Sommer. Der Grund: Bei niedrigen Temperaturen produzieren die in ihr befindlichen Talgdrüsen weniger Fett. Das kann schon bei Menschen, die nicht von einer atopischen Erkrankung betroffen sind, zu Juckreiz führen.

93. Therapiemöglichkeiten bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische, veranlagungsbedingte Erkrankung der Haut. Dabei kommt es phasenweise zu einer erhöhten Trockenheit der Haut, verbunden mit starkem Juckreiz und Entzündung. Zu Beginn der Behandlung steht zunächst einmal die Suche nach den Auslösern.

94. Psychologische Aspekte bei Neurodermitis

Nach der Leitlinie Neurodermitis können emotionale und psychische Bedingungen die Ausprägung der Neurodermitis beeinflussen. Aus verhaltenstherapeutischer Sicht kann z. B. das Kratzen aufgrund eines möglichen Juckreizes als erlernt angesehen werden.

95. Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V.: Gesunder Darm – gesunder Mensch

Wie sagte schon der alte griechische Arzt Hippokrates: „Der Tod sitzt im Darm“! Hippokrates wurde 83 Jahre alt, damals ein biblisches Alter für einen Menschen. Heute weiß man, dass der Darm bei Neurodermitis, Allergien, Asthma, Heuschnupfen und anderen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt.

96. Neurodermitisbehandlung im Winter

Neben einer äußeren Therapie mit wirkstoffhaltigen Cremes und Salben wird der Arzt bei Neurodermitis je nach Stärke der Symptome weitere Therapien verordnen. Einige dieser Möglichkeiten stellt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V. etwas genauer vor.

97. Stark trockene Haut und Neurodermitis bei Babys

Eines der bedeutendsten Hautprobleme im Säuglingsalter hängt mit der noch nicht vollständig ausgereiften Barrierefunktion der Haut zusammen: die stark trockene Haut. Solange noch nicht ausreichende Mengen an Hautlipiden, die den Zusammenhalt der Hornzellen in der Hornschicht gewährleisten, gebildet werden, ist die Haut durchlässiger und kann Wasser weniger stark binden.

98. Therapie von Neurodermitis

Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.

99. Amalgam als Auslöser von Allergien und Vergiftungen

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde - das Amalgam. Seit vor mehr als 150 Jahren das Dental-Amalgam seinen Einzug in die zahnärztlichen Praxen hielt, steht es in mehr oder weniger starken Kontroversen zur Diskussion. Anfänglich ging ein wahrer Proteststurm gegen Amalgam wegen Bedenken bezüglich der Giftigkeit von quecksilberhaltigen Amalgam-Plomben durch die Zahnärzteschaft und deren Organisationen. Doch bald beruhigten sich die Gemüter, und wegen seiner guten Verarbeitungsfähigkeit sowie der niedrigen Kosten hielt Amalgam Einzug in die Praxen und somit in die Löcher der kariesgeplagten Menschen.

100. Bei Neurodermitis kortisonhaltige Cremes nicht zu lange anwenden

Kortisonhaltige Cremes sollten bei Neurodermitis nicht zu häufig oder zu lange angewendet werden. Verordnet z. B. ein Kinderarzt bei einer akuten Neurodermitis eine Creme mit dem Arzneistoff Hydrocortison, sollte diese meist nur einmal täglich aufgetragen werden.

101. Rehabilitation bei Neurodermitis und Psoriasis

Kann eine Hautkrankheit wie Neurodermitis oder Psoriasis am Wohnort nicht ausreichend behandelt werden oder ist eine umfassende ärztliche Betreuung notwendig, damit sich die Beschwerden bessern, ist es oft sinnvoll, einen Antrag auf eine stationäre medizinische Rehabilitationsmaßnahme zu stellen.

102. Bei Neurodermitis, Allergie und Gürtelrose jährlich zum Augenarzt

Patienten, die unter bestimmten Hauterkrankungen leiden, müssen besonders auf ihre Augen achten. So sind Allergiepatienten besonders anfällig für das Trockene Auge, in schweren Fällen von Neurodermitis steigt die Gefahr für Bindehauttumoren. Eine Gürtelrose wiederum kann durch eine Entzündung im Augeninneren schaden.

103. Psyche bei Hautkrankheiten

Da Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis äußerlich sichtbar sind, leiden viele Betroffene auch unter psychischen Problemen.

104. Pollen als Auslöser für Ekzemschübe

Bei Menschen mit Neurodermitis, die zusätzlich an einer Pollenallergie leiden, kann der Pollenflug zu Ekzemschüben führen. Am wichtigsten für die Therapie ist die Allergenvermeidung.

105. Mit Hautveränderungen besser umgehen – Effekte einer Rehabilitation

Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder verschiedenen Juckreizerkrankungen kann eine Rehabilitation sinnvoll sein. Diese dauert in der Regel drei Wochen.

106. Hyposensibilisierung auch bei Neurodermitis?

Eine genetische Veranlagung kann mitverantwortlich für Neurodermitis sein. Neue Forschungen der Molekulargenetik weisen auf eine Störung der Barrierenfunktion der Haut hin, die in Zusammenhang mit einer Abweichung der Immunreaktion zu einer entzündlichen Hauterkrankung führt.

107. Naturtextilien bei Neurodermitis

Naturtextilien sind Kleidungsstücke, die aus pflanzlichen oder tierischen Fasern hergestellt wurden. Dazu zählen u. a. Kleidungsstücke aus Baumwolle, Seide, Leinen (Flachs), Hanf oder Wolle. Von diesen Rohstoffen sind manche gut, andere weniger und manche gar nicht für Menschen mit Neurodermitis geeignet.

108. Neurodermitis: Vorbeugende Behandlung reduziert Krankheitsschübe

Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, von der besonders und in steigender Zahl Kinder betroffen sind. 15–30 % der Kinder und Jugendlichen in den Industrieländern sind daran erkrankt. Die Patienten leiden unter einer entzündeten Haut, vor allem am Hals und in den Gelenkbeugen, und einem oftmals fast unerträglichen Juckreiz.

109. Wie pflege und schütze ich meine Haut im Winter?

Im Winter trocknet die Haut leicht aus. Nicht nur die trockene Heizungsluft macht ihr zu schaffen, auch die Luft im Freien enthält i. d. R. weniger Feuchtigkeit als bei wärmerer Witterung. Bei niedrigen Temperaturen sondern die Talgdrüsen in der Haut zudem kaum noch bzw. kein Fett mehr ab.

110. Richtig duschen bei trockener, empfindlicher Haut und Neurodermitis

Übertriebene Hygiene und falsche Pflege schaden der Haut. Vor allem trockene und empfindliche Haut z. B. bei Neurodermitis leidet unter Pflegesünden wie ausgiebigem Duschen, häufigen Körperpeelings oder schäumenden Waschlotionen. Reines Wasser schützt die Haut jedoch auch nicht vor den typischen Rötungen, Hautrissen und Entzündungen. Stattdessen braucht trockene Haut täglich Hilfe zur Selbsthilfe.

111. Neuer Ansatz zur Behandlung von Neurodermitis

Eine umfassende wissenschaftliche Studie zu Neurodermitis hat jetzt drei Gene identifiziert, die dazu beitragen, das Risiko für diese chronische Hauterkrankung zu erhöhen. Zwei der Gene tragen dazu bei, die natürliche Hautbarriere aufrecht zu erhalten. Das dritte gefundene Gen beeinflusst die Immunregulation und auch die Entstehung von Asthma und Allergien. So informiert die Exzellenzcluster Entzündungsforschung.

112. Entstehung von Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie ist in Abhängigkeit von ihrer Schwere z. B. gekennzeichnet durch trockene Haut, quälenden Juckreiz, gerötete und geschwollene Hautbereiche sowie aufgeplatzte Bläschen bzw. trockenen Schorf. Die Krankheit verläuft schubweise und ist auf eine Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen. Neurodermitis entsteht durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Diese multifaktorielle Entstehung der Krankheit ist noch nicht abschließend erforscht.

113. Faktoren zur Entstehung von Neurodermitis

Die im 19. Jahrhundert geprägte Bezeichnung „Neurodermitis“ suggeriert eine Nervenentzündung („Neuro“ = Nerven, „derma“ = Haut, „-itis“ = Entzündung) – welche allerdings nach heutiger Erkenntnis nicht Ursache der Hautkrankheit ist. Heutzutage spricht man daher eher vom „atopischen Ekzem“ oder von der „atopische Dermatitis“.

114. Abgrenzung der Neurodermitis zu anderen Hautkrankheiten

Die Neurodermitis (endogenes bzw. allergisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine chronische, schubweise auftretende allergische Erkrankung der Haut, zu deren Symptomen je nach Schwere des Krankheitsbildes z. B. ein quälender Juckreiz, gerötete und geschwollene Hautbereiche, aufgekratzte Bläschen und/oder trocknender Schorf zählen. Verursacht werden diese Symptome durch eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems. Eine klar definierte Gruppe von Auslösern dieser Überrreaktion lässt sich in der Regel nicht bestimmen. Andere Hautkrankheiten rufen z. T. ähnliche Symptome (Ekzeme und/oder Juckreiz) hervor, lassen sich jedoch in manchen Fällen anhand weniger Kriterien von der Neurodermitis abgrenzen. Der behandelnde Allgemeinmediziner bzw. der Dermatologe ist Ansprechpartner für eine medizinische Differenzialdiagnose.

115. Lesetipp: Schutz und Pflege für trockene und empfindliche Haut

Empfindliche und trockene Haut ist weit verbreitet. Besonders häufig trifft es Babys, Senioren und Neurodermitis-Patienten, aber auch Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie z. B. Diabetes. Zudem können äußere Einflüsse wie kalter Wind oder häufiger Wasserkontakt die Haut austrocknen und ihre Empfindlichkeit erhöhen. Damit trockene Haut dennoch gesund bleibt, braucht sie besondere Pflege.

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