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Alles über Neurologie

1. Verlauf der MS nicht vorhersagbar

Interferon ist ein Protein bzw. Glykoprotein, das von menschlichen Zellen gebildet und aufgrund seiner immunstimulierenden Wirkung zur Behandlung von MS-Patienten eingesetzt wird. Die Fachzeitschrift Neurology berichtete, dass die Heidelberger Forscherin Dr. Mackensen und ihre Kollegen nun untersuchen, ob sich Interferone auch bei MS-bedingten Augenerkrankungen wirkungsvoll einsetzten lassen. Im Rahmen der Beobachtungen konnten bereits positive Auswirkungen bei Augenkrankheiten wie Morbus Adamantiades-Behçet verzeichnet werden. Allerdings fehlen bisher noch klinische Studien, um diese ersten Ergebnisse zu untermauern.

2. Fahrtkosten erstattungsfähig

Ärzte können chronisch kranken Patienten wieder häufiger Krankenfahrten verordnen. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat in einem Grundsatzurteil einer Patientin recht gegeben, die einmal wöchentlich zu einer speziellen Behandlung anreisen musste.

3. Multiple Sklerose besser verstehen

Etwa 2.500 Bundesbürger erhalten jedes Jahr in Deutschland die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Insgesamt sind nach der jüngsten Hochrechnung etwa 122.000 Menschen betroffen. Ursachen und Verlaufsformen der MS sind bis heute noch nicht ganz genau verstanden.

4. Lahme Ente in New York

„Die Grenzen meines Körpers sind nicht die Grenzen meiner Welt“ – unter dieses Motto stellt Max Dorner sein neues Buch „Lahme Ente in New York“ und sein noch relativ neues Leben mit MS – und fliegt nach New York: neue, extreme, beschwerliche, niederschmetternde, aber auch positive Erlebnisse in vier Wochen.

5. Immuntherapien gegen Multiple Sklerose

Über 1.000 Patienten mit Multipler Sklerose (MS) werden Bochumer Neurologen um Prof. Dr. Ralf Gold (RUB-Klinikum St. Josef Hospital) in zwei vom Bundesforschungsministerium geförderte Studien einschließen.

6. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft –eine starke Partnerin im Kampf gegen MS

Die DMSG, 1952 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, hat eine klar definierte Aufgabe: Sie vertritt die Belange von MS-Erkrankten und or-ganisiert deren sozialmedizinische Nachsorge. Mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit rund 920 örtlichen Kontakt-gruppen ist die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft eine große Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen und vielen engagierten ehrenamtlichen Helfern und hauptberuflichen Mitarbeitern. 83% der ca. 47.000 Mitglieder sind an MS erkrankt.

7. Mit genetischem Fingerabdruck MS-Therapie individuell gestalten

Auch wenn MS nicht heilbar ist, gibt es mittlerweile leistungsstarke, lindernde Medikamente, deren Wirkungsmechanismus bei verschiedenen Patienten zzt. von Rostocker Medizinern in einem europaweiten Forschungsprojekt untersucht wird. „Dabei geht es darum, herauszufinden, welcher Patient auf welches Medikament besonders gut anspricht“, erklärt Prof. Dr. Uwe Zettl, Universität Rostock.

8. Bei Schmerztherapie richtig beraten

Patienten, die Schmerzmittel einnehmen, sollten sich beim Arzt und/oder Apotheker über die richtige Anwendung informieren. „Es gibt in der Schmerzbehandlung sehr viele verschiedene Arzneiformen, etwa schnell oder verzögert wirkende Tabletten, Schmerzpflaster oder Lutscher. Der Apotheker erklärt gerne die richtige Anwendung und trägt so dazu bei, die Schmerztherapie zu verbessern“, so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer.

9. Möglicher Therapieansatz: Mit manipulierten Immunzellen Symptome bessern

Bei der Suche nach den Ursachen der Multiplen Sklerose sind Forscher aus Würzburg und Madison (USA) einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Ihre Erkenntnisse könnten als Grundlage einer zielgerichteten Therapie dienen.

10. Bittere Medizin wirkt nicht besser

Für die Volksweisheit „Medizin muss bitter sein, damit sie hilft“ gibt es neuerdings wissenschaftlichen Widerspruch. Möglicherweise wirkt bittere Arznei sogar schlechter als solche mit neutralem oder süßem Geschmack, berichtet die Apotheken Umschau unter Berufung auf Forscher der Universität von Kalifornien (USA).

11. Behindertenausweis:Grad der Behinderung adäquat einstufen

Für MS-Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung motorisch beeinträchtigt sind, ist die Einstufung ihres Handicaps im Behindertenausweis von enormer Bedeutung. Die freie Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie das Recht auf einen bevorzugten Parkplatz können z. B. davon abhängen. Der Grad der Behinderung (GdB) ist hierbei der entscheidende Punkt, doch nimmt seine Festlegung oftmals längere Zeit in Anspruch.

12. Sie sind jung und brauchen den Job: Eine zweite Chance für gefährliche T-Zellen

Die T-Zellen des Immunsystems reagieren auf fremde Proteinschnipsel und sind damit entscheidend an der Bekämpfung von Viren und Bakterien beteiligt. Irrläufer, die körpereigenes Material angreifen, werden meist in den Zelltod getrieben. Einige dieser autoreaktiven T-Zellen lassen sich aber zu "regulatorischen T-Zellen" umerziehen, die andere autoreaktive T-Zellen unter Kontrolle halten.

13. Was ist MS (Encephalomyelitis disseminata)?

Multiple Sklerose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Das Krankheitsbild und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen sind bei jedem Patienten unterschiedlich und reichen von Taubheitsgefühlen über Seh- und Koordinationsstörungen, Schmerzen, starke Müdigkeit, kognitive Einschränkungen oder Blasenentleerungsstörungen bis hin zu Muskelschwäche.

14. Eine Erkrankung mit vielen Erscheinungsformen

Die neurologische Erkrankung Multiple Sklerose betrifft das Zentrale Nervensystem und hat somit Auswirkungen auf wesentliche körperliche Funktionen: Rückenmark und Gehirn bilden zusammen das Zentrale Nervensystem (ZNS), das für die Koordination aller motorischen Funktionen und innerorganischen Abläufe sowie für die Integration aller äußeren und inneren Reize verantwortlich ist.

15. Entstehung der MS

Die Ursachen der Multiplen Sklerose sind bislang ungeklärt. Fest steht jedoch, dass bei diesem Krankheitsbild spezifische Abwehrzellen, mit denen das körpereigene Immunsystem normalerweise auf eindringende Krankheitserreger reagiert, falsch programmiert sind, sodass sie statt fremder Strukturen körpereigene (z. B. Eiweiße der Markscheide und andere Proteine des Nervensystems) bekämpfen.

16. Symptome im Überblick

Die Symptome und Begleit-/Folgeerkrankungen der Multiplen Sklerose sind vielfältig (multipel), es können also ganz unterschiedliche Bereiche und Funktionen betroffen sein. Die Symptome können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein, anhaltend oder sich zurückbildend.

17. Einfluss des Geburtsmonats auf MS-Wahrscheinlichkeit

Ob die Sterne, das heißt der Geburtsmonat, sich auf den Charakter eines Menschen auswirken, konnte noch nicht bewiesen werden. Aber immer wieder finden Wissenschaftler Hinweise darauf, dass der Geburtsmonat das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, beeinflusst.

18. Verbesserte Diagnose der Multiplen Sklerose

Bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose sind sowohl die Nervenzellen der weißen als auch der grauen Substanz in Hirn und Rückenmark angegriffen. Ausgerechnet in der klinisch besonders relevanten grauen Hirnsubstanz ließen sich krankhafte Veränderungen bisher aber nur schwer erkennen. Mediziner aus Bonn und Amsterdam haben nun ein Untersuchungsverfahren gefunden, das die Schädigungen in der grauen Substanz deutlich besser sichtbar macht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift European Radiology erschienen.

19. Urlaub ohne Hindernisse

Barrierefreie Reiseziele finden Rollstuhlfahrer im neuen Katalog „BSK-Urlaubsziele 2010“ vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. Darin werden Bus-, Flug-, Städtereisen, Urlaubs- und Badereise für Gruppen sowie auch zahlreiche Individualreiseziele vorgestellt.

20. Verlaufsformen der Multiplen Sklerose

Sicher haben Sie, wenn über die Multiple Sklerose (MS) gesprochen wird, schon häufiger die Begriffe „schubförmige MS“ und „schleichende MS“, „chronisch progredient“ oder „primär progredient“ gehört. All diese Ausdrücke beziehen sich auf die verschiedenen Verlaufsformen einer MS. Ebenso wie die Symptome dieser Erkrankung sind auch ihre Verlaufsformen offenbar sehr unterschiedlich.

21. Gemeinsam machen sie krank

Das Wissen über die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten wie der Multiplen Sklerose ist noch immer lückenhaft. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben jetzt das Zusammenspiel zweier wichtiger Faktoren unter die Lupe genommen - mit einem eindeutigen Ergebnis.

22. Immer mehr Menschen leiden an neurologischen Krankheiten

Eine Studie, publiziert in Neurology, zeigt, dass die Anzahl neurologischer Diagnosen in den USA deutlich ansteigt. Deborah Hirtz und ihre Forscherkollegen vom US-National Institute of Neurological Disorders and Stroke berichten, dass sich die Fälle von Autismus innerhalb von zehn Jahren vervielfacht haben. Mittlerweile sind sechs von tausend Kindern von einer autistischen Störung und zwei von tausend vom Tourette-Syndrom betroffen. Die Anzahl der MS-Erkrankungen ist im Vergleich zu 1982 um 50 % gestiegen. Die Zahl der Parkinson-Patienten beläuft sich derzeit auf zehn von tausend US-Bürgern und wird sich bis 2030 vermutlich verdoppeln. Die Ursachen sind unbekannt. Auch wenn Umweltbedingungen und Impfstoffe in den Medien oft als Ursachen diskutiert werden,könnte der Anstieg auch die bessere Versorgungsqualität widerspiegeln. Die wachsende Zahl der Alzheimer-Patienten lässt sich durch die ansteigende Lebensdauer erklären. Ein Rückgang um 50 % konnte bei traumatischen Hirnerkrankungen verzeichnet werden. Grund dafür könnten die Verkehrssicherheits- und Notfall¬aufnahmebestimmungen sein.

23. Erlanger Forscher motivieren Multiple Sklerose-Patienten zum Sport

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) haben gute Aussichten, sich woh­ler zu fühlen, wenn sie sich sportlich betätigen. Zu diesem ermutigenden Ergebnis kam eine zweijährige Studie am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen-Nürnberg und der Neurologischen Klinik des Erlanger Uni-Klinikums.

24. Studie für Ältere: Wie gut ist Ihr räumliches Gedächtnis?

Der Bereich Klinische Neuropsychologie der Neurologischen Klinik am Uniklinikum Aachen (UKA) lädt gesunde Personen zwischen 70 und 79 Jahren zu einer virtuellen Reise ein, bei der es auf das räumliche Erinnerungsvermögen ankommt. Ausgestattet mit einer Videobrille bekommen die Studienteilnehmer einen virtuellen Weg gezeigt.

25. Viele MS-Patienten brauchen mehr als nur Basistherapie

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) benötigen neben der entzündungs- hemmenden Basistherapie zusätzliche therapeutische Maßnahmen, die die individuellen Ausprägungen der Erkrankung berücksichtigen. „Bei der Multiplen Sklerose wird nicht nur die sog. weiße Substanz, also die für die Nervenleitung notwendigen Myelinscheiden, angegriffen, sondern das gesamte Nervensystem von Gehirn und Rückenmark“, sagte Prof. Dr. Hans Lassmann vom Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien auf der 7. Göttinger Tagung der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft.

26. Harninkontinenz: Interdisziplinäre Therapie bei neurologischen Erkrankungen

Die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg hat ein neues neuro-urologisches Zentrum eingerichtet. Sie bietet Patienten, die aufgrund einer neurologischen Erkrankung an Inkontinenz und anderen Funktionsstörungen der Blase leiden, dort eine umfassende Behandlung an.

27. Körpereigenes Kontrollsystem für Wanderung von Immunzellen ins Gehirn

Forschern in Berlin ist es gelungen, von Immunzellen ausgelöste Gehirnentzündungen bei Mäusen erheblich zu bessern. Schlüsselrolle spielt dabei der auf den T-Zellen des Immunsystems im Zentralen Nervensystem (ZNS) von ihnen entdeckte Bradykinin-Rezeptor-1 (B1). Er kontrolliert die Wanderung von Immunzellen in das ZNS. Aktivierten sie bei den erkrankten Mäusen B1, bremsten sie die Wanderung der Immunzellen in das Gehirn, die Entzündung ging zurück.

28. Vermischtes Kompetenznetz Multiple Sklerose nimmt Arbeit auf

Das Kompetenznetz Multiple Sklerose (MS) hat Ende Juli offiziell seine Arbeit aufgenommen. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ist es, Diagnostik und Therapie der MS zu verbessern.

29. Nanomedizin als Chance in der modernen Medizin

Die Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Multiple Sklerose oder Demenzerkrankungen stellt auch die moderne Medizin noch vor große Herausforderungen. Vielversprechende Lösungsansätze bietet die "Nanomedizin", also der Einsatz kleinster Partikel in der Diagnostik und Therapie.

30. Neuer Arzneistoff gegen MS zeigt Wirkung

Forschende des Universitätsspitals und der Universität Basel berichten von erfolgreichen klinischen Studien über den Arzneistoff Fingolimod zur Behandlung von Multipler Sklerose. Die Forschungsresultate erscheinen in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

31. Protein schützt Nervenzellen vor Schäden

Neue Entdeckungen könnten in der Zukunft die Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) verbessern: Erstmals haben Mediziner jene Immunzellen manipuliert, die bei der Krankheit das Nervensystem angreifen. Mit diesen T-Zellen schleusten die Neurologen das Protein BDNF (brain-derived neurotrophic factor) ins Gehirn, das die Nervenzellen schützt. Zudem wiesen sie nach, dass das in der MS-Therapie eingesetzte Mittel Glatirameracetat die BDNF-Produktion in Immunzellen begünstigt.

32. Therapie und Forschung, Klinik und Information

Im Interview erläutern Prof. Dr. Karl Wessel, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Befund MS, und Oberarzt Dr. Carsten Moschner welche Punkte für sie als Ärzte im Umgang mit MS sowie in Therapie und Forschung bedeutsam sind.

33. Berufliche und soziale Rehabilitation

Der Begriff Rehabilitation bezeichnet die Bestrebungen, einen Menschen wieder in seinen vormals existierenden körperlichen Zustand zu versetzen bzw. in seine frühere soziale Position, und ist ein Sammelbegriff für alle auf dieses Ziel ausgerichteten medizinischen, beruflichen und sozialen Maßnahmen.

34. Patientenrechte: Was ist was?

Patienten haben in Deutschland vielfältige Rechte. Wer seine Rechte aber nicht kennt, kann sie auch nicht wahrnehmen und durchsetzen. Nachfolgend Erläuterungen zu den wichtigsten Rechten und Begriffen.

35. Neues Zielmolekül für Entwicklung einer neuen MS-Therapie

Forscher haben einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der den Ausbruch von Multipler Sklerose im Tiermodell erklärt. Die experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) dient in der biomedizinischen Forschung als Tiermodell für die Multiple Sklerose (MS).

36. Multiple Sklerose Forschung: Möglicher Therapieansatz entdeckt

Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei der das fehlgeleitete Immunsystem die Markscheiden des Gehirns und Rückenmarks angreift und zerstört.

37. Möglicher Ansatz für Therapeutika: Myelin-Schalter entdeckt

Gesunde Nervenzellen sind von einer Isolierschicht umgeben, dem sog. Myelin. Bei einem an Multipler Sklerose erkrankten Menschen ist diese irreversibel geschädigt, sodass elektrische Impulse nur noch verlangsamt bzw. überhaupt nicht zwischen den Nervenzellen weitergegeben werden können. Man spricht hierbei von einer sog. Demyelinisierung (Entmarkung) der Nervenfasern, die an diversen – multiplen – Stellen auftreten und zu Symptomen wie motorischen Funktionsstörungen, Spastiken, Sehbeeinträchtigungen u. v. m. führen kann.

38. Multiple Sklerose ursächlich behandeln

Forscher des Institute for Research in Biomedicine (IRB) in Bellinzona sowie des Theodor Kocher Instituts der Universität Bern und der Neuroimmunologie-Abteilung der Universität Genua haben einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der den Ausbruch von Multipler Sklerose im Tiermodell erklärt. Damit ist ein möglicher neuer Weg in Richtung ursächlicher Therapie bereitet.

39. Studie: Stammzelltransplantation als Therapie bei schubförmiger MS

Eine amerikanische Studie, in der MS-Patienten mit körpereigenen Blutvorläufer-Zellen (hämatopoetische Stammzellen) behandelt wurden, gibt Anlass zur Hoffnung auf einen möglichen neuen Therapieansatz. „Zwar bedarf es einer weiteren Studie, um die positiven Ergebnisse bei einer größeren Patientenzahl zu verifizieren und mögliche kurz- und langfristige Nebenwirkungen dieser Therapie zu erfassen“, kommentiert Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, MS-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, „doch die Ergebnisse sind durchaus ermutigend.“

40. Impfung verhindert Multiple Sklerose im Tiermodell

Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg ist es gelungen, Mäuse mit speziell präparierten körpereigenen Immunzellen zu impfen und die Erkrankung an einer MS-ähnlichen Nervenentzündung zu verhindern.

41. Aufruf zum Multiple Sklerose Literaturwettbewerb

Sie schreiben gern und möchten einen bewegenden Moment Ihres Lebens schriftlich festhalten? Perfekt! Dann machen Sie mit beim COPAKTIV-Literaturwettbewerb. Als prominenter Schirmherr ist Bastian Sick („Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“) dabei.

42. Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V.(DMSG): Mehr Lebensqualität durch symptomatische Therapie

Carla (26) war eine richtige Leseratte:Auf ihrem Nachttisch türmten sich die Bücher, und wann immer es ihre Zeit erlaubte, zog sie sich zum Schmökern zurück. Plötzlich jedoch machte es ihr Mühe, die Wörter zu entziffern, die Zeilen verschwammen vor ihren Augen, eine Unschärfe stellte sich ein. Dazu kam ein Mangel an Konzentrationsfähigkeit, den sie sich gar nicht erklären konnte.Ralfs (34) Freizeit gehörte dem Sport:joggen, radeln, Fitness-Studio – seine Welt war die Bewegung. Eines Tages aber ließen seine Kraft und seine Ausdauer erheblich nach. Er war zunehmend müde, konnte sich zu nichts aufraffen, darüber hinaus versagten ihm manchmal die Beine den Dienst. Ohne Ankündigung strauchelte er, fiel ein paar Mal sogar lang hin. Carla und Ralf konsultierten Ärzte, schließlich diagnostizierte ein Neurologe die bittere Wahrheit: Multiple Sklerose (MS). Diese häufigste und bislang unheilbare Erkrankung des Zentralen Nervensystems war die Ursache für die merkwürdigen Ausfälle, die Carla und Ralf das Leben so schwer machten.

43. Buchtipp: Lust am Leben trotz manchmal lästiger Last

Eine chronische Erkrankung verändert den Alltag, die Einstellung, ja den Menschen selbst. Das Leben von Vera Jacoby wurde durch die Multiple Sklerose immer wieder umgekrempelt.

44. Neuer Ansatz zur Therapie der Multiplen Sklerose

Eine Entdeckung Düsseldorfer Wissenschaftler könnte einen neuen Ansatz für die Therapie von Multipler Sklerose eröffnen. Bei der Autoimmunerkrankung zerstört die Körperabwehr die Markscheiden von Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark. Neurologen der Universität Düsseldorf entdeckten nun, dass ein Hemmprotein die Reparatur der angegriffenen Fasern verhindert.

45. Welt MS Tag hat Premiere: Aufruf zu weltweiter Solidarität mit MS-Erkrankten

„Join the Global Movement. End MS“, unter diesem Motto wird erstmals der Welt MS Tag aus der Taufe gehoben. 42 nationale MS-Gesellschaften, unter dem Dach der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF), darunter auch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), beteiligen sich an den Aktionen.

46. Den Ursachen von Multipler Sklerose auf der Spur

Allein in Deutschland sind über 100 000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Trotz intensiver Forschung ist jedoch nach wie vor unklar, welche Faktoren die Krankheit auslösen oder den Krankheitsverlauf beeinflussen.

47. Kortison gegen Krebs und neurologische Erkrankungen zielgerichtet entwickeln

Für die Entwicklung neuer Medikamente und medizinischer Diagnostika werden biotechnologische Verfahren immer wichtiger, doch bislang stammen nur wenige Biotech-Präparate aus Deutschland. Hier setzt der Strategiewettbewerb BioPharma an, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschrieben hat.

48. Multiple Sklerose im Arbeitsalltag

Die Diagnose Multiple Sklerose ist für die meisten Menschen ein Schock. Fragen wie: „Was wird meine Familie dazu sagen? Wie werden meine Freunde reagieren?“ und: „Was ist eigentlich mit meinem Job?“ kommen unweigerlich auf die Betroffenen zu. Häufig denken sie sofort an Frührente oder Arbeitsunfähigkeit.

49. MS-Patientinnen sollten Babys stillen

Frauen mit Multipler Sklerose (MS) sollten ihre Babys zumindest in den ersten Monaten nach der Entbindung stillen. Dies senkt das Risiko für einen neuen Krankheitsschub deutlich, wie eine kleine Studie zeigt.

50. Neurologenkongress: Experten erörterten Erkrankungen des Nervensystems

Auf der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim diskutierten Ärzte und Wissenschaftler neueste Erkenntnisse über Erkrankungen des Nervensystems. Erstmals fand die Jahrestagung der DGN im Rahmen der Neurowoche zeitgleich mit Fachkongressen weiterer neurologischer Fachgesellschaften statt. Häufige neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multiple Sklerose griff die DGN unter dem Stichwort „Translationale Forschung“ auf

51. Reisen mit MS

Für Menschen mit Multiple Sklerose (MS), einer mit starken körperlichen Beeinträchtigungen verbundenen Nervenerkrankung, hat die 26-jährige Dominica Buchelt an der Hochschule Niederrhein ein touristisches Angebot entwickelt, das es so bisher nicht auf dem Markt gibt.

52. Neues Angebot vermittelt Natur-Erleben für Menschen mit und ohne Behinderung

Auf dem Außengelände der Marmagener Eifelhöhen-Klinik wurde im August vergangenen Jahres der "Barrierefreie Landschaftspfad", der auch behinderten Menschen interessante Naturerlebnisse vermittelt, eröffnet.

53. Klinik Dr. Evers - Fachklink für Neurologie







Ärztlicher Direktor:
Dr. med. Baum
Lindenstraße 22
59846 Sundern-Langscheid
Telefonzentrale: 02935/807–0
Fax: 02935/807–200
E-Mail: info@klinik-dr-evers.de
www.klinik-dr-evers.de

54. Zusammenhang von Multipler Sklerose und pathologischer Angst

Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, leiden oftmals auch an Angststörungen. Als grundlegendes Merkmal einer chronischen Angststörung gilt ein andauerndes Gefühl von Furcht. Obwohl der Zusammenhang von MS und Angst bekannt ist, hat sich bislang weltweit nur eine einzige Studie mit dieser Thematik auseinandergesetzt.

55. Dysphagie bei MS diagnostizieren und therapieren

Der Mediziner spricht von einer neurogenen Dysphagie, wenn eine oder mehrere am Schluckakt beteiligte anatomische Einheiten in ihrer Funktion bzw. in ihrem Zusammenspiel beeinträchtigt sind. Ursache können neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose sein.

56. Multiple Sklerose - mit speziellem Terminal eine virtuelle Reise in den

Wie fühlt sich eine Gangstörung an? Oder ein Zittern in den Händen? Oder wenn eine bunte Blumenwiese plötzlich grau ist? Oder wenn der Cappuccino doppelt zu sehen ist? "Multiple Sklerose - eine Reise in den Körper" - die neue Informationstour, initiiert durch den Landesverband Niedersachsen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und der Techniker Krankenkasse (TK), will Antworten auf diese Fragen geben.

57. Neurologie: Engpass bei Patientenversorgung droht

Kaum jemand, der nicht einen Angehörigen oder Bekannten hat, der an Alzheimer, anderen Demenzerkrankungen, Schlaganfall, Parkinson, Multiples Sklerose oder Epilepsie erkrankt ist. Und es werden immer mehr: Die Zahl der Patienten wird in den nächsten Jahren stark ansteigen, denn die Menschen werden immer älter. Gleichzeitig herrscht heute schon ein Mangel an Neurologen.

58. Diagnostik, Therapie und Sekundärprävention neurologischer Erkrankungen

Auf der 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) im September in Berlin trafen sich Ärzte und Wissenschaftler, um sich über aktuelle Entwicklungen in Klinik und Praxis der Erkrankungen von Gehirn und Nerven zu informieren.

59. Hoffnung auf „maßgeschneiderte“ MS-Therapie mit Mitoxantron

Den Einsatz bewährter MS-Medikamente zu optimieren ist ein aktuelles Forschungsziel. Bochumer Neurologen aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Andrew Chan (RUB-Klinik für Neurologie, St. Josef Hospital, Direktor: Prof. Dr. Ralf Gold) verfolgen dabei einen pharmakogenetischen Ansatz.

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