Die Arbeitsagenturen wollen Osteuropäer, die in deutschen Haushalten pflegebedürftige Familienmitglieder betreuen, aus der Schwarzarbeit holen. Sie dürfen jetzt auch offiziell pflegerische Arbeiten übernehmen. “Erlaubt ist, was pflegende Angehörige ohne Ausbildung auch machen würden”, erklärt Dr. Beate Raabe, Sprecherin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit, im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”.
Direkte medizinische Maßnahmen, wie etwa Spritzen geben, bleibe tabu.
“Die Haushaltshilfe soll den ambulanten Pflegedienst ergänzen, nicht ersetzen”, so Raabe. Das Gehalt sei tariflich festgelegt und von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Baden-Württemberg etwa betrage es 1300 Euro plus Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.
Diese Kosten sind von der Steuer absetzbar.
Quelle: “Senioren Ratgeber” 7/2010
25.07.10