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Nordic Walking auch für Patienten mit Herzschwäche empfehlenswert

Nordic Walking auch für Patienten mit Herzschwäche empfehlenswert

Val Thoermer / Shutterstock

Nordic Walking – also das sportliche Gehen unter Einsatz von zwei Stöcken – ist in Europa längst zu einem Trendsport geworden, der sich meist auch noch in einem Alter von über 65 Jahren ausüben lässt. Außerdem können nicht nur Gesunde, sondern auch Patienten mit Herzschwäche ihre körperliche Belastbarkeit mit dieser Sportart steigern und somit ihrem Herzen etwas Gutes tun. Vor kurzem wurde auf dem Jahrestreffen der Heart Failure Association in Belgrad eine Studie vorgestellt, die belegt, dass Patienten mit Herzinsuffizienz beim Training mit Stöcken ihre körperliche Belastbarkeit (im Hinblick auf maximale Herzfrequenz, systolischen Blutdruck sowie Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe) stärker steigern können als ohne Stöcke.

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Zudem haben sie bei einem vernünftig durchgeführten Nordic Walking keine gesundheitlichen Probleme – wie etwa Durchblutungs- oder Herzrhythmusstörungen – zu befürchten. Ermöglicht effektives Training auch bei langsamerer Gehgeschwindigkeit „Ein entscheidender Vorteil des Nordic Walking gegenüber dem Gehen ohne Stöcke ist, dass nicht nur die Beine, sondern dank des Stockeinsatzes auch die Muskeln des Oberkörpers und der Arme beansprucht werden. Deshalb erlaubt es Patienten mit Herzinsuffizienz auch bei langsamerer Gehgeschwindigkeit ein effektives Training“, erläutert Dr. med. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) und praktizierender Kardiologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie in Kirchheim.

„Da sich bei regelmäßigem Nordic Walking die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert, wirkt es sich positiv auf die Herzgesundheit aus.“ Kardiologische Untersuchung vor Trainingsbeginn erforderlich Herzpatienten, die neu mit einer Ausdauersportart wie Nordic Walking beginnen möchten, sollten sich zuvor kardiologisch untersuchen lassen. „Anhand der Messdaten aus Blutdruck, Ergometrie, EKG und/oder Herzecho können Kardiologen die Intensität und Dauer des Trainingplans individuell auf die Schwere der Erkrankung und den Fitnessgrad der Patienten abstimmen“, erklärt Smetak.

Quelle: Monks – Ärzte im Netz

11.07.12

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