Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Gütesiegel für Kinderkliniken

Seit kurzen gibt es ein Gütesiegel "Ausgezeichnet für Kinder" für medizinische Kinderabteilungen. Es wird erteilt von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. Bis jetzt haben es ...

 

Nicht zu viel verbieten!

Das Leben von Kindern mit Neurodermitis dreht sich stark um diese Krankheit. Sie dürfen bestimmte Nahrungsmittel nicht essen, manche dürfen die Katze der Nachbarin nicht streicheln, und ständig braucht die ...

 

Schmerz gegen Jucken

Juckt die Haut, fangen wir augenblicklich an, uns zu kratzen. Damit bekämpfen wir das lästige Gefühl durch einen kleinen Schmerzimpuls, haben Forscher der Universität von Minnesota (USA) herausgefunden. ...

 

Früher Fischverzehr reduziert Ekzemrisiko

Laut einer schwedischen Studie haben kleine Kinder, die früh – d. h. vor dem neunten Lebensmonat – Fisch essen, ein fast um ein Viertel geringeres Risiko, mit einem Jahr Ekzeme ...

 

Wasserenthärter verhindern bei Neurodermitis Ekzembildung

Die Verwendung von Wasserenthärtern senkt laut einer Studie die Gefahr von Ekzemen bei Kindern. Das berichtet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) unter Berufung auf eine Studie der Nottingham ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Hauterkrankungen - Neurodermitis - News - Ohne Chemie – Kosmetikhersteller setzen zunehmend auf natürliche Inhaltsstoffe

Ohne Chemie – Kosmetikhersteller setzen zunehmend auf natürliche Inhaltsstoffe

06.01.10.

Zunahme von Allergien

Photos.com

Lippenstift ohne Paraffin, Haartönungen ohne Ammoniak – wie die Zeitschrift Vital berichtete, verzichten immer mehr Kosmetikhersteller auf den Einsatz synthetisch hergestellter Inhaltsstoffe. Hintergrund ist der neue Trend zur Bio-Beauty: In Parfümerien legte der Verkauf um 20 % zu, rund 600 Millionen Euro gaben die Deutschen im letzten Jahr für Naturkosmetik aus. Konventionelle Kosmetikhersteller wollen mithalten und passen sich an, indem sie immer öfter synthetische durch natürliche Zutaten ersetzen.

Ein weiterer Faktor für die Austauschwelle: die Zunahme von Allergien, die teilweise auf Problemstoffe in Pflegeprodukten zurückgeführt werden. Dazu zählen unter anderem Parabene als Konservierungsstoff; etwa 2 % der Deutschen reagieren darauf allergisch. Bei zahlreichen Herstellern sorgen inzwischen andere, meist verträglichere Zutaten für Haltbarkeit.

Dabei sind viele der umstrittenen synthetischen Stoffe wissenschaftlich gesehen sicher. Es gibt z. B. keine Belege, dass Polyethylenglykole (PEG) die Haut tatsächlich austrocknen. Dennoch greifen zahlreiche Hersteller auf Druck der Verbraucher inzwischen auf natürliche und umweltfreundliche Emulgatoren wie etwa das aus Soja hergestellte Lecithin zurück. Auch für den Glattmacher Silikon oder das im Übermaß u. U. hautschädigende Paraffin hat man optimale Austauschstoffe gefunden, die ebenso wirksam und noch dazu gut für die Umwelt sind.

Einen gewissen Wirkungsverlust hinnehmen muss man allerdings bei Haarfärbungen, bei denen das für seinen stechenden Geruch bekannte Ammoniak durch Ethanolamin ersetzt wurde. Dieser Stoff ist nicht nur geruchlos, sondern auch einen Tick sanfter zum Haar. Allerdings mit Folgen: Die Farbbrillanz kann im Lauf der Zeit verblassen, außerdem sind nicht so große Farbsprünge möglich wie bei den herkömmlichen Colorationen.

Quelle: Vital

Aus Allergikus 3/2009

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Neurodermitis" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 74 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -