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Lexikon

Ablatio mammae

Operative Entfernung der Brust.

Abnehmen

Gewichtsreduktion

Absencen

Kurzzeitige “Abwesenheit” während eines Anfalls mit erstarrten Bewegungen.

Aceton

Molekül, das durch Fettabbau entsteht und zur Übersäuerung des Blutes führt

Adams-Stokes-Anfall

Bewusstseinsverlust, der durch eine verminderte Durchblutung des Gehirns aufgrund von einer Herzrhythmusstörung entsteht

Adenokarzinom

Tumor, der aus Drüsengewebe hervorgeht, wie z. B. das Mammakarzinom

Adenokarzinom

Tumor, der aus Drüsengewebe hervorgeht. Hierzu gehört auch das Mammakarzinom

Adenom (der Prostata)

gutartige Geschwulst der Vorsteherdrüse; gleichbedeutend mit Prostatahyperplasie

Adenomatös

Drüsenförmiges Wachstum; ein Adenom ist ein gutartiger Tumor, der von den Drüsen ausgeht.

Adenomektomie

Entfernung eines Adenoms, zum Beispiel des Prostataadenoms

ADHS

ADHS

Adiadochokinese

Verlust der Feinmotorik (Beweglichkeit z. B. der Finger)

Adipositas

Fettleibigkeit Ein zu hohes Körpergewicht ist unter anderem ein großer Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall und Veneverschluss

adjuvant

die Wirkung zusätzlich unterstützend

adjuvante Therapie

Therapie, die unterstützend zur Operation durchgeführt wird, zum Beispiel die Chemotherapie nach brusterhaltender Operation

Adjuvante Therapie

Jede unterstützende Therapieform. Wenn nach der vorhergegangenen Therapie (Operation, Strahlentherapie) kein Tumor mehr nachweisbar ist, aber das Vorhandensein einzelner Tumorzellen nicht ausgeschlossen werden kann, wird adjuvant therapiert, zum Beispiel

Adnexe

die inneren Genitalorgane, beim Mann die Prostata und die Samenblase

Adnexitis

Entzündung der Samenwege und der Prostata

Adrenalin

Hormon der Nebenniere, das bei Stress ausgeschüttet wird und den Blutzuckerspiegel erhöht; Gegenspieler des Insulins

Aerosol

Feiner Nebel mit kleinsten Wirkstoffteilchen, die im Nebel schweben; Aerosole können für die Verabreichung von inhalierbaren Medikamenten verwendet werden.

Ageusie

Verlust des Geschmacksvermögens

Aggregationshemmer

Medikamente zur Hemmung der Zusammenballung von Blutplättchen und damit der Blutgerinnung.

Agnosie

Verlust des Interpretationsvermögens von Sinneswahrnehmungen. Wahrnehmungen wie Ertasten, Hören, Entfernungseinschätzung können nicht verarbeitet werden obwohl die Sinnesorgane funktionieren. Menschen und Gegenstände werden nicht wiedererkannt.

AICD

Automatischer implantierbarer Cardioverter/Defibrillator: Spezielles Aggregat, das abnormal schnelle Herzrhythmen erkennt und behandelt. Es besteht meist aus einem implantierten Impulsgenerator und einer oder mehreren Elektroden. Das System wird mit Hilfe

Akinese

Antriebslosigkeit, Bewegungsunlust, Bewegungsarmut

akute Erkrankung

Das plötzliche Auftreten einer Krankheit, z.B. ein akuter Schlaganfall. Danach folgt entweder Genesung oder die Krankheit wird chronisch

akuter Harnverhalt oder Harnsperre

Situation, bei der es dem Patienten nicht mehr möglich ist, Wasser zu lassen. Meist plötzlicher „Verschluss“ der Blase. Sehr schmerzhafter Zustand, der durch das Legen eines Blasenkatheters (für kurze Zeit) oder Zystostomie behoben werden muss.

akzidentelles Herzgeräusch

Harmloses Nebengeräusch am Herzen ohne krankhafte Bedeutung

Alexie

Schrift kann nicht entschlüsselt werden.

Alkylanzien

Medikamente, die zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt werden (zum Beispiel Cyclophosphamid). Sie wirken hemmend auf die Zellteilung

Allergen, Allergene

Bezeichnung für ein Antigen, das eine allergische Reaktion und die Bildung von Immunglobulin E (spezieller Antikörper) auslöst. Dabei handelt es sich meistens um Eiweiße in Pflanzenpollen, Tierhaaren, -schuppen oder -exkrementen und Nahrungsmitteln

Allergenexposition

Kontakt mit Stoffen, die eine Allergie auslösen können

Allergenkarenz

Vermeidung des Kontakts mit Allergenen mit dem Ziel, allergische Reaktionen zu vermeiden

Allergie

überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe

Alopezie

Haarausfall. Oftmals Begleiterscheinung der Chemotherapie

Alphafetoprotein (AFP)

Eiweißgruppe, die im Gewebe von Embryos vorkommt, bei Erwachsenen normalerweise nicht. Das Wiederauftreten von AFP kann das Anzeichen einer Krebserkrankung sein, zum Beispiel von Hodenkrebs.

Alveolen

Lungenbläschen. Die Alveolen sitzen am Ende der feinsten Bronchiolen und sehen wie winzige Trauben elastischer Schaumbläschen aus. In den Alveolen findet der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid statt.

Amaurosis fugax

Flüchtige Blindheit auf einem Auge, die durch eine Mangeldurchblutung des Astes der Halsschlagader verursacht wird, der den Sehnerv versorgt. Ein charakteristisches Symptom bei TIA

Amnesie

Erinnerungsverlust für einen bestimmten Zeitraum. Dieser kann kurz (Stunden) oder lang (Tage oder Monate) sein.

analgetisch

Gegen den Schmerz

Anamnese

Vorgeschichte der Krankheit. Der Arzt fragt zum Beispiel nach früheren Erkrankungen, Symptomen und Beschwerden

Anaphylaktischer Schock

schwerste Form einer allergischen Reaktion, bei der der gesamte Organismus betroffen ist

Anästhesie

Schmerzbetäubung für die Operation. Bei Prostataoperationen wird meist eine Lumbal- oder Periduralanästhesie durchgeführt. Darunter versteht man, dass die Schmerzunempfindlichkeit der unteren Körperhälfte durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in oder

Anastomose

Angeborene oder chirurgisch geschaffene Verbindungen zwischen Gefäßen oder Kammern

Aneurisma

Krankhafte, örtliche Ausweitung eines Blutgefäßes. Sie wird durch den erhöhten Druck vor einer Gefäßverengung verursacht

Aneurysmektomie

Chirurgische Entfernung eines erweiterten Gefäßabschnittes (Aneurisma)

Angina pectoris

Bezeichnung für die Symptome einer akuten Durchblutungsstörung der Herzgefäße: Symptome sind meist Brustschmerzen und Engegefühl

Angiokardiographie

Darstellung des Herzens mit Röntgenkontrastmittel während einer Herzkatheteruntersuchung.

Angiopathie, diabetische

durch schlechte Blutzuckereinstellung verursachte Blutgefäßerkrankung, die oft zu diabetischer Gangrän oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führt

Angiosarkom

Seltener gefährlicher Tumor der in den Blutgefäßen entsteht.

Ankylose

Versteifung der Gelenke

Anteroseptaler Infarkt

Bezeichnung für einen Herzinfarkt, bei dem der Blutfluss zur Region vor der Herzkammerwand abgeschnitten ist.

Anthrazykline

Medikamentenklasse, die zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt wird

Antibiotika

Mittel aus Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen (Pilzen, Bakterien), die andere Mikroorganismen hemmen oder abtöten, zum Beispiel Penicillin

Anticholinergika

Atemwegserweiternd, lösen die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, vermindern zusätzlich die Schleimbildung.

Antigen

Substanz oder Fremdkörper, die bzw. der vom Organismus als fremd erkannt wird und dadurch eine spezifische Immunantwort auslöst

Antigen-Antikörper-Kornplex

Ein Molekül, das aus der Verbindung von Antigenen mit Antikörpern entsteht.

Antigenität

Fähigkeit einer Substanz als Antigen zu wirken.

Antihistaminika

lindern die akuten Symptome einer allergischen Reaktion sehr schnell und haben einen positiven Einfluss auf das gesamte allergische Geschehen. Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Histamins, des wichtigsten Verursachers von Juckreiz. Außerdem hemmen Ant

Antihormontherapie/endokrine Therapie

hemmt körpereigene Hormonproduktion, um das Wachstum rezeptorpositiver Tumore zu unterdrücken

Antikarzinogen

Krebshemmende Substanz, mit der die Wirkung eines Karzinogens unterdrückt oder aufgehoben wird.

Antikoagulanzien

Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen

Antikoagulation

Behandlung mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen

Antikörper

von Immunzellen gebildete Eiweiße, die an Anti- bzw. Allergene andocken und deren Eliminierung veranlassen

Antimetabolit

Chemische Verbindung, deren Struktur einer anderen, natürlichen Substanz sehr ähnlich ist, nämlich den Metaboliten, die den Stoffwechsel beeinflussen. Antimetaboliten sehen so aus als seien sie normale Metaboliten. Sie dringen in den Stoffwechsel ein und

Antiöstrogene

Hemmstoffe des körpereigenen Hormons Östrogen. Sie binden sich anstelle des Östrogens an dessen Hormonrezeptoren und spielen eine wichtige Rolle bei der Therapie von Brustkrebs.

Antioxidanzien

Substanzen, die schädliche Sauerstoffprodukte des Stoffwechsels abbauen. Beispiele sind Vitamin C und E

Antiserurn/Immunserum

Serum, das Antikörper gegen Krartkheitserreger enthält.

Anus praeter (naturalis)

künstlicher Darmausgang

Aorta

Hauptschlagader des menschlichen Körpers. Sie führt das sauerstoffreiche Blut aus der linken Herzkammer in den Körper

Aortenklappe

Zwischen linker Herzkammer und Körperschlagader gelegene Herzklappe

Aorto-pulmonaler Shunt

Chirurgisch geschaffene, gefäßartige Verbindung von der Körperschlagader zur Lungenschlagader. Sie wird zur Verbesserung der Lungendurchblutung angelegt

apallisches Syndrom

Ein Koma, bei dem das Pallium (Großhirnrinde) vollständig ausgefallen ist, zum Beispiel durch Sauerstoffmangel bei einem Schlaganfall. Charakteristisch ist das Fehlen jeglicher Ansprechbarkeit. Hirnstammfunktionen (vegetative Funktionen) sind jedoch erhal

Aphasie

Eine Sprachstörung, das aufgrund der Schädigung des Gehirns bei einem Schlaganfall auftauchen kann. Dabei sieht der Patient ein Objekt oder eine Person zwar und nimmt sie als etwas Bekanntes wahr, findet aber das entsprechende Wort dafür nicht

Aphasiker

Ein Patient mit einer erworbenen Störung des Sprachvermögens (Aphasie)

Apnoe

Atemstillstand

Apoplex

Schlaganfall, Hirnschlag

Appetitzügler

Appetitzügler

Apraxie

Störung der Bewegungsplanung und / oder der Handlungsplanung

Aromatasehemmer

Substanzen, die das Enzym Aromatase blockieren, das für die Bildung von Östrogenen aus Androgenen in Muskeln und Fettgewebe verantwortlich ist.

Arteria carotis

Kopfschlagader. Eine der zwei Hauptarterien, die das Gehirn versorgt. Sie teilt sich in drei Äste: vordere, mittlere und hintere Gehirnarterien, bekannt als Arteria meningea anterior, Arteria meningea media und Arteria meningea posterior

Arteria vertebralis

Wirbelarterie. Eine der zwei Hauptarterien, die das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgen

Arterie

Blutgefäß, durch das sauerstoffreiches Blut aus dem Herzen dem Gewebe zugeführt wird

Arteriosklerose

Gefäßverkalkung: Verengung der Gefäße durch Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden

Artherothrombose

Blutgerinnsel (Thrombus) in einer Arterie

Aspirationspneumonie

Eine häufig bei Schlucklähmung auftretende Lungenentzündung die durch Aspiration (Einatmen von Nahrungsmitteln oder Erbrochenem) auftritt.

Asthma

anfallsweise, meist hochgradige Atemnot mit verschiedenen Ursachen

Astrozytom

vom Nervenstützgewebe (Neuroglia) ausgehender Hirntumor, meist im Großhirn lokalisiert

Asystolie

Herzstillstand

Aszites

Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle

Ataxie

Störung der Bewegungsabläufe

Atherom

Synonym für eine artheriosklerotische Plaque. Ablagerung in der Gefäßwand

Atonischer Anfall

Anfall, bei der keine Muskelanspannung eintritt und der Betroffenen “zusammenbricht”

Atopie

Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten gegen Umweltstoffe

Atrium

Vorhof, Vorkammer

Attenuierte Viren

Abgeschwächte Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) oder Bestandteile davon, die gezüchtet oder biochemisch hergestellt werden. Sie werden Patienten und Patientinnen gespritzt, weil sie die Bildung von Antikörpern veranlassen und so den Körper vor den

Aura

Ein “unbestimmtes Vorgefühl” als Vorbote oder einziges Symptom eines Anfalls. Dies kann z. B. ein “Flaues” Gefühl der Magengegen oder ein Kribblen oder als Nadelstiche empfundenes Gefühl sein

Ausscheidungsurogramm

durch Einspritzen eines schattenerzeugenden Mittels (jodiertes Kontrastmittel) in die Blutbahn ist eine Kontrastmitteldarstellung der Harnwege möglich

Autoimmun-/Autoaggressionskrankheiten

Krankheiten des menschlichen Immunsystems, bei denen lmmunzellen das eigene Körpergewebe schädigen.

Autoimmunerkrankung

das Immunsystem erkennt körpereigene Substanzen nicht. Beim Typ 1-Diabetes werden dadurch die Inselzellen zerstört, sodass kein Insulin mehr produziert werden kann

Autotransplantation

Gewebe – zum Beispiel Haut – eines Patienten oder einer Patientin wird von einer Stelle des Körpers zu einer anderen transplantiert.

AV-(Atrioventrikular) Klappen

Klappen zwischen den Vorkammern und Kammern (Trikuspidalklappe und Mitralklappe)

AV-(Atrioventrikular)-Block

Blockade der Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer. Das Herz kann nicht mehr richtig schlagen

Axilla, axillär

Zur Achsel gehörend

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