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Krebstherapie: Kinasen haben positiven Einfluss auf die Wirkung von Chemotherapie

In der Krebstherapie können körpereigene Boten-Enzyme (Kinasen) die Wirkung einer Chemotherapie positiv beeinflussen. Ziel zahlreicher Krebsmedikamente ist es, das Erbgut der Krebszellen zu schädigen und den Tumor dadurch zu bekämpfen. ...

 

Neue Hoffnung bei inoperablem Krebs der Bauchspeicheldrüse

Kann ein Tumor der Bauchspeicheldrüse zunächst nicht operiert werden, so können Patienten von einer Chemo- oder Strahlentherapie profitieren. Lässt sich die Geschwulst danach entfernen, so ist die Überlebensrate ähnlich hoch ...

 

Speichel von Zecken als Heilmittel gegen Krebs

Ein Protein aus Zeckenspeichel könnte eines Tages die Krebstherapie verbessern. Das behaupten Biomediziner vom Instituto Butantan in Sao Paulo. Eine Substanz, die von weiblichen, vollgesaugten Zecken zur Hemmung der Blutgerinnung ...

 

Minilabor für die Krebsdiagnose

Ob ein Krebsmedikament einem einzelnen Patienten wirklich hilft, lässt sich kaum vorhersagen: Nur etwa jedes dritte Medikament schlägt direkt an. Forscher am Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik der Technischen Universität ...

 

Mehr Lebensqualität dank Tablette

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs löst bei Betroffenen und deren Angehörigen häufig große Ängste aus. Die Betroffenen suchen Antworten auf Fragen nach Behandlungsmöglichkeiten oder zum Umgang mit der Erkrankung. ...

 

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Kombination von Krebsmittel mit Brokkolistoff gegen Pankreastumore

27.06.10.

Vielversprechende Resultate in Labor- und Tierversuchen

Ein neues Krebsmittel könnte in Kombination mit einem Brokkoli-Bestandteil Tumore der Bauchspeicheldrüse bekämpfen. Das Medikament wird bereits bei fortgeschrittenem Leber- und Nierenkrebs eingesetzt. In Kombination mit dem Brokkoli-Stoff Sulforaphan hemmt das Mittel auch die besonders widerstandsfähigen Tumorstammzellen von Pankreastumoren, wie eine Studie der Universitätsklinik Heidelberg zeigt.

An Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken jährlich in Deutschland fast 13.000 Menschen. Da die Erkrankung oft erst spät bemerkt wird, überleben nur wenige Patienten die Diagnose länger als ein Jahr. Vor allem die frühen Vorläuferzellen des Tumors, die Krebsstammzellen, sorgen dafür, dass solche Karzinome unkontrolliert wachsen, metastasieren und kurz nach einer Operation wieder zurückkehren.

In Versuchen an Krebszellen und Mäusen hemmte das Medikament Sorafenib zwar die Krebsstammzellen aus Bauchspeicheldrüsen und senkte das Tumorwachstum stark. Aber der Effekt hielt nur kurz an. Nach vier Wochen entstanden erneut kleine Kolonien der Stammzellen, die dann nicht mehr auf das Mittel reagierten. «Vermutlich hängt diese Resistenz mit einem bestimmten Stoffwechselweg zusammen, den Sorafenib aktiviert», erklärt die Forscherin Vanessa Rausch.

Der in Brokkoli und Blumenkohl steckende Stoff Sulforaphan blockiert diesen Signalweg. Die Kombination beider Mittel verstärkte die Wirkung von Sorafenib, ohne zusätzliche Nebenwirkungen zu verursachen. Die Krebszellen bildeten keine Absiedlungen mehr, wie die Forscher im Fachblatt «Cancer Research» schreiben. Möglicherweise könne die Ernährung Tumortherapien unterstützen, vermuten sie.

Quelle: «Cancer Research», Online-Vorabveröffentlichung

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