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Patienteninformationen
Alles über Parkinson
Frankfurt/Main (AP) Störungen der Blasenfunktion haben nicht selten neurologische Ursachen. Häufig treten solche Beschwerden im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Querschnittslähmung, Parkinson oder Multipler Sklerose auf, wie Wolfgang Jost von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erklärt.
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Jülich, 27. Juni 2007 - Mit dem ersten Spatenstich begannen heute die Bauarbeiten für ein weltweit einmaliges Großgerät im Forschungszentrum Jülich: Ein Hybridsystem bestehend aus einem Magnetresonanz-Tomographen mit einer Feldstärke von 9,4 Tesla kombiniert mit einem Positronenemissions-Tomographen (9,4-T-MRPET). Mit ihm werden die Jülicher Hirnforscher Strukturen und molekulare Mechanismen des Gehirns untersuchen können, die bisher der Forschung nicht zugänglich waren. Sie wollen damit unter anderem Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson besser verstehen und behandeln und so einer der größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft begegnen.
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Die Kernspintomographie ist eine sehr leistungsfähige Methode, um anatomische Details des weichen Gewebes sichtbar zu machen oder physiologische Vorgänge in Echtzeit zu verfolgen. Konventionelle Gadolinium-Komplexe, die in der Klink heute als Kontrastmittel eingesetzt werden, geben keinen ausreichend deutlichen Einblick in anatomische Strukturen. Wie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichtet, haben koreanische Forscher um Jung Hee Lee, Samsung Medical Center, und Taeghwan Hyeon, Seoul National University, nun ein neues Kontrastmittel entwickelt, mit dem sie die anatomischen Strukturen von Mäusehirnen ebenso klar abbilden konnten wie dies sonst nur mit histologischen Methoden möglich ist. Dieses neue Kontrastmittel besteht aus Manganoxid-Nanopartikeln.
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Auf der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim diskutierten Ärzte und Wissenschaftler neueste Erkenntnisse über Erkrankungen des Nervensystems. Erstmals fand die Jahrestagung der DGN im Rahmen der Neurowoche zeitgleich mit Fachkongressen weiterer neurologischer Fachgesellschaften statt. Häufige neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multiple Sklerose griff die DGN unter dem Stichwort „Translationale Forschung“ auf
Artikel Neurologenkongress: Experten erörterten Erkrankungen des Nervensystems Weiterlesen ...
Schwangerschaft und Geburt sind natürliche physiologische Vorgänge und von zentraler Bedeutung im Leben einer jeden Frau. Neurologische Erkrankungen können dabei sowohl bereits vor als auch während einer Schwangerschaft auftreten. In beiden Fällen sind sachkundige neurologische und geburtshilfliche Beratung und Management nötig.
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Neurologische Erkrankungen – insbesondere systemische Erkrankungen des Zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Amyotrophe Lateralsklerose, aber auch Schlaganfälle – gehen oft mit Blasenfunktionsstörungen einher. In vielen Fällen muss man mit einer Harninkontinenz rechnen. Diese bedeutet für die Patienten neben der durch die neurologische Erkrankung entstandenen Behinderung eine ganz wesentliche Einschränkung des Lebensrhythmus und der Lebensqualität. Eine solche Harninkontinenz sollte jedoch nicht akzeptiert und hingenommen werden.
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Durch eine Tiefenstimulation des Gehirns mit elektrischen Impulsen konnten amerikanische Neurowissenschaftler um Nicolas Schiff einem Patienten helfen, der nach einer schweren Hirnverletzung sechs Jahre lang bei minimalem Bewusstsein und künstlicher Ernährung gelebt hatte und nahezu unbeweglich war. Anders als Wachkomapatienten reagieren solche Patienten auf äußere Reize und sind in der Lage, sich z. B. durch Finger- oder Augenbewegungen bemerkbar zu machen.
Artikel Hirnschrittmacher besserte Zustand bei Patienten mit minimalem Bewusstsein Weiterlesen ...
In der heißen Diskussion über embryonale Stammzellen sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es auch im erwachsenenen Organismus Stammzellen gibt, die Ausgangspunkt für wirksame Therapien sein könnten. So bergen adulte neuronale Stammzellen das Potenzial, zu funktionstüchtigen Nervenzellen (Neuronen) und neuronenbegleitenden Zellen (Astroglia) zu reifen. Die Mechanismen sind bisher nur wenig geklärt. Forscher vom Scripps Research Institute, USA, haben nun einen Wirkstoff namens Neuropahtiazol synthetisiert, ein kleines Molekül, das neuronale Rattenhirn-Stammzellen dazu anregt, selektiv zu Neuronen zu differenzieren.
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Zwei forschende Unternehmen haben in Kooperation mit führenden Neurochirurgen ein innovatives Neuronavigationssystem entwickelt, das es ermöglicht, während der operativen Implantation von Hirnschrittmachern die zu stimulierenden Areale so exakt aufspürt, dass sogar die Aktivität einzelner Hirnzellen gemessen werden kann. Während eine nur 100 Mikrometer feine Sonde über einen patentierten Vortrieb in das Gewebe eindringt, wird das Zielgebiet exakt gescannt. Da die Wirkung eines Hirnschrittmacher umso besser ist, je genauer die Elektroden platziert werden, trägt das innovative Neuronavigationssystem, das u. a. an der Berliner Charité bereits erfolgreich im Einsatz ist, zu weiteren Fortschritten in der Entwicklung von Hirnschrittmachern bei.
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Die Multiple Sklerose (MS) ist eine meist chronisch verlaufende Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), die vorwiegend junge Erwachsene betrifft und bei einem Teil der Patienten zu schwerwiegenden Behinderungen führt. Zusätzlich zu den entzündlichen Herden in Gehirn und Rückenmark treten bei dieser Erkrankung auch Schädigungen der Nervenzellfortsätze (Axone) und der Nervenzellkörper (Neurone) auf. Da es sich bei der MS um eine heterogene Erkrankung handelt, ist sowohl das Ausmaß entzündlicher Herde als auch das Auftreten von Nervenzellschädigungen bei verschiedenen Patienten oft sehr unterschiedlich. Die Zerstörung von Nervenzellen ist wesentlich an dem Auftreten bleibender Behinderungen bei MS-Patienten beteiligt. Aus diesem Grund werden zurzeit die Mechanismen der Nervenzellschädigung genau erforscht, um neue Medikamente zu entwickeln, die gezielt dem Verlust von Axonen und Neuronen entgegenwirken können. Solche Behandlungsstrategien bezeichnet man als neuroprotektive Therapien.
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