- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Patienteninformationen

Patienteninformationen

Alles über Partnerschaft

1. Erfüllte Partnerschaft trotz MS

Es gibt viele Ratgeber, die sich mit dem Thema befassen, wie ein chronisch kranker Mensch nach der Diagnosestellung auf den Partner zugeht, zu welchem Zeitpunkt und wie er ihm die Krankheit erklärt, wie er das gemeinsame Leben neu strukturiert. Befund MS berichtet bereits darüber. Wir Aber wie sieht es umgekehrt aus: Auch der „gesunde“ Partner oder die „gesunde“ Partnerin steht vor einer völlig neuen und veränderten Situation, benötigt Hilfe.

2. Partnerschaft und Familie

Wer die Diagnose MS erhält oder sich mit einem MS-Schub konfrontiert sieht, weiß i. d. R. nicht, wie sich die Krankheit entwickelt bzw. welche Folgen der Schub haben wird. Für die Betroffenen kann das sehr belastend sein. Hinzu kommen oft die Unsicherheit, wie es wohl weitergehen wird, und die Angst, dem Partner oder der Familie zur Last zu fallen.

3. Partnerschaft und Sexualität

Zwischen 40 % und 80 % der Frauen und 50 % bis 90 % der Männer mit MS erfahren im Laufe ihrer Krankheit Probleme mit der Sexualität. Diese Zahlen variieren so stark, weil der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) zufolge verschiedene Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kamen.

4. MS und Familie

Zwei Drittel aller von MS Betroffenen, so die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e. V. (DMSG), erhalten ihre Diagnose zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr und damit in der Lebensphase, in der das Thema Familiengründung aktuell ist.

5. Vielfältige Behandlungsoptionen bei sexuellen Störungen und Potenzproblemen

Zu den sekundären Dysfunktionen zählen die durch die Symptome der MS oder durch MS-Medikamente hervorgerufenen Beeinträchtigungen des Sexuallebens. Letztere können oft mit einer Umstellung der Medikation behoben werden. Tertiäre Dysfunktionen hängen nur bedingt mit der Krankheit zusammen. Meist sind es psychosoziale Probleme, die das Sexualleben beeinträchtigen. Hier kann dem Betroffenen der Besuch bei einem Psychologen oder Sexualtherapeuten helfen.

6. Jung und MS

An Multipler Sklerose erkranken häufig junge Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Dadurch ändert sich von einem Moment auf den anderen die gesamte Lebensplanung.

7. MS und Sexualität

Mehr Zufriedenheit und größere Lebensfreude durch aktive Kommunikation: Eine erfüllte Sexualität ist für MS-Betroffene und Gesunde ein gleichermaßen grundlegendes Bedürfnis. Sexuelle Probleme können zu mangelndem Selbstwertgefühl und starken Einbußen an Lebensqualität führen. Studien zufolge ließ bei mehr als der Hälfte der MS-Patienten vom Zeitpunkt der Erstdiagnose an die sexuelle Aktivität nach. Bis zu 91 % der Männer und bis zu 72 % der Frauen mit Multipler Sklerose leiden unter Störungen ihres Sexuallebens. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, solchen Problemen zu begegnen. Der Schlüssel zu allen Lösungsansätzen ist eine aktive Kommunikation sowohl mit dem Partner als auch mit Fachleuten.

Sachverwandte Themen
Newsletter An-/Abmeldung

Code: IMFU