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Peeling

Verfahren (mechanisch, chemisch, Fruchtsäure etc.)

Spezielle Peelingverfahren werden schon seit rund zwanzig Jahren aus mehreren Gründen eingesetzt. Sie sollen Unebenheiten der Haut entfernen, die Haut glätten. Darüber hinaus sollen sie Altersflecken entfernen und mit allen Wirkungsweisen das Hautbild verjüngen. Es kommen verschiedene Verfahren des Peelings zum Einsatz (mechanisch, chemisch, Fruchtsäure etc.).

Je nach „Tiefgang“ des mechanischen Peelings (leichte, oberflächliche Behandlungen werden auch in Kosmetikstudios angeboten, mittlere bis tiefergehende Behandlungen sollten von Ärzten durchgeführt werden). Die Microdermabrasion ist z. B. eine mechanische Methode für ein Peeling. Hier wird durch feine Kristalle, die gebündelt auf die Haut gesprüht und fast zeitgleich wieder aufgesaugt werden, die oberste Hautschicht abgeschliffen. Die Behandlung dauert durchschnittlich 30 Minuten.

Patienten, die sich für eine tiefergehende Methode entscheiden, müssen mit einer „Ausfallzeit“ von rund zwei Wochen rechnen. Erst nach rund zehn bis zwölf Tagen ist dann der Heilungsprozess so weit vorangeschritten, dass die Patienten selbst sich wieder als gesellschaftsfähig empfinden. Bis dahin müssen sehr sorgfältig spezielle Cremes aufgetragen werden, die Patienten müssen sich schonen, denn Stress und Anstrengung können den Heilungsprozess negativ beeinflussen. Nikotin und Alkohol sind in der Heilungsphase nicht empfehlenswert.

Die chemische Methode für ein Peeling ist ebenfalls in verschieden tief gehende Verfahren einteilbar. Hautärzte unterscheiden hier das oberflächliche Peeling, welches vorwiegend zur Tiefenreinigung der Haut auch zu Hause eingesetzt werden kann, vom mitteltiefen und vom tiefen Peeling. Bei allen drei Peelingstufen werden chemische Substanzen aufgetragen, welche die obersten Hautschichten ablösen. Das Ablösen erfolgt schrittweise bis hin zum tiefen Peeling, sofern dies gewünscht ist. Oberflächliche Peelings sind nicht schmerzhaft. Mitteltiefe und tiefe Peelings hingegen können i. d. R. nicht vollkommen schmerzfrei gestaltet werden. Die „Ausfallzeiten“ betragen beim mitteltiefen Peeling rund zehn Tage, beim tiefen Peeling hingegen geht man von einer Genesungsphase von etwa drei bis vier Wochen aus. Das mitteltiefe Peeling sollte bereits von einem Arzt (Hautarzt, plastischer Chirurg) durchgeführt werden. Das tiefe, chemische Peeling sollte unbedingt durch einen erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. In der Regel wird Phenol verwendet, eine sehr aggressive, chemische Substanz, die auch toxisch auf die inneren Organe wirken kann. Die Behandlung sollte darüber hinaus nur in Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten durchgeführt werden, denn sie ist u. U. sehr schmerzhaft.

Das Fruchtsäurepeeling greift nicht ganz so tief in die Hautoberfläche ein, kann aber das Hautbild ebenfalls verschönern. Die oberste Hautschicht wird entfernt, allerdings längst nicht so tief wie bei einer Dermabrasion oder dem chemischen, tiefen Peeling. Der Effekt ist deutlich, tiefe Falten oder Narben jedoch werden dadurch nicht beseitigt. Das Fruchtsäurepeeling kann allerdings nach ein paar Wochen wiederholt werden, bei regelmäßiger Behandlung ist mit einem dauerhaft schöneren Hautbild zu rechnen.

Wirkung

Ob Dermabrasion oder chemisches Tiefenpeeling, die Wirkung ist ähnlich. Die obere Hautschicht wird entfernt und mit ihr auch Hautunebenheiten, Narben von Akne, sowie bereits vorhandene Altersflecken. Grundsätzlich wird mit dem Peeling auch eine teilweise Glättung der Falten erreicht. Falten entstehen durch Muskelkontraktionen unter der Haut und betreffen die obere Hautschicht – die Epidermis. Die nachwachsende Haut hingegen ist glatt und schön. Tiefe Falten allerdings lassen sich auf diesem Weg nicht entfernen. Die Wirkung eines solchen, tiefen Peelings hält definitiv für mehrere Monate, z. T. sogar für Jahre an. Die Haut ist wieder glatt und schön. Der Eingriff ist jedoch nicht schmerzfrei, Anästhesie ist grundsätzlich notwendig. Die Heilungsphase dauert recht lange, während der Heilungsphase ist eine gute Pflege nach ärztlicher Anweisung notwendig. Patienten, die sich nicht an die Anweisungen des Arztes halten, riskieren Entzündungen. Direkt nach dem tiefen Peeling, ob auf chemischem oder mechanischem Weg, bildet sich ein Schorf auf den nun freiliegenden, unteren Hautschichten. Dieser darf nicht mechanisch entfernt werden, er fällt von alleine ab, wenn die Haut sich regeneriert. Es empfiehlt sich, seinen Jahresurlaub so zu planen, dass er direkt an den Eingriff anschließt, die wenigsten Menschen mögen sich nach einem Peeling öffentlich zeigen. Darüber hinaus ist das Tiefenpeeling eine Belastung für den Körper und einige Patienten brauchen bis zu zehn oder zwölf Tage Ruhe. Stress und nervliche Belastungen aller Art sollten unbedingt vermieden werden.

Das Fruchtsäurepeeling hingegen ist nicht so schmerzhaft wie das chemische oder mechanische Peeling, hat allerdings auch nicht die gleiche Tiefenwirkung. Es löst die Epidermis nicht vollständig, sondern nur die oberen Hautschuppen der Epidermis. Es eignet sich also nicht bei tieferen Narben oder Falten, kann aber bei unreiner Haut oder leichter, beginnender Faltenbildung sehr schöne Ergebnisse bringen. Tiefe Aknenarben lassen sich allerdings nicht beseitigen. Nach einem Fruchtsäurepeeling ist die Haut gerötet und benötigt eine spezielle Pflege, nach einigen Tagen, in denen die Haut sich i. d. R. auch schuppt, ist die Regenerationsphase der Haut abgeschlossen.

Monika Celik

01.03.11

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