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Physiotherapiegeräte erleichtern Lungenpatienten das Abhusten

Die regelmäßige Reinigung der Atemwege hilft Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten wie Mukoviszidose, Bronchiektasen oder chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD). Sie können sich deshalb spezielle Physiotherapiegeräte für zu Hause verschreiben lassen, wie die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e. V. (DLS) erklären.

Betroffene hätten oft Schwierigkeiten, den krankheitsbedingten Schleim, der sich in ihren Atemwegen ansammelt, abzuhusten, erklärt der DLS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Harald Morr. Eine regelmäßige „Bronchialtoilette“ sei aber gerade bei ihnen sehr wichtig, „da die für die Reinigung der Atemwege verantwortlichen Flimmerhärchen in ihrer Atemwegsschleimhaut weitgehend zerstört sind und ihre Aufgabe, die Atemwege sauber zu halten, somit nicht bewerkstelligen können.“

Werde der Schleim nicht entfernt, könnten sich darin leicht Bakterien einnisten, ausbreiten und schwere Infektionen verursachen. „Zur Vorbeugung empfehlen wir Lungenärzte daher die regelmäßige Anwendung von Geräten wie dem sog. ‚Cornet‘ oder dem ‚Flutter‘, die zu Hause problemlos und vom Patienten nach vorausgegangener Unterweisung selbstständig eingesetzt werden können“, betont Prof. Morr. Bei regelmäßiger Anwendung solcher Physiotherapiegeräte könne der Patient den Gasaustausch in seinen Lungen verbessern, seine Atemnot verringern und zudem unproduktives Husten vermeiden.

Quelle: COPD und Asthma 1/11

21.12.11

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