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Plastische Chirurgie nach einer Operation

Nach erfolgreicher Gewichtsabnahme stehen viele Adipositaspatienten vor einem neuen Problem: überschüssiges Gewebe an Bauch, Oberschenkeln, Rücken, Gesäß oder Oberarmen. Die überschüssige Haut hängt an den betroffenen Körperstellen oft schlaff herunter. Auch die Form der Brust kann sich verändert haben. Das kann oft auch als belastend empfunden werden. Eine Straffung der Haut kann hier Abhilfe schaffen.

Die Entfernung und Straffung der überschüssigen Haut fällt in das Fachgebiet der plastischen Chirurgie. Je nach Ausprägung kommen hierbei größere operative Eingriffe (z. B. Bodylifting, Bauchdeckenstraffung) oder minimal-invasive Verfahren (Liposuktion) zum Einsatz. Welches Verfahren eingesetzt wird, ist individuell verschieden. Oft werden die verschiedenen Hautregionen gesondert behandelt.

Es gilt zu beachten, dass die plastische Chirurgie eine Operation mit möglichen Nebenwirkungen und Gefahren darstellt. Ein ausführliches Beratungsgespräch über mögliche Risiken ist daher dringend zu empfehlen. Die Kosten werden i. d. R. von den Krankenkassen nur in Einzelfällen übernommen. Neben der gestörten Ästhetik kann es aufgrund der aufliegenden Hautlappen, die aneinander reiben, zu wunden Stellen und Infektionen kommen. Zum Einsatz kommen Straffungsoperationen wie z. B. Oberarm- und die Oberschenkelstraffung, die Bauchstraffung oder Straffung der seitlichen Torwand.

Zeitpunkt der Operation wichtig

Entscheidend für den Erfolg ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes. Idealerweise sollte zum Operationstermin der BMI unter 30 kg/m² liegen und das Gewicht über mindestens sechs Monate konstant gehalten worden sein. Im Einzelfall kann auch ein früherer Termin infrage kommen.

Quelle: Ratgeber Adipositas

13.11.12

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