Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein

Häufigkeit von Weinallergien bislang völlig unbekannt Allergien sind auf dem Vormarsch, aber was genau die Ursachen für diese Zunahme sind, ist nicht eindeutig geklärt. Auslöser sind oft Nahrungsmittel wie zum ...

 

Ambrosia weiter bekämpfen

Ambrosia bereitet in Bayern Allergikern immer mehr Probleme. Deshalb wird die Pflanze auch in diesem Jahr intensiv bekämpft. Dies berichtete Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml zum Start der Bekämpfungsmaßnahmen gegen die ...

 

Nase frei durch Stallluft

Ausgerechnet ein Grasbestandteil scheint zu bewirken, dass Landkinder viel seltener an Heuschnupfen erkranken als Jugendliche in der Stadt. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, gewöhnt eine Substanz im ...

 

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung zu verhindern

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung - und damit Gesundheitsprobleme vor allem für Allergiker - zu verhindern. So sollte an schwül-heißen Tagen tagsüber am besten gar nicht gelüftet werden. ...

 

Mechanismus der Nickelallergie entschlüsselt

Nickel ist der mit Abstand häufigste Verursacher von Kontaktallergien. Allein in Europa reagieren 65 Millionen Menschen sensibel auf das Metall, das etwa in Münzen, Schmuck oder Uhren steckt. Wie der ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Allergien - News - Achtung: Auch Beifuß ist Gefahr für Pollenallergiker

Achtung: Auch Beifuß ist Gefahr für Pollenallergiker

31.07.10.

Auslöser

shutterstock

Ab Ende Juli bekommen viele Pollenallergiker wieder Probleme mit dem nordamerikanischen Unkraut Ambrosia, das sich immer stärker in Europa ausbreitet. Die hochallergenen Pollen können schweren Heuschnupfen und Asthma bei Allergikern auslösen, und zu Neuerkrankungen führen. In vielen Ländern geht man deshalb mit großem Aufwand gegen Ambrosia vor und reißt sie aus dem Boden. So sollen die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch die Gesundheitskosten entstehen, in Grenzen gehalten werden. Dabei wird aber oft vergessen, dass Ambrosia nur einen Teil des alljährlichen Problems für Heuschnupfenallergiker darstellt:

„Wer vor Ambrosia warnt, sollte zugleich auch gegen den nah verwandten Beifuß vorgehen“, sagt Prof. Dr. med. Torsten Zuberbier, Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). „Beifußpollen lösen nicht nur klinisch dieselben Heuschnupfensymptome aus wie Ambrosia, sie kommen in unseren Breiten auch rund neunmal so oft vor. Außerdem haben Beifuß-Allergiker sehr häufig eine Kreuzallergie mit Ambrosia, d.h. sie reagieren auf Ambrosia und Beifußpollen. Deshalb ist es zur Allergieprävention sinnvoll, neben Ambrosia auch Beifußpflanzen zu entfernen.“

Ambrosia und ihr europäischer Verwandter

Ambrosia ist in ganz Europa auf dem Vormarsch, die Klimaerwärmung und der internationale Warenverkehr begünstigen die Ausbreitung. Etwa 15 Prozent aller europäischen Pollenallergiker sind bereits auf Ambrosia sensibilisiert. Eine einzelne Ambrosiapflanze bildet bis zu 60.0000 Samen, die bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben, und emittiert bis zu 1 Milliarde Pollenkörner. Neben der eingewanderten Ambrosia artemisiifolia gibt es den in Europa schon immer heimischen gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris), der aus derselben Familie stammt und dessen Pollenallergene zu 80% denen der Ambrosiapollen ähnlich sind. Das hat zur Folge, dass Beifußpollenallergiker auch auf Ambrosiapollen reagieren und umgekehrt. In Deutschland sind rund 25 Prozent der Pollenallergiker auf Beifuß sensibilisiert. Die Pflanze sieht der Ambrosia zum Verwechseln ähnlich, die Stängel sind jedoch nicht behaart und die Blätter auf der Unterseite nicht grün sondern durch dichte Behaarung silbrig weiß. Nach Berechnungen des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID) sind die Konzentrationen an Beifußpollen in Deutschland fast zehnmal so häufig wie die von Ambrosia. So wurden im Jahr 2009 an insgesamt 33 Messstationen 5645 Beifußpollen und 630 Ambrosiapollen gezählt. Dennoch geht man häufig nur gegen Ambrosiapflanzen vor. Die deutsche Hauptstadt Berlin möchte zum Beispiel die erste Hauptstadt Europas werden, die ambrosiafrei ist und versucht, die Pflanze mit Hilfe von sogenannten „Ambrosia-Scouts“ entfernen zu lassen.

Quelle: ECARF

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Allergien" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 250 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -Anzeige: Skyscraper_Fred-butler