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Kompetenzzentren

Frauen, die sich umfassend zum Thema Brustvergrößerung informiert haben und ihre Entscheidung für eine Operation getroffen haben, werden im nächsten Schritt i. d. R. nach Kompetenzzentren suchen. Die Suche über das Internet nach einer geeigneten Klinik für die Durchführung präsentiert unzählige Ergebnisse angesehener Fachkliniken in ganz Deutschland. Auch Online-Portale, die Preisvergleiche für die geplante Brustvergrößerung anbieten, werden oft in den Suchergebnissen gelistet.

„Preis“ ist ein gutes Stichwort. Natürlich ist eine Brustvergrößerung sehr kostenintensiv. Allerdings sollten ein paar Hundert eingesparte Euro nicht gegen die Entscheidung für eine Klinik stehen, in der man sich als Patientin gut aufgehoben fühlt. Für die Patientin ist es sehr wichtig, sich wohl und sicher in der Klinik fühlen zu können. Auch im Gespräch mit dem Chirurgen sollte eine Frau sich gut aufgehoben fühlen und Vertrauen empfinden können. Fragen zum Ablauf, zu Chancen und Risiken der Brustoperation sollten geduldig und ausführlich beantwortet werden. Keine Frau muss sich für eine Klinik entscheiden, nur weil sie hier eine Beratung in Anspruch genommen hat. Ein Beratungsgespräch ist immer unverbindlich. Den Termin hierzu sollte man allerdings nur vereinbaren, wenn die Klinik grundsätzlich sympathisch und vertrauenerweckend scheint.

Als Kompetenzzentren gelten jedoch nicht die einzelnen Kliniken selbst, die in Deutschland in den letzten Jahren in der Anzahl erheblich zugenommen haben. Vielmehr sind es die Fachverbände, die als Kompetenzzentrum bezeichnet werden können. Fachverbände verkaufen keine Operationen, werben nicht für sich selbst, sondern verstehen sich als Ansprechpartner für Fachärzte, Fachpersonal, Kliniken und selbstverständlich auch für Patienten.

Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. hat sich das Ziel gesetzt, gemeinnützige Ziele zu verfolgen. Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Wissenschaft und der Praxis im Fachgebiet ästhetische Chirurgie sollen weiterentwickelt werden. Eine einheitliche Regelung zur Qualitätssicherung in der Schönheitschirurgie zählt ebenfalls zu den Zielen der Gesellschaft:

http://www.gacd.de/

Patientinnen, welche die englische Sprache gut beherrschen, finden zahlreiche Informationen zu Themen wie Qualitätssicherung in der Schönheitschirurgie oder auch in der Herstellung von Brustimplantaten, zu Operationstechniken und neuer Methodik, Forschungsergebnissen und Projekten auf der Seite der IPRAS, der „International Confederation for Plastic Reconstructive & Aesthetic Surgery“:

http://www.ipras.org/

Die „Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen“ ist unter der Abkürzung VDÄPC tätig und mit einer Plattform im Internet vertreten, die als Anlaufstelle sowohl für Fachärzte, als auch für Patienten dienlich sein kann.

http://www.vdaepc.de/

Die genannten Fachverbände sind kompetente Ansprechpartner auch zu neuen Methodiken, wie beispielsweise der Brustvergrößerung mit Eigenfett. Die Eigenfettmethode setzt sich seit 2008 immer mehr durch, wird aber noch nicht von allen Chirurgen angewendet. Grundsätzlich eignet sich diese Methodik auch nicht für alle Frauen, denn Voraussetzung ist, dass an einer Stelle des Körpers ein zu viel an Fett existiert, das abgesaugt werden kann, um es dann zur Brustvergrößerung verwenden zu können.

In den genannten Kompetenzzentren können Frauen sich zu dieser Methode informieren und sich darüber hinaus Chirurgen nennen lassen, welche die Eigenfettmethode bereits anwenden.

Ein sehr wichtiger Punkt, welcher ebenfalls mit Experten der Fachverbände besprochen werden sollte, ist die Dauer des Klinikaufenthaltes direkt nach der Brustvergrößerung. Die Kliniken in ganz Deutschland präsentieren sich auf ihren Webseiten hierzu mit unterschiedlichen Angaben. Einige sprechen einen Klinikaufenthalt von 24 Stunden an, andere offerieren gar ambulante Operationen, wieder andere Chirurgen halten einen Zeitraum von drei Tagen für angemessen und auch die Qualität der Nachsorge zu sichern.

Kompetenzzentren beraten auch zur Qualitätssicherung der Brustimplantate. Eine gute Klinik wird nur zertifizierte Implantate verwenden. Zur Sicherheit jedoch sollte sich jede Patientin ausreichend zur Zertifizierung beraten lassen. Implantate sollten die CE-Kennzeichnung EN 12180 aufweisen. In der Regel besteht für Implantate mit dieser Zertifizierung eine lebenslange Austauschgarantie.
Selbstverständlich können Frauen sich zu all den genannten Themen auch in der Klinik ihrer Wahl informieren und sich bezüglich ihrer Fragen im Gespräch mit dem Chirurgen beraten lassen. Es ist jedoch gerade in Hinsicht auf die eigene Gesundheit, auf mögliche Chancen und Risiken, auf Alternativmethodiken und die Qualität der Implantate immer angeraten, möglichst neutrale, rein sachliche Informationen über einen Fachverband einzuholen. Ein Fachverband verfügt über zahlreiche Experten, die kompetent sämtliche Fragen beantworten können, wird aber immer unabhängig sein und im Interesse der Patienten beraten und handeln.
Die Informationen, die Frauen durch Fachverbände erhalten können, stellen sehr häufig eine wichtige Gesprächsgrundlage im Beratungsgespräch mit dem Chirurgen dar. Frauen, die umfangreiche Informationen zusammengetragen haben, verfügen über genügend Wissen, um kritisch hinterfragen zu können.

Monika Celik

16.02.11

Kompetenzzentren
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