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Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland. Auf die Diagnose folgt in der Regel die Totaloperation. Die Folgen sind für den Patienten einschneidend: Inkontinenz, Zeugungsunfähigkeit und Impotenz. “Eine Radikal-OP ist zwar immer noch die am weitest verbreitete Therapie, aber dank des medizinischen Fortschritt längst nicht immer notwendig”, erklären Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr von der Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg.
Die beiden Experten setzen die “HiFu-Therapie” ein. Dabei wird ein hoch intensiver, fokussierter Ultraschall verwendet. Es werden nur jene Teile der Prostata versiegelt, die vom Tumor befallen sind. Der Tumor wird mittels Hitzeeinwirkung des Ultraschalls zerstört. Inkontinenz oder Impotenz treten im Gegensatz zur herkömmlichen Operation im Regelfall nicht auf. Die Operation dauert – je nach Größe der Prostata – zwischen zwei und fünf Stunden.
Quelle: Medical Press
21.02.12