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Psoriasis: Zwei Eiweiße machen Haut anfällig

Bei Schuppenflechte machen zwei Proteine die Haut anfällig für die typischen Entzündungsreaktionen. Dies fanden Dermatologen vom Klinikum der Universität München heraus.

In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an Psoriasis. Durch genetische Veranlagung bilden sich auf ihrer Haut entzündliche, schuppige und stark juckende Stellen. Die Krankheit kommt in Schüben, die durch mechanische Reizung, Infektionen oder auch Medikamente ausgelöst werden. Eine Schlüsselrolle bei der Erkrankung spielen die Eiweiße Koebnerisin und Psoriasin.

„Die zur Psoriasis neigende Haut stellt die zwei Proteine in deutlich erhöhten Mengen her“, so Dr. Ronald Wolf von der Klinik für Dermatologie und Allergologie des Münchner Uni-Klinikums. Versuche an Mäusen hätten gezeigt, dass die beiden Eiweiße maßgeblich zu den Entzündungsreaktionen beitragen. Nun suchen die Forscher Substanzen, die die Wirkung der beiden Eiweiße blockieren. Sie rechnen damit, dass ihre Ergebnisse zu neuen Therapien führen – gegen die Schuppenflechte selbst und auch gegen die Neigung zur Erkrankung.

Quelle: Allergikus 1/11

08.05.11

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