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Patienteninformationen

Alles über Psyche

1. Neurodermitis und Psyche

Sucht man die Auslöser der atopischen Dermatitis, so erkennt schnell man, dass es eine Vielzahl von Faktoren (z. B. genetische Disposition, Lebensmittelunverträglichkeit, Kontaktallergien etc.) gibt, die zum Ausbruch der Erkrankung führen können. Es stellt sich die Frage, welche Rolle die Psyche beim Krankheitsgeschehen spielt.

2. Jede dritte Hautkrankheit tritt gemeinsam mit psychischem Leiden auf

Eine Vielzahl von Hauterkrankungen können sich aufgrund von psychischen Auslösern verschlechtern, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM). Eine neue europäische Studie belegt nun, dass fast jeder dritte Hautkranke auch unter psychischen Problemen leidet.

3. Was tun gegen die Folgen der Neurodermitis

Ständig juckt und schuppt die trockene Haut, nur Kratzen schafft Erleichterung. Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention (DGGP) e. V. teilt jedoch mit, dass dadurch die Qual für die Betroffenen nicht besser, sondern noch schlimmer wird.

4. Psychische Belastung durch Neurodermitis

Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine Störung der Hautbarriere. Diese ist nicht so resistent, wie bei Menschen, die nicht von Neurodermitis betroffen sind. Dadurch wird die Haut schneller trocken und ist sehr empfindlich für äußerliche Einflüsse. Die Haut ist schneller gereizt und neigt zu Entzündungen. Betroffene leiden unter den Symptomen von Neurodermitis.

5. Psyche bei Hautkrankheiten

Da Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis äußerlich sichtbar sind, leiden viele Betroffene auch unter psychischen Problemen.

6. Psychische Folgen der Neurodermitis

Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren an Neurodermitis leiden, sind als Zehnjährige häufiger psychisch unausgeglichen als andere in ihrem Alter. Experten vermuten, dass der ekzembedingte Juckreiz und seine Auswirkungen auf Schlaf und Konzentration dabei eine Rolle spielen. Umso wichtiger ist eine zeitgemäße Therapie, die Ekzemschüben möglichst vorbeugt.

7. Faktoren zur Entstehung von Neurodermitis

Die im 19. Jahrhundert geprägte Bezeichnung „Neurodermitis“ suggeriert eine Nervenentzündung („Neuro“ = Nerven, „derma“ = Haut, „-itis“ = Entzündung) – welche allerdings nach heutiger Erkenntnis nicht Ursache der Hautkrankheit ist. Heutzutage spricht man daher eher vom „atopischen Ekzem“ oder von der „atopische Dermatitis“.

8. Abgrenzung der Neurodermitis zu anderen Hautkrankheiten

Die Neurodermitis (endogenes bzw. allergisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine chronische, schubweise auftretende allergische Erkrankung der Haut, zu deren Symptomen je nach Schwere des Krankheitsbildes z. B. ein quälender Juckreiz, gerötete und geschwollene Hautbereiche, aufgekratzte Bläschen und/oder trocknender Schorf zählen. Verursacht werden diese Symptome durch eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems. Eine klar definierte Gruppe von Auslösern dieser Überrreaktion lässt sich in der Regel nicht bestimmen. Andere Hautkrankheiten rufen z. T. ähnliche Symptome (Ekzeme und/oder Juckreiz) hervor, lassen sich jedoch in manchen Fällen anhand weniger Kriterien von der Neurodermitis abgrenzen. Der behandelnde Allgemeinmediziner bzw. der Dermatologe ist Ansprechpartner für eine medizinische Differenzialdiagnose.

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