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Alles über Psychsche Erkrankungen

1. Mehrlingsmütter haben eher postnatale Depression

Mütter von Mehrlingen haben nach der Endbindung ein erhöhtes Risiko für eine Kindbettdepression. Fast jede fünfte Frau, die mindestens Zwillinge zur Welt gebracht hat, zeigt neun Monate nach der Geburt mäßige bis schwere Zeichen einer Depression.

2. Glücksbringer auf vier Pfoten

Wenn Frauchen oder Herrchen mit ihrem Hund herumtollen, können sie dabei Glücksgefühle entwickeln, die Forscher im Gehirn nachweisen können, berichtet die "Apotheken Umschau". Das Hirn schüttet verstärkt das Hormon Oxytocin aus, das unter anderem Gefühle wie Liebe, Treue und eine innige Mutter-Kind-Beziehung fördert.

3. IQWiG veröffentlicht „Leitliniensynopse“ zu Versorgungsstandards bei Depression

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Vorgehen entwickelt, mit dem sich in kurzer Zeit die Versorgungsstandards in einem Indikationsgebiet darstellen lassen. Basis sind evidenzbasierte Leitlinien, deren Empfehlungen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu "Kernaussagen" zusammengefasst werden.

4. Jedes Jahr eine Million Selbstmorde Suizid weltweit zehnthäufigste Todesursache

Jedes Jahr nehmen sich weltweit etwa eine Million Menschen das Leben. Mit 1,5 Prozent aller Sterbefälle ist der Suizid damit die zehnthäufigste Todesursache. Wie Experten der Universitäten Oxford und Gent in der Zeitschrift «Lancet» schreiben, nehmen sich in den meisten Ländern vor allem ältere Menschen das Leben, wobei allerdings der Anteil junger Menschen seit Jahrzehnten steigt.

5. Depressionen haben wahrscheinlich genauso viele Männer wie Frauen. Es merkt nur keiner

Laut Statistik erkranken Frauen in Deutschland zwei- bis dreimal häufiger an Depressionen als Männer. Aber: Von den 9402 Menschen, die sich im Jahr 2007 in der Bundesrepublik das Leben nahmen, waren drei Viertel Männer.

6. Volkskrankheit Depression: Verbesserung der Diagnostik und Therapie

Depressionen zählen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zu den häufigsten psychischen Leiden überhaupt. Hochrechnungen zufolge wird die Depression im Jahre 2030 in den industrialisierten Ländern auf Rang 1 der Krankheiten stehen, an denen Menschen leiden. Allein in Deutschland sind bereits heute schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung, also etwa vier Millionen Menschen, betroffen.

8. Mainzer Hausarztstudie: Patienten mit Depressionen leiden öfter unter medizinisch nicht erklärten Schmerzen

Patienten mit einer Depression leiden häufiger und stärker unter Schmerzen, die sich nicht bzw. nicht vollständig mit einer organischen Grundlage begründen lassen, als Patienten ohne Depressionen.

9. Stiftung Deutsche Depressionshilfe schreibt erstmals Forschungspreis aus

Der Forschungspreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird im Jahr 2009 zum ersten Mal ausgelobt. Ausgezeichnet werden sollen innovativ-wegweisende wissenschaftliche Arbeiten aus der neurobiologischen und psychosozialen, versorgungsnahen Forschung zu depressiven Erkrankungen.

10. Übergewichtige Kinder sind häufiger depressiv

Bei krankhaft übergewichtigen Kindern treten begleitende psychische Erkrankungen bis zu dreimal häufiger auf als bei normalgewichtigen. Dies zeigt eine Auswertung der GEK Diagnosedaten von Kindern, die unter starkem Übergewicht leiden. Professor Carl-Walter Kohlmann und Dr. Heike Eschenbeck von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd fordern deshalb, die psychische Dimension der so genannten Adipositas zukünftig stärker zu berücksichtigen.

11. Der Ton macht die Musik - wie sich die Sprachmelodie im Gehirn zeigt

Dr. Thomas Ethofer von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen konnte mittels Analysen von Hirnaktivierungsmustern zeigen, dass es möglich ist zu bestimmen, ob eine Person gerade Worte gehört hat, die in fröhlicher, ärgerlicher, erleichterter oder trauriger Sprachmelodie gesprochen wurden.

12. Schutz für Mamas Seele

Rund 13 Prozent junger Mütter leiden nach der Geburt unter Depressionen. Zwei Studien zeigen nun, dass es erfolgreiche Vorbeugemaßnahmen gibt, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie".

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