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Rauchen steigert Darmkrebsgefahr

Darmkrebsgefahr

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Tabakkonsum erhöht Risiko für insgesamt 17 Krebsarten

Langjähriges Rauchen steigert die Darmkrebsgefahr. Wer 40 Jahre lang Tabak konsumiert oder die Gewohnheit nicht vor dem Alter von 40 Jahren aufgibt, hat einer Studie zufolge ein um 30 bis 50 Prozent erhöhtes Risiko für Darmtumoren. Die Untersuchung der Amerikanischen Krebsgesellschaft bestätigt frühere Studienresultate, erhält jedoch besonderes Gewicht durch den Umstand, dass die Forscher bei der Auswertung der Daten 13 weitere Risikofaktoren für Darmkrebs berücksichtigten, darunter Alkoholkonsum, Fleischverzehr oder Bewegung.

Insgesamt verfolgten die Epidemiologen die Entwicklung von 185.000 Menschen über einen Zeitraum von 13 Jahren. «Dies bietet einen weiteren Grund, nicht zu rauchen oder möglichst bald damit aufzuhören», sagt Studienleiter Michael Thun, dessen Untersuchung im Fachblatt «Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention» erschien.

Erst im Oktober hat die Internationale Krebsforschungsagentur (AARC) die Hinweise für einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Darmkrebs neu bewertet.

Vorher galt die Datenlage als «begrenzt», nun wird sie als «ausreichend» beurteilt. Damit steigt die Zahl der durch Tabak verursachten Krebsarten auf 17. Dazu zählen neben Lungenkrebs und myeloischer Leukämie etwa Tumoren von Magen, Darm, Blase, Harnwegen, Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutterhals, Speiseröhre oder des Rachenraums.

Quelle: The Associated Press

07.12.09

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