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„Vertraue auf deine Stärken, tausche dich aus und informiere dich über viele Berufswege und Fördermöglichkeiten“, so lauten die Erfahrungen junger Leute, die trotz Rheuma ihren Traumberuf doch noch gefunden haben. Ein Schwerbehindertenausweis hat durchaus Vorteile, zum Beispiel wenn Stellen explizit für behinderte Mitarbeiter bereit gehalten werden. Manchmal aber kann es aber auch ratsam sein, die rheumatische Erkrankung bei der Bewerbung außen vor zu lassen. „Im Vorstellungsgespräch muss die Erkrankung nur dann angegeben werden, wenn sie die Ausübung der beruflichen Tätigkeit beeinträchtigt“, informiert Rechtsanwältin Meike Schoeler.
Wenn der Arbeitsalltag die Kräfte überfordert oder die rheumatische Erkrankung sich verschlechtert, sollte man über Möglichkeiten der Teilzeitarbeit oder eine Reha nachdenken. Auch Umschulungen können eine neue Perspektive schaffen. Mit dem neuen Ratgeber „Jobs und mehr – finde deinen eigenen Weg“ informiert die Deutsche Rheuma-Liga junge, an einer rheumatischen Erkrankung leidende Menschen, über Ausbildung, Berufswahl, Reha-Leistungen und Erwerbsminderungsrente.
Quelle: Rheuma-Liga
26.01.12