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Patienteninformationen

Alles über Rheumatoide Arthritis

1. Raucher haben ein stark erhöhtes Arthritis-Risiko

Ein erstes Warnzeichen für Rheumatoide Arthritis (RA) können über Wochen schmerzende Finger und Hände sein. Die Erkrankung muss behandelt werden. Ohne Behandlung führt sie zu einer fortschreitenden und dauerhaften Zerstörung der Gelenke. RA ist nicht heilbar, aber kann durch Medikamente verlangsamt oder gestoppt werden.

2. Wissenschaftler verbessern Arthritis-Behandlung

Rheuma-Patienten können auf neue Therapien hoffen Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt ein neues Testverfahren für Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis, einer chronischen Entzündungskrankheit, entwickelt. Damit ist es möglich, bereits vor Beginn der Therapie vorherzusagen, ob eine gängige Behandlung mit anti Tumor-Nekrose-Faktor-Antikörpern (anti-TNF), wirksam sein wird.

3. Rheumatoide Arthritis verdoppelt Sterberisiko bei Männern

Die Sterblichkeit von Männern mit Rheumatoider Arthritis (RA) ist im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen mehr als verdoppelt. Das zeigt eine US-Studie an mehr als 1.000 RA-Patienten im Alter von durchschnittlich 65 Jahren.

4. Zu viel Fett trotz Normalgewicht

Ein regelmäßiges Muskelaufbautraining ist die wichtigste vorbeugende und schützende Maßnahme auch bei bereits bestehender rheumatoider Arthritis.

5. Rauchen steigert Gefahr für rheumatoide Arthritis stärker als bisher bekannt

Tabak steckt hinter jedem dritten Fall der häufigsten und schwersten Variante Rauchen erhöht die Gefahr für rheumatoide Arthritis stärker als bisher bekannt. Wie eine schwedische Studie zeigt, verursacht Tabakkonsum etwa ein Drittel aller Fälle der schwersten und häufigsten Erkrankungsform.

6. Wie Patientinnen Schwangerschafts-Komplikationen vermeiden

Immer noch bekommen mehr als die Hälfte der Frauen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen weniger Kinder als ursprünglich geplant.

7. Versorgung von Rheumapatienten bedroht

Die Versorgung von Patienten mit Rheuma könnte in Deutschland gefährdet sein. Nach Berechnungen der bundesweiten Bedarfsplanung des Berufsverbandes Deutsche Rheumatologen (BDRh) wären mindestens 1 350 entsprechende Facharztpraxen bundesweit nötig, so dass eine Praxis auf 50 000 Einwohner käme.

8. Wie Leukozyten sich bei Entzündungen warm laufen

Die größte Gruppe weißer Blutkörperchen im menschlichen Blut bilden die sogenannten neutrophilen Granulozyten. Sie stellen die erste Verteidigungslinie in der Abwehr von Krankheitserregern dar, können aber auch bei chronischen, nicht-infektiösen Entzündungen und Autoimmunkrankheiten aktiviert werden und dann beträchtlichen Gewebeschaden anrichten.

9. Schmerztagebuch bringt nicht viel

So sinnvoll das tägliche Führen eines Schmerztagebuchs bei manchen Krankheiten auch sein mag: Rheumapatienten profitieren davon meist nicht. Darauf weisen die Experten des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) hin.

10. Heilsame Forschung: Grazer PharmazeutInnen fanden Schlüssel zu neuen entzündungshemmenden Medikamenten

Die Voraussetzung für die Entwicklung einer ganz neuen Generation entzündungshemmender Medikamente haben PharmazeutInnen der Karl- Franzens-Universität Graz in einem Projekt mit WissenschafterInnen aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und den USA geschaffen.

11. Beruflich aktiv bleiben - mit Rheuma

Rund 400 verschiedene Erkrankungen werden unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst und mindestens ebenso viele Möglichkeiten stehen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Verfügung, um dem Unternehmen das Know-how der Betroffenen zu erhalten: kollegial organisiertes Teamwork, flexible Arbeitszeitmodelle oder einfach ergonomische Anpassungen des Arbeitsplatzes.

12. Mit Vollgas gegen Rheuma: Der Rheuma-Truck kommt!

Vom 8. September bis zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2009 geht der Rheuma-Truck auf Tour. Von Bottrop bis Bochum und von Emmerich bis Köln hält der Truck in über 20 Städten des Rhein-Ruhr-Gebiets. Unter dem Motto "Gemeinsam stark für die beste Versorgung" bietet das motorisierte Kraftpaket Informationen zum Krankheitsbild der Rheumatoiden Arthritis (kurz: RA) und lädt zu einer kostenlosen Rheuma-Früherkennung ein.

13. Menstruationsstörungen nicht einfach als Stress abtun

Haben Frauen längerfristig Zyklusunregelmäßigkeiten, sollten diese Signale nicht einfach als stressbedingt abgetan werden. „Eine unregelmäßige Menstruation oder gar ein Ausbleiben der Regelblutung über mehrere Zyklen hinweg, ist meist ein Hinweis darauf, dass etwas Grundlegendes nicht in Ordnung ist“, warnt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF).

14. Neuer Ansatz für Gentherapie gegen rheumatoide Arthritis

New York (AP) Eine neue Gentherapie könnte künftig die Behandlung von rheumatoider Arthritis verbessern. Gegen die Autoimmunerkrankung haben britische Wissenschaftler ein Molekül entwickelt, das verhindern soll, dass die Körperabwehr das eigene Gewebe angreift.

15. Ehrenpräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga mit Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement erhielt Professorin Dr. Ing. habil. Christine Jakob, Ehrenpräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband und amtierende Präsidentin des Landesverbandes Thüringen, das Bundesverdienstkreuz am Bande. In der Staatskanzlei Erfurt überreichte Gesundheitsministerin Heike Taubert die außergewöhnliche Ehrung am 20. Januar 2010.

16. Zerstörerische Wanderzellen

Eine rheumatoide Arthritis befällt am Anfang nur einzelne Gelenke; mit fortschreitendem Verlauf greift sie auf immer mehr Knochenscharniere über. Verantwortlich für die Gelenkentzündungen sind bestimmte Zellen des Bindegewebes, so genannte synoviale Fibroblasten.

17. Chronisch kranke Rheumatiker brauchen Spezialkliniken

Zu viele Rheumakranke werden in Deutschland nach wie vor in nicht spezialisierten Einrichtungen behandelt, wenn sich ihre Erkrankung akut verschlechtert. Dies kritisiert die Deutsche Rheuma-Liga aus Anlass des Symposiums des Verbandes der Rheumatologischen Akutkliniken (VRA). Wie in der ambulanten Versorgung, so müsse auch in Kliniken die notwendige Erfahrung und Kenntnis mit der Erkrankung durch qualifizierte Ärzte und Pflegepersonal sichergestellt sein.

18. Hinweis auf Rheuma durch gereizte Archillessehne?

chillessehnenentzündung kann unter Umständen auf Rheuma im Anfangssstadium hinweisen.

19. Neuer Ansatz für Rheumatherapie gefunden

Hoffnung auf einen neuen Ansatz für die Behandlung von Rheuma bieten aktuelle Forschungsergebnisse aus Deutschland und Frankreich: Wird im Körper ein bestimmtes Signalmolekül gehemmt, kann rheumatoiden Arthritis gestoppt werden.

20. Auch bei Rheuma sind viele Impfungen möglich

Auch Rheumatiker können sich impfen lassen. Trotz der Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, ergeben Impfungen gute Ergebnisse, wie Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) erklärt. Möglich sind alle Impfungen mit inaktivierten Impfstoffen.

21. Hilfe im Alter: betreutes Wohnen

Unterstützung wünschen sich viele alte Menschen in der einen oder anderen Form, schon bevor sie wirklich pflegebedürftig sind. Dann kann betreutes Wohnen eine gute Alternative sein.

22. Frühes Rheuma lässt sich stoppen

Durch eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung von entzündlichem Rheuma lassen sich Dauerschäden an den Gelenken deutlich verringern, wenn nicht sogar vermeiden. "Wir würden Rheumapatienten am liebsten bereits sechs Wochen nach Beschwerdebeginn zum ersten Mal beim Facharzt sehen", sagt Professor Martin Aringer, Leiter des Bereichs Rheumatologie am Universitätsklinikum der TU Dresden, in der "Apotheken Umschau".

23. Bei anhaltenden Gelenkbeschwerden umgehend zum Arzt

Bei Gelenkschmerzen, die länger als sechs Wochen anhalten, besteht der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung. "Statt über Wochen oder Monate immer wieder rezeptfreie Schmerzmittel einzunehmen, sollten Patienten bei anhaltenden Schmerzen umgehend einen Arzt aufsuchen", rät Apothekerin Doris Gresselmeyer während der Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer (BAK).

24. 40 Jahre Engagement für rheumakranke Menschen

Die Deutsche Rheuma-Liga begeht in diesem Jahr ihr 40jähriges Gründungsjubiläum. Am 9. Dezember 1970 wurde der Verband ins Leben gerufen, um die damals extrem desolate Versorgung rheumakranker Menschen zu verbessern. Heute ist die Rheuma-Liga mit über 250.000 Mitgliedern in 16 Landesverbänden und drei Mitgliedsverbänden der größte Verband der Gesundheitsselbsthilfe in Deutschland. Das Engagement wird getragen und gestaltet von der besonderen Kompetenz der Betroffenen.

25. Rheumatoide Arthritis in der Schwangerschaft

Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Inselspitals, Universitätsspital Bern liefern jetzt neue Erkenntnisse zum Verständnis der Rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlichen Erkrankung der Gelenke.

26. Mit Yoga weniger Rheuma-Schmerzen

Rheumapatienten profitieren offenbar von regelmäßigen Yoga-Übungen, berichtet die "Apotheken Umschau". Nach Erkenntnissen von Forschern der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) lindern die fernöstlichen Entspannungsübungen Schmerzen und Gelenkschwellungen deutlich.

27. Rheumatoide Arthritis lässt in Schwangerschaft nach

Berlin (AP) Bei Frauen mit Rheumatoider Arthritis lässt die Gelenkentzündung während der Schwangerschaft nach und setzt erst nach der Geburt wieder ein. Mediziner der Berliner Charité haben die Ursache des Phänomens entdeckt: Bei der Schwangerschaft wird die spezifische Immunabwehr unterdrückt, damit der «Fremdkörper» Kind nicht abgestoßen wird.

28. Wenn der Körper sich selbst angreift

Rund 800.000 Menschen in Deutschland leiden an rheumatoider Arthritis, einer chronischen Entzündung der Gelenke. Der Beginn der Erkrankung erfolgt häufig im Alter zwischen 40 und 60 Jahren, doch auch Jüngere sind betroffen: 15 Prozent der Patienten sind noch keine 40 Jahre alt.

29. Zu wenig Ärzte für junge Rheuma-Patienten

In Deutschland leiden etwa 20 000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Beschwerden. Bei jedem zweiten von ihnen bleibt die chronisch-entzündliche Erkrankung bis ins Erwachsenenalter aktiv. Am Übergang von der Jugend- zur Erwachsenenmedizin sind diese Patienten jedoch derzeit häufig unzureichend versorgt.

30. "Der ganze Mensch ist krank"

Herzkrankheiten, Rheuma, Diabetes: Für viele ältere Menschen sind diese Krankheiten Begleiter bis ans Lebensende - sie sind "chronisch", das heißt, nur zu lindern, nicht zu heilen. Die körperlichen Beschwerden vermag die Medizin recht gut zu bessern. Zu kurz kommt aber oft die Aufmerksamkeit für das seelische Befinden des Patienten, denn die Diagnose ist ein tiefer Einschnitt im Leben. "Auf einen Schlag ist nichts mehr wie zuvor", erklärt der Medizinpsychologe Dr. Holger Schulz von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf im Patientenmagazin "HausArzt".

31. Welt-Nichtrauchertag: Rheumapatienten profitieren von Zigarettenverzicht

Rauchen geht nicht nur auf die Lunge, sondern auch auf das Immunsystem und die Gelenke: Inhaltsstoffe des Tabaks begünstigen die Produktion entzündungsfördernder Antikörper und verschlechtern die Blutversorgung zum Gelenkknorpel. Auf diese Weise verschlechtert Rauchen das Krankheitsgeschehen bei entzündlichem Rheuma.

32. Rheuma und Grippeimpfung: Auf guten Impfschutz achten

Eine echte Grippe ist für Menschen mit rheumatoider Arthritis ein großes Gesundheitsrisiko, da bei ihnen häufiger schwere Verläufe und Komplikationen beobachtet werden. Dennoch löst das Thema Grippeimpfung bei vielen Patienten Ängste aus: Wie sicher ist die Impfung? Hat sie negative Auswirkungen auf die rheumatoide Arthritis?

33. Rheumatoide Arthritis erhöht auch das Risiko für Vorhofflimmern und Schlaganfälle

Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) haben nicht nur ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, das sogar noch höher als das von Diabetikern oder Rauchern ist. Sie sind auch stärker gefährdet, eine Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern) zu entwickeln und in der Folge einen Schlaganfall zu erleiden.

34. Patienten mit rheumatoider Arthritis sollten Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Viele Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) leiden unter einem Vitamin-D-Mangel, womit sich das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkschmerzen erhöht. Betroffene sollten daher beim Arzt ihren Vitamin-D-Blutserumspiegel messen lassen und - falls nötig - einem Mangel entgegenwirken, wie der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) empfiehlt.

35. "Marker für Morbus Still: Neue Methode erleichtert Diagnostik und Therapie in der Kinderrheumatologie

Dass schon Kinder unter Diabetes mellitus leiden können, ist weithin bekannt. Dass das auch für rheumatische Erkrankungen gilt, hingegen kaum. Dabei sind diese im Kindesalter wesentlich verbreiteter als die "Zuckerkrankheit". Das Tückische dabei: Gerade die schwerste der rheumatischen Gelenkerkrankungen, der Morbus Still, lässt sich anfangs nur schwer erkennen, weshalb Betroffene oft erst verspätet die richtige Therapie erhalten.

36. Rheuma kann Stimmbildung beeinträchtigen

Eine rheumatoide Arthritis kann auch die Stimmbildung und das Sprechen beeinträchtigen und sogar zu vorübergehendem Stimmverlust führen. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Rheumatologen hin. Mit geeigneten Medikamenten lasse sich diese Störung aber gut unter Kontrolle bringen. Die chronisch-entzündliche Erkrankung betreffe meist mehrere Gelenke, erklärt Ulrich von Hinüber vom Vorstand des Verbandes.

37. Damit die Knochen nicht brechen

Wer an Rheumatoider Arthritis leidet, hat im Alter ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Bei Frauen besteht dieses schon mit unter 50 Jahren. Sie sollten deshalb frühzeitig Vorkehrungen treffen. Allen voran eine regelmäßige Messung der Knochendichte. Dadurch lässt sich das Risiko für eine Osteoporose frühzeitig erkennen. Wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D.

38. Deutsche Rheuma-Liga begeht 40jähriges Jubiläum mit bundesweitem Verbandsfest in Kassel am 9.10.2010

Am 9. Oktober 2010, drei Tage vor dem Welt-Rheuma-Tag, lädt die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. aus Anlass des 40jährigen Jubiläums zu einem Verbandsfest mit tausend Besuchern aus ganz Deutschland nach Kassel ein. Alle Landes- und Mitgliedsverbände sowie rheumakranke Künstler und fachkundige Referenten aus der Rheumatologie sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

39. Rheuma-Patienten profitieren von neuen Medikamenten

Frankfurt/Main (AP) Nur 64 Prozent der Patienten mit rheumatoider Arthritis befinden sich in regelmäßiger Behandlung bei einem Facharzt. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Rheumatologen hin. Dennoch habe sich die Situation für die Betroffenen inzwischen deutlich verbessert: Dank neuer Medikamente und veränderter Therapieansätze führten rheumatische Erkrankungen seltener als früher zu bleibenden Gelenk- und Organschäden.

40. "Behandle früh und intensiv"

Rheumapatienten wurde lange geraten, zu Beginn der Erkrankung zunächst mit "harmlosen" Arzneimitteln eine Behandlung zu versuchen und erst bei fehlendem Erfolg aufzustocken. Ein Irrweg, wie viele Experten inzwischen erkannt haben. "Behandle früh und intensiv", lautet heute ihr Motto, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Begründung: Nur wenn die Therapie sofort anschlägt, lassen sich Schäden an Knorpel und Knochen der Gelenke verhindern.

41. Rheumatoide Arthritis: Erster Hinweis auf klinische Erfolge der Gentherapie

Wissenschaftler berichten über eine Studie, die erste klinische Hinweise liefert, dass eine Gentherapie die Symptome bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis reduzieren kann.

42. Rheuma schließt Schwangerschaft nicht aus

Stuttgart (AP) Wenn rheumakranke Frauen schwanger werden, müssen sie nicht mehr um ihre eigene Gesundheit und die ihres Kindes fürchten. Während früher Ärzte von einem Kinderwunsch abrieten, gibt es heute keine grundsätzlichen Bedenken mehr, wie die Ärztin Elisabeth Märker-Hermann in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift» schreibt.

43. Gelenkschäden durch Rheuma nicht umkehrbar

Etwa 500 000 Menschen in Deutschland leiden unter einer behandlungsbedürftigen Rheumatoiden Arthritis. Die schmerzhafte Erkrankung zerstört nach und nach die Gelenke. Um sie aufzuhalten, ist es wichtig, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Schlägt eine Therapie nicht an, sollten Ärzte möglichst rasch eine andere ansetzen.

44. Wissenschaftler verdächtigen Histamin als Auslöser für rheumatische Schübe

Die Forschergruppe konnte nun in Experimenten in einem Modellsystem zeigen, dass Mastzellen wichtig, wenn nicht entscheidend in der Entwicklung von Arthritis sind.

45. Neue Merkblatt-Reihe der Deutschen Rheuma-Liga

Hohe Entzündungswerte verbunden mit Erschöpfung und und Schmerzen in Gelenken oder Gliedern sind die Hauptsymptome rheumatischer Erkrankungen. Unzählige Präparate sind gegen diese Beschwerden im Einsatz. Einige sind freiverkäuflich, andere werden ausschließlich vom Arzt verordnet. Keines der Medikamente aber ist frei von Nebenwirkungen.

46. FAU-Forscher entdecken Auslöser für Knochenzerstörung bei Rheumatoider Arthritis

Gelenkerkrankungen, wie die Rheumatoide Arthritis, gehören zu den Autoimmunerkrankungen, von denen ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung betroffen ist. Sie bringen schmerzhafte Entzündungen mit sich und führen im schlimmsten Fall zur Zerstörung der Gelenke.

47. Rheuma: Steife Finger und schmerzende Gelenke

Der Oberbegriff Rheuma umfasst etwa 100 verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates. An der häufigsten Form, der rheumatoiden Arthritis, leidet rund ein Prozent der Bevölkerung. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der das eigene Immunsystem die Gelenkinnenhaut angreift.

48. Entzündliches Rheuma erhöht Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko

Auch wenn die rheumatoide Arthritis (RA) heutzutage weitaus besser behandelt werden kann als noch vor einigen Jahren, so sterben RA-Patienten im Durchschnitt dennoch fünf bis zehn Jahre früher als Nicht-Betroffene. Ein Grund für die geringere Lebenserwartung sind Begleiterkrankungen von Herz und Gefäßen, an denen Menschen mit entzündlichem Rheuma doppelt so häufig leiden wie gesunde Menschen.

49. Hilfsmittel können den Alltag von Rheumatikern erleichtern

Verschiedene Hilfsmittel können Menschen mit Rheumatoider Arthritis die Verrichtung alltäglicher Arbeiten in Küche, Haushalt und Büro erleichtern. Darauf macht der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) aufmerksam.

50. Rheumatoide Arthritis: Jede Neuerkrankung ist ein Notfall

Dauerhafte Schäden an den Gelenken lassen sich bei der rheumatoiden Arthritis durch eine frühzeitige und leitliniengerechte Behandlung verhindern. Jede Neuerkrankung ist deshalb ein medizinischer Notfall, dessen Therapie in die Hände eines Rheumatologen gehört.

51. News zu Rheumatoider Arthritis

Welche neuen Studienergebnisse gibt es bei Rheumatoider Arthritis? Welche neuen Therapieansätze sind erforscht worden? Hier finden Sie die aktuellen News aus Wissenschaft und Forschung.

52. Das Krankheitsgedächtnis für Rheuma löschen

Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes oder multiple Sklerose entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Eine wichtige Rolle spielen dabei überaktive Gedächtniszellen des Immunsystems, die sich nach erfolgreicher Abwehr eines Krankheitserregers verselbstständigen und weiter gegen einen vermeintlichen Feind kämpfen, obwohl der "Krieg" längst zu Ende ist.

53. Entstehung von Rheumatoider Arthritis

Trotz der vielen Erkenntnisse, die medizinische Forscher seit einigen Jahren auf dem Gebiet der Rheumatoiden Arthritis errungen haben, ist bislang nicht genau geklärt, welche Ursachen zur Entstehung der Rheumatoiden Arthritis führen.

54. Entzündliches Rheuma ist ein medizinischer Notfall

Je früher desto besser. Das gilt ganz besonders für die Diagnosestellung bei entzündlichem Rheuma. Denn je eher der Mediziner eine sogenannte Rheumatoide Arthritis feststellt, desto erfolgreicher kann er sie auch behandeln.

55. Diagnose von Rheumatoider Arthritis

Meist sind es die im Anamnesegespräch geschilderten Schmerzen, Schwellungen und/oder v. a. morgens auftretende Steifigkeitsgefühle in den Gelenken, die dem Rheumatologen oder Hausarzt erste Hinweise auf eine Rheumatoide Arthritis geben.

56. Hilfsmittel-Tipp für Rheuma-Patienten

Alltägliche Bewegungen bereiten Patienten mit Rheumatoider Arthritis oft Schmerzen. Aufgrund ihrer chronischen Gelenkentzündungen haben sie oft Schwierigkeiten bei Tätigkeiten in Haushalt und Büro. Ein paar Tricks und verschiedene Hilfsmittel können hier helfen.

57. Therapie von Rheumatoider Arthritis

Bislang ist es nicht möglich, die Rheumatoide Arthritis ursächlich zu therapieren und damit zu heilen, da nicht genau bekannt ist, wodurch die Erkrankung ausgelöst wird. Es ist jedoch mit den derzeit zur Verfügung stehenden therapeutischen Verfahren möglich, das Fortschreiten der Rheumatoiden Arthritis zu verlangsamen und die Symptome zu lindern.

58. Neuer Wirkstoff für die Rheumatherapie

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Entzündung der Gelenke, die in Schüben verläuft. Ein neuer Wirkstoff, ein so genanntes "small molecule", soll in der Lage sein, in die Zellen des Immunsystems einzudringen und die entzündlichen Prozesse zu unterdrücken. Der entscheidende Vorteil des neuen Medikamentes ist, dass es als Tablette eingenommen werden kann. Zudem ist keine Kombination mit anderen Wirkstoffen notwendig.

59. Rheuma-Truck übertrifft Erwartungen: Frühdiagnose als Erfolgsmodell

21 Städte, fünf Wochen Zeit und über 3.200 Besucher, die den kostenlosen Früherkennungstest auf Rheumatoide Arthritis (RA) genutzt haben. Diese Erfolgsbilanz stellte der Initiator der diesjährigen Rheuma-Truck-Tour, Professor Matthias Schneider, auf der abschließenden Pressekonferenz anlässlich des Welt-Rheuma-Tages vor.

60. 40 Jahre erfolgreiches Engagement für rheumakranke Menschen

Der 9. Dezember 1970 ist der Gründungstag der Deutschen Rheuma-Liga. Präsidentin Prof. Erika Gromnica-Ihle zieht zum 40-jährigen Jubiläum eine positive Bilanz der Vereinsentwicklung: „Heute sind über 260.000 Menschen in unseren 16 Landes- und drei Mitgliedsverbänden organisiert, so viele wie nie zuvor. Das erfüllt uns mit Stolz, denn es zeigt, dass unsere Angebote für rheumakranke Menschen hilfreich sind.“

61. Ist Rheuma erblich?

Gene und Umweltfaktoren bestimmen etwa zu gleichen Teilen, ob ein Mensch an Gelenkrheuma erkrankt. Der erbliche Anteil einer Rheumatoiden Arthritis verteilt sich dabei auf verschiedene Gene. Erheblichen Einfluss übt der Konsum von Zigaretten aus: Rauchen verschlechtert den Verlauf der Krankheit und führt zu höherem Therapiebedarf.

62. Rheuma-Truck 2009 – Gemeinsam stark für die beste Versorgung

Häufig wird die Rheumatoide Arthritis (RA) als „Alte-Leute-Krankheit“ abgetan, dabei kann sie in jedem Lebensalter auftreten. Die chronische Erkrankung beeinträchtigt Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen oft erheblich.

63. Ausbreitung der Rheumatoiden Arthritis geklärt

Ein für die rheumatoide Arthritis charakteristisches Phänomen, nämlich deren Ausbreitung zwischen verschiedenen Gelenken, scheint zumindest zum Teil aufgeklärt zu sein: Verantwortlich für die Ausbreitung der rheumatoiden Arthritis in den Gelenken sind die so genannten Fibroblasten.

64. Kinderglück trotz Rheuma

Noch vor einigen Jahren rieten Ärzte Frauen, die an schwerem Rheuma litten, von einer Schwangerschaft ab. Heute befürworten sie bei sorgfältiger Planung den Kinderwunsch in den meisten Fällen, berichtet die "Apotheken Umschau". Ein Problem sind die Rheuma-Medikamente, die das Ungeborene schädigen könnten.

65. Gold, Weihrauch und Myrrhe als Medizin

Stuttgart (AP) Gold, Weihrauch und Myrrhe symbolisieren in der Weihnachtsgeschichte den materiellen Reichtum der Weisen aus drei Kontinenten. Im Mittelalter wurden sie auch als kostbare Heilmittel angesehen, wie der Medizinhistoriker Johannes Mayer in der Fachzeitschrift «Deutsche Medizinische Wochenschrift» erklärt.

66. Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Michaela F.* war 34 Jahre alt, als sie die Diagnose Rheumatoide Arthritis erhielt. Was dann folgte war ein Behandlungsmarathon mit Kortison, Schmerzmitteln und Basismedikamenten. „Vieles musste ich wöchentlich spritzen, zahlreiche Tabletten nehmen.

67. Tai Chi lindert Gelenkschmerzen

Bei Gelenkschmerzen kann Tai Chi Linderung verschaffen. Diesen positiven Effekt der Bewegungslehre haben nun Wissenschaftler der University of North Carolina in einer Studie nachgewiesen.

68. Rheumaforschung auf "Los"

Im Rahmen einer Start-Up-Initiative fördert die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) gemeinsam mit ihrem Forschungsverbund, dem Kompetenznetz Rheuma, innovative wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der Rheumatologie.

69. Apotheken in ganz Deutschland unterstützen Rheuma-Liga-Kampagne

Der Gang zur Apotheke ist meist der erste Schritt, wenn die Gelenke schmerzen. Wird schon wieder besser werden, denken sich die meisten und oft verschwinden die Beschwerden tatsächlich mit der Einnahme von Medikamenten.

70. Auch jüngeren Frauen mit Arthritis drohen häufiger Knochenbrüche

Frauen mit rheumatoider Arthritis (RA) haben bereits im Alter von unter 50 Jahren ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Darauf wies der Bundesverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) unter Berufung auf eine Studie von Wissenschaftlern der Mayo-Klinik Rochester im US-Staat New York hin. Danach sind insbesondere jüngere Frauen mit RA betroffen.

71. Sonnengruß und halbe Heuschrecke

»Yoga löst körperliche Verspannungen und trainiert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit von Muskeln, Gelenken und der Wirbelsäule.« Das sagt Martina Klein, Pressesprecherin der Sivananda Yoga Vedanta Zentren in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Februar 2009.

72. Charité-Forscher entschlüsseln Morphintoleranz

Mitarbeiter der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, wie Patienten mit schweren, dauerhaften Entzündungsschmerzen länger von morphinhaltigen Präparaten profitieren können.

73. Rheumatologenmangel gefährdet Therapie

Ein Mangel an Rheumatologen gefährdet hierzulande die rechtzeitige Therapie von Patienten mit rheumatoider Arthritis. Darauf weist nun die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hin. Je früher die entzündlich-rheumatische Krankheit behandelt wird, desto positiver wirkt sich dies auf den Verlauf der Erkrankung aus. Gibt es nicht genügend spezialisierte Ärzte, ist keine optimale Versorgung der circa 440 000 Betroffenen möglich.

74. Medizinisches Symptomtagebuch und Terminplaner

Symptomtagebuch und Terminplaner mit vielen Details, das Sie auch bei Ärzten zur Therapiebegleitung vorlegen können bei Rheumatoider Arthritis, Psoriasis und vielen anderen Erkrankungen

75. Bei rheumatoider Arthritis Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Patienten mit Rheumatoider Arthritis leiden häufig unter Vitamin-D-Mangel. Damit ist ihr Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkschmerzen erhöht, wie der Berufsverband Deutscher Rheumatologen mitteilt. Betroffene sollten deshalb ihren Vitamin-D-Blutserumspiegel messen lassen und nötigenfalls Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

76. Rheumatiker sollten auf vollständigen Impfschutz achten

Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA), die immunsuppressive Medikamente einnehmen müssen, haben ein erhöhtes Infektionsrisiko: Ihr Immunsystem ist krankheitsbedingt und wegen der besagten Medikamente weniger gut in der Lage, ansteckende Krankheiten effektiv abzuwehren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass RA-Patienten über einen möglichst umfassenden Impfschutz verfügen, betonen Experten vom Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh).

77. Sorgfältige Zahnpflege für Rheumatiker besonders wichtig

Rheuma-Patienten sollten auf eine besonders sorgfältige Mundhygiene achten und notfalls ihren Zahnhalteapparat gründlich sanieren lassen. Mehr als die Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) leiden unter bakteriellen Entzündungen des Zahnhalteapparates, einer sogenannten Periodontitis, wie der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Rheumatologen, Edmund Edelmann, erklärt.

78. Rheuma: Regelmäßig zum Augenarzt

Ihre Augen sollten Menschen mit Rheumatoider Arthritis (RA) vom Facharzt regelmäßig untersuchen lassen. Bei jedem vierten Rheumatiker sind auch die Augen von der Krankheit betroffen, berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf Professor Ina Kötter vom Uniklinikum Tübingen.

79. Rauchen verschlechtert rheumatoide Arthritis

Rauchen ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) besonders schädlich. Bei Rauchern ließen sich in 71 Prozent der Fälle bedeutend häufiger Rheumafaktoren im Blut nachweisen als bei Patienten, die nur zeitweise in der Vergangenheit (66 Prozent) geraucht haben oder aber niemals (53 Prozent), wie der Berufsverband Deutscher Rheumatologen unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Rheumaforschungszentrums in Berlin mitteilt.

80. Bei Rheuma so früh wie möglich zum Arzt

Rund 450 000 Menschen in Deutschland leiden an Rheumatoider Arthritis (RA), der häufigsten entzündlichen Gelenkerkrankung. Bei etwa 40 Prozent der Betroffenen kommt es in den erkrankten Gelenken bereits in den ersten sechs Monaten nach Krankheitsbeginn zu irreversiblen Zerstörungen durch die Entzündung, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Berlin.

81. Parodontose verschlimmert Rheuma

Entzündungen des Zahnfleischs können stark zu Rheuma beitragen. Eine Parodontose-Behandlung verringerte in einer Studie die Beschwerden von Menschen mit rheumatischer Arthritis deutlich.

82. Mit den Waffen des Immunsystems

Wenn die richtigen Mikroorganismen am Werk sind, können Immunzellen, die an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte, Multiple Sklerose und Arthritis beteiligt sind, antientzündliche Eigenschaften entwickeln.

83. Arthritis-Patienten bewegen sich zu wenig

Arthritis-Patienten bewegen sich einer Studie amerikanischer Wissenschaftler viel zu wenig, obwohl ihnen dies bei der Schmerzlinderung helfen könnte. Die Forscher um Dorothy Dunlop von der Northwestern University in Chicago verabreichten mehr als 1.000 Patienten mit Osteoarthritis im Knie einen Bewegungsmesser, den sie eine Woche lang tagsüber tragen sollten.

84. Hälfte aller beruflichen Fehltage durch Rheuma bedingt

Nur die Hälfte der funktionseingeschränkten Patienten mit rheumatoider Arthritis etwa erhält Leistungen zur medizinischen Rehabilitation. Doch eine konsequente und intensive Therapie – inklusive ambulanter Physio- und Ergotherapie, Patientenschulungen und psychologischer Hilfe – könne langfristig etwas verändern.

85. Verlauf rheumatoider Arthritis vorhersagbar

Eine Voraussage über den Verlauf rheumatoider Arthritis (RA) soll jetzt aufgrund eines jüngst entdeckten Biomarkers möglich sein: dem Zellhormon Interleukin-22 (IL-22). Je höher sein Serumspiegel ist, desto früher entstehen Veränderungen (Erosionen) an den Gelenkknochen und damit kommt es zur RA. Das haben Forscher am Klinikum der Universität München in einer Studie mit 49 RA-Patienten herausgefunden und ihre Erkenntnisse im Fachmagazin "Annals of the Rheumatic Diseases" veröffentlicht.

86. Schmerzmittel nur nach Rücksprache dauerhaft einnehmen

Patienten, die an einer rheumatoiden Arthritis (RA) leiden, sollten rezeptfreie Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen. "Der Stellenwert von Schmerzmitteln ist bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis eher gering.

87. Rheuma und Rauchen: Gesundheit auf der Kippe

Wer eine rheumatische Erkrankung hat, sollte die Finger vom Glimmstängel lassen: Rauchen begünstigt nicht nur das Entstehen von rheumatischen Erkrankungen. Auch Medikamente wirken bei Rauchern mit Rheuma weniger gut.

88. Weihrauch lindert Schmerzen bei Arthritis

Weihrauch kann die Beschwerden bei Arthritis und Osteoarthritis deutlich lindern. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Cardiff heraus. In einem zweiten Schritt wollen sie nun untersuchen, wie der entscheidende Wirkstoff in der Medikation genutzt werden kann und welches seine Vorteile im Vergleich zu anderen entzündungshemmenden Arzneimitteln sind.

89. Studie: Rheumatiker sterben eher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Menschen mit Rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Dies hat eine Fünf-Jahres-Studie schwedischer Wissenschaftler ergeben, die im Fachblatt "Arthritis Research and Therapy" veröffentlicht wurde. Die Einnahme langwirksamer Antirheumatika (DMARDs) kann das Risiko verringern.

90. Zusammenhang zwischen Rheumatoider Arthritis und COPD

Menschen mit Rheumatoider Arthritis (RA) erkranken einer Studie zufolge weitaus häufiger an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als andere. Einen entsprechenden Zusammenhang nachweisen konnten die Forscher vom Sheba Medical Centre in Israel auch unter Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Rauchen oder Übergewicht, wie sie auf der Jahrestagung der Europäischen Liga gegen Rheumatismus (EULAR) in London erklärten.

91. Rheuma-Lotsen: Hilfe bei seltenen Erkrankungen

Unter Rheuma leiden allein in Deutschland rund 15 Millionen Menschen. Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga gibt es weltweit rund 400 verschiedene rheumatische Erkrankungen. Während die Arthritis besonders häufig auftritt, gibt es auch seltene Krankheitserscheinungen. In einem Modellprojekt wird betroffenen Patienten bundesweit geholfen.

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