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Erholung für die Lunge

Dass eine Luftveränderung gerade Lungenpatienten helfen kann, ist nicht neu. Seit vielen Jahren sind Ferien im Reizklima wie Nord- und Ostsee für Asthmatiker empfehlenswert. Hier hat die Luft einen für Bronchitiker günstig hohen Kochsalzgehalt. Darüber hinaus wird die Lunge durch den hohen Sauerstoffdruck auf Meereshöhe ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Und auch die am Meer herrschende hohe Luftfeuchtigkeit wirkt sich positiv auf die Bronchien aus, weil sie hilft, zähflüssigen Schleim in der Lunge zu verringern.

Ein Aufenthalt an der Nordsee hat außerdem den Vorteil, dass die Luft wenig Schadstoffe und Pollen enthält. Das liegt an den auflandigen Winden, die das ganze Jahr von der See kommen. Besonders Pollenallergiker profitieren von diesem Klima.

Auch ein Urlaub in den Bergen kann Lungenpatienten Erholung bieten. So enthält die Luft weniger Allergene und der Feinstaubgehalt ist noch geringer als auf Meereshöhe. Die niedrige Luftfeuchtigkeit bewirkt, dass Hausstaubmilben und Schimmelpilze nicht gedeihen können. Die Bepflanzung ist karger und es gibt weniger Arten. Dadurch sinkt die Pollenbelastung. Allerdings ist der Luftdruck im Gebirge niedriger als auf Meereshöhe. Damit sinkt auch der Sauerstoffdruck. Bei Menschen, die ohnehin schon unter Sauerstoffmangel leiden, wie z. B. COPD-Patienten, wirkt sich das eher ungünstig auf die Gesundheit aus.

Quelle: COPD und Asthma 03/2013

28.02.14

Rehabilitation bei Asthma
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