- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Patienteninformationen

Patienteninformationen

Alles über Schübe

1. Immunsuppression und Immunmodulation

Noch immer ist Multiple Sklerose nicht heilbar. Doch dank Immunmodulation als Basistherapie ist die Progression der chronischen Erkrankung meist gut zu kontrollieren und sogar in schweren Fällen durch Immunsuppression zu stabilisieren. Indem die Medikamente das Immunsystem beeinflussen, können sie Anzahl und Schwere der MS-Schübe verringern und das Fortschreiten von Behinderungen verlangsamen.

2. Überblick über die aktuelle MS-Therapie

Trotz intensiver Forschung und des Einsatzes neu entwickelter Medikamente ist die Multiple Sklerose bisher nicht heilbar. Realistische Ziele der MS-Therapie sind eine schnelle Rückbildung der Symptome nach einem Schub und die Verhinderung von neuen Schüben.

3. Zurück in den Beruf

Treten Funktionseinschränkungen infolge eines MS-Schubs oder des Fortschreitens der MS auf, ist oft die Angst groß, die Arbeit und damit auch die Existenzgrundlage zu verlieren. Doch in vielen Fällen können von MS Betroffene auch mit der Krankheit weiter arbeiten.

4. Multiple Sklerose und Schwangerschaft: Gezielte Information ist notwendig

Schwangerschaft und die ersten Monate nach einer Entbindung wirken sich in unterschiedlicher Weise auf den Krankheitsverlauf einer Multiplen Sklerose (MS) aus. Eine Studie aus der Klinik für Neurologie der Universität Lübeck zeigt, dass bei MS-Patientinnen Informationsbedarf zu diesem Thema besteht. Frauen erkranken annähernd doppelt so häufig an einer Multiplen Sklerose wie Männer.

5. Bewegung verringert möglicherweise die Krankheitsaktivität bei Kindern

Einer Studie der Universität Toronto zufolge, veröffentlicht in Neurology, der Fachzeitschrift der American Academy of Neurology (AAN), haben Kinder mit MS, die regelmäßig Sport treiben, eine verringerte Krankheitsaktivität.

6. Gezielt entspannen bei MS

Gezielte Entspannungsübungen können ggf. dabei helfen, Symptome der Multiplen Sklerose zu lindern und Schüben vorzubeugen.

7. Kann Zimt MS-Beschwerden verringern?

Die orale Verarbeichung von Zimtpulver (Cinnamonum verum) unterdrückte bei weiblichen Mäusen, bei denen eine experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) ausgelöst worden war, das Auftreten von Symptomen der schubförmigen EAE.

8. Compliance – Eigenverantwortung in der MS-Therapie

Erfolgreiche Langzeit-Therapie erfordert Zusammenarbeit von Arzt und Patient: Der englische Begriff Compliance, zu deutsch: Bereitschaft oder Einwilligung, bezeichnet in der Medizin die Bereitschaft des Patienten, an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sorgfältig, regelmäßig und verantwortungsvoll mitzuarbeiten. Die so genannte „Verordnungstreue“ beinhaltet für den Erkrankten, Medikamente gemäß der ärztlichen Verschreibung einzusetzen, um auch bei Langzeit-Therapien den gewünschten Erfolg zu erreichen. Bei Multipler Sklerose ist angesichts der hohen Therapieabbruchrate eine auf Vertrauen und Zuverlässigkeit basierende Kooperation zwischen Arzt und Patient zur Erhaltung der Compliance unerlässlich.

9. Therapie von Multipler Sklerose

Die Therapie von Multipler Sklerose erfolgt mit Medikamenten gegen die Schübe und mit Medikamenten zur Langzeittherapie. Auch die Plasmapherese oder die Immunadsorption können zum Einsatz kommen.

10. Hilfe beim Uhthoff-Phänomen

Wenn sich die Symptome der MS bei höheren Temperaturen verschlimmern, kann es sich um das Uhthoff-Phänomen handeln. Man sollte sich dann möglichst im Schatten aufhalten und den Körper kühl halten.

11. Katrin – eine junge MS-Betroffene im Altenheim

Katrin ist 47 Jahre jung und weiß seit 1994, dass sie Multiple Sklerose hat. Seitdem hat sie, wie sie selbst sagt, unzählige Krankheitsschübe gehabt. Nach sechs MS-Schüben in der ersten Hälfte des Jahres 2013 musste sie ihre Wohnung aufgeben und zog mit Pflegestufe 2 und einem EDSS von 8 ins Altersheim.

Sachverwandte Themen
Newsletter An-/Abmeldung

Code: WMID