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Schwindel

Von dem Symptom Schwindel spricht man, wenn der Mensch nicht vorhandene Bewegungen wahrnimmt – entweder von sich selbst oder seiner Umgebung. Schwindel gehört zu den am häufigsten geäußerten Beschwerden. Denn Schwindel ist Begleitsymptom von sehr vielen unterschiedliche körperlichen und psychischen Erkrankungen. Wohl jeder Mensch hat schon einmal Schwindel erlebt. Bei Jüngeren kommt dieses Symptom jedoch viel seltener vor: Während junge Erwachsene nur zu knapp zwei Prozent betroffen sind, ist bei den über 65-Jährigen schon fast jeder Dritte betroffen, bei den über 75-Jährigen liegt der Anteil noch höher. Treten Schwindelanfälle plötzlich und häufig auf oder halten lang an, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Sowohl Neurologen, Internisten als auch Hals-Nasen-Ohren-Ärzte können auf der Suche nach den Ursachen die richtigen Ansprechpartner sein. Man unterscheidet zwischen vier Hauptformen des Schwindels:

anhaltender Drehschwindel: Betroffene haben buchstäblich das Gefühl, „Karussell zu fahren“. Die häufigste Ursache für einen anhaltenden Drehschwindel ist eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Neuritis vestibularis).

Anfallsdrehschwindel: Dabei handelt es sich um plötzlich einsetzenden Drehschwindel. Diese Attacken dauern meist nur wenige Minuten an. Dieses Symptom ist unter anderem typisch für die Erkrankung „Morbus Menière“.

Lagerungsschwindel: Die Schwindelattacken entstehen durch eine bestimmte Kopfbewegung bzw. Lageveränderung des Kopfes. Die Schwindelanfälle sind meist kurz. Sie treten häufig auch nachts bei Lageveränderungen im Bett auf oder morgens nach Aufrichten. Bei älteren Menschen kommt diese Schwindelart besonders häufig vor. Frauen sind fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Meistens handelt es sich dabei um gutartigen Lagerungsschwindel oder auch benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel.

Benommenheits- oder Schwankschwindel: Die Betroffenen haben Stand- und Gangunsicherheiten und neigen zum Fallen. Oft haben sie das Gefühl, den Kontakt zum Boden verloren zu haben. Als häufigste Ursache gilt der psychisch bedingte Angstschwindel. Aber auch körperliche Erkrankungen, etwa zu niedriger oder zu hoher Blutdruck können zu Benommenheitsschwindel führen. In die Kategorie Schwankschwindel fällt auch der Bewegungsschwindel, der bei Seekrankheit oder Flugkrankheit auftritt.

25.02.11

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