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Schlafmaske für Lungenkranke mit Schlafapnoe

Lungenkranke, die unter Schlafapnoe leiden, sollten nachts mit einer Nasenatemmaske schlafen. Diese führe ihnen regelmäßig Raumluft mit geringem Überdruck zu, so Prof. Dr. Heinrich Worth, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

Der obere Atemtrakt werde so von innen quasi „Druck-geschient“ und bleibe beim Ein- und Ausatmen stets offen. Auf diese Weise werde ein normaler Schlafablauf wieder ermöglicht und die normale Atmung unterstützt, erklärt Prof. Worth. „Langfristig führt der durch die wiederholten Atemaussetzer bedingte Sauerstoffmangel auch zu einer Beeinträchtigung der Herztätigkeit verbunden mit arteriosklerotischen Veränderungen.“

Diese Veränderungen bleiben anfangs möglicherweise unbemerkt, begünstigen aber die Entwicklung eines Bluthochdrucks, plötzlicher Herzinfarkte und Schlaganfälle. Eine Atemmaske könne das Risiko für teils lebensbedrohliche Begleiterkrankungen senken und zugleich die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Sie müsse allerdings konsequent verwendet werden, mahnt Prof. Worth, da die positiven Auswirkungen der Überdruck-Maskenbeatmung erst ab sechs Stunden Anwendung pro Nacht optimal zur Geltung kämen.

Quelle: Allergikus 4/2011

29.12.11

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