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Sonnenlicht und Vitamin D mindern MS-Risiko

Wer Zeit in der Sonne verbringt und ausreichend mit Vitamin D versorgt ist, beugt Multiple Sklerose vor. Mit diesem Resultat bestätigt eine australische Studie frühere Beobachtungen, die auf einen Schutzeffekt der ultravioletten Strahlung hinwiesen. So zeigen Untersuchungen, dass die neurodegenerative Autoimmunerkrankung bei Menschen in Äquatornähe sehr viel seltener auftritt als bei Bewohnern sonnenärmerer Regionen.

Die Forscher der Universität Canberra verglichen mehr als 200 Patienten, die erste Symptome der Autoimmunerkrankung bemerkt hatten, mit rund 400 gesunden Menschen gleichen Alters und ähnlicher Herkunft. Alle Teilnehmer berichteten, wie viel sie sich in der Sonne aufgehalten hatten. Zusätzlich untersuchten die Forscher die Haut auf Schäden durch UV-Strahlung. Resultat: Mit zunehmender Sonneneinstrahlung sank das Erkrankungsrisiko für MS. Auch höhere Werte von Vitamin D im Blut gingen mit einer geringeren Gefährdung einher.

Dennoch raten die Forscher im Fachblatt Neurology davon ab, sich zum Schutz vor der Krankheit ausgiebig zu sonnen. Das Hautkrebs-Risiko sei deutlich höher als die Gefahr, an Multipler Sklerose zu erkranken. Bei einer ausgebrochenen Erkrankung bietet Sonnenbaden Studien zufolge keinen Nutzen mehr.

Quelle: BMS 2/11

14.10.11

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