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Patienteninformationen

Alles über Spastik

1. Spastik, Ataxie und Tremor entgegenwirken

Viele MS-Patienten leiden an einer Spastik (gr. spasmos: Krampf; erhöhter Muskeltonus, verursacht durch eine Störung der Nervenleitung vom Gehirn zu den Extremitäten; oft einhergehend mit Schwäche der Muskeln). Es empfiehlt sich in diesem Fall eine regelmäßig durchgeführte Physiotherapie (Krankengymnastik). Ggf. kann diese durch die Gabe von Medikamenten wie Dantrolen, Baclofen und Gabapentin ergänzt werden.

2. Cannabis gegen neuropathische Schmerzen und Spastiken

Die Wirksamkeit von cannabishaltigen Arzneimitteln gegen neuropathischen Schmerz und Spastiken bei MS wurde erneut durch klinische Studien belegt. Die Ergebnisse einer klinischen Studie mit MS-Patienten wurden im European Journal of Neurology veröffentlicht.

3. Spastik in den Griff bekommen

Im Biologieunterricht dürften die meisten Menschen im Zusammenhang mit der Funktionsweise der Muskulatur schon einmal den Begriff „Gegenspielerprinzip“ gehört haben: Ein Muskel spannt sich aktiv an, zieht sich also zusammen, während der andere sich weitgehend entspannt und lang macht bzw. dehnt.

4. Gute Pflege ist Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Mensch, der an Multipler Sklerose erkrankt ist, landet nicht gleich (und oft auch später nicht) im Rollstuhl. Das komplexe Krankheitsbild kann mit Symptomen einher gehen wie Spastik, Koordinationsstörungen, kognitiven Beeinträchtigungen, Fatigue ... Dinge, die möglichweise einer Unterstützung bedürfen und es sinnvoll erscheinen lassen, über Möglichkeiten der Pflege nachzudenken.

5. Mit dem Uhthoff-Phänomen umgehen

Uhthoff-Phänomen – dieser Begriff bezeichnet die vorübergehende Verschlechterung von MS-bedingten Symptomen ausgelöst durch Wärme. Die Wärme scheint bei einigen MS-Betroffenen die Leitfähigkeit der vorgeschädigten Nerven zu verschlechtern, sodass die Betroffenen es in der Folge z. B. mit Problemen wie einer Verminderung der Sehfähigkeit, einer verringerten Leistungsfähigkeit, Verschlimmerung der Fatigue oder auch mit vermehrtem Auftreten von Spastik zu tun haben.

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