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Stressbewältigung

Stressbewältigung

Als Stress wird ein oftmals durch äußere Faktoren entstandener Zustand körperlich und/oder geistiger Belastung verstanden. Zugleich steht „Stress“ aber auch als Bezeichnung für genau jene äußeren Faktoren, die eine Stressreaktion auslösen. Man sagt etwa, die Arbeit ist reiner Stress, wenn sie nur durch äußerste Anstrengung zu bewältigen ist. Dieses Gefühl, eine Aufgabe nur mit aller Kraft bewältigen zu können, kann in allen Bereichen des Lebens auftreten.
Gründe für das Gefühl, gestresst zu sein, …
… gibt es viele. Ein übervoller Terminkalender aufgrund zahlreicher Hobbys kann ebenso zu Stress führen wie etwa soziale Isolation, Armut, Lärm oder auch interne Faktoren wie Versagensangst und Perfektionismus, die nicht selten wiederum externe Ursachen haben. Wann das Gefühl von Stress auftritt, ist individuell unterschiedlich. Andauernder Stress kann zu Gereiztheit, Nervosität und auch zu körperlichen Symptomen wie Verspannungen, Kopf- oder Magenschmerzen oder einem geschwächten Immunsystem führen. Dauerstress kann krank machen.

Was kann man tun gegen Stress?

Im Prinzip gibt es zwei grundsätzliche Wege, gegen das Gefühl von Stress anzugehen: Man kann sich selbst ändern oder aber versuchen, die Umstände zu ändern, die das Stressgefühl auslösen. Beides sind keine Wege, die einander ausschließen. Im Gegenteil: Oft führt nur die Kombination zum Erfolg. Der erste und wichtigste Schritt ist in jedem Fall, sich der jeweiligen Stresssituation nicht mehr hilflos ausgesetzt zu fühlen, sondern aktiv dagegen vorzugehen.

Sich selbst stärken

Zu den Strategien, sich selbst zu stärken, zählen alle Wege zu einem Leben in Balance, also etwa Strategien zum Stressabbau wie Atemtechnik und Yogakurse. Bei beruflichen Stresssituationen können ausgleichende Ausdauer-Sportarten wie Radfahren oder Joggen dazu beitragen, Hormone wie Adrenalin und Kortisol abzubauen und so zur Ruhe zu kommen. Weitere Möglichkeiten sind entspannende Massagen und Wannenbäder, wobei die beste Art der Entspannung individuell verschieden ist.

Neben dem wichtigen Ausgleich zu Spannungs- und Stresssituationen können auch Kurse der richtige Weg sein, die wichtige Fähigkeiten vermitteln, mit denen Stresssituationen besser bewältigt werden. Solche Kurse können etwa ein effektiveres Zeitmanagement vermitteln oder passende Verhaltensweisen in Konfliktsituationen. Hier kann sich auch ein Private Coaching anbieten, um das individuelle Stressmanagement zu optimieren.

Stressfaktoren reduzieren

Beim zweiten Weg des Stressabbaus steht statt der eigenen Person die Stress aufbauende Situation im Vordergrund. Sind beispielsweise Finanzprobleme oder ständige Streitereien mit dem Partner Stressauslöser, reicht es meistens nicht aus, „nur“ sich selbst zu verändern, um Stressgefühle abzubauen oder Stress zu minimieren. Auch in solchen Fällen ist oftmals der Weg zu geeigneten Beratern richtig. Schuldnerberatungen, Paartherapien – das soziale Netz hat eine Fülle von Angeboten, die helfen können.

Ansgar Sadeghi

02.09.11

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