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Patienteninformationen

Alles über Symptomatische Therapie

1. Therapie der MS: Symptomatische Therapie

Dass MS viele Gesichter hat, macht es scheinbar schwer, mit ihr umzugehen. Viele der Symptome könnten auch andere Ursachen haben, werden deshalb zu spät beachtet und falsch oder gar nicht behandelt. Dabei verhilft eine symptomatische Therapie, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität wieder zu verbessern.

2. Experteninterview mit Prof. Dr. Fedor Heidenreich

Im Interview erläutert Prof. Dr. Heidenreich, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Ratgeber MS, welche Punkte für ihn als Arzt im Umgang mit MS sowie in Therapie und Forschung bedeutsam sind.

3. Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Ergänzend zur Schulmedizin besteht bei vielen Patienten der Wunsch nach einer alternativen, d. h. einer anderen als der schulmedizinischen Behandlungsmethode, die ihnen hilft und dabei möglichst sanft mit dem Körper umgeht.

4. Neuroprotektive Therapieansätze zur Behandlung der Multiplen Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), die überwiegend junge Erwachsene betrifft und in einem Teil der Fälle zu schweren Behinderungen führt. Charakteristisch für die Erkrankung ist das Auftreten entzündlicher Herde im gesamten ZNS. In den Herden kommt es zu einer Schädigung der Markscheiden, die die Nervenzellfortsätze (Axone) umhüllen, aber auch der Nervenzellfortsätze und Nervenzellkörper (Neurone) selbst. Gerade diese Schädigung der Nervenzellkörper und -fortsätze scheint wesentlich für die bleibende Behinderung verantwortlich zu sein. Die Entschlüsselung der Mechanismen dieser Schädigung ist daher entscheidend, um mögliche Angriffspunkte für neue medikamentöse Therapien zu finden. Da deren Ziel der Schutz von Nervenzellen und Axonen ist, werden solche Ansätze als „neuroprotektive“ Therapien bezeichnet.

5. MS-Therapie ergänzen

Viele MS-Patienten greifen in Deutschland bei der Therapie von MS und ihrer Symptome auch auf komplementäre Medizin zurück. Der Begriff „komplementär“ sagt aus, dass diese Maßnahmen die gängigen medikamentösen Behandlungen nicht ersetzen, sondern sie sinnvoll ergänzen können.

6. Überblick über die aktuelle MS-Therapie

Trotz intensiver Forschung und dem Einsatz neu entwickelter Medikamente ist die Multiple Sklerose bisher nicht heilbar. Realistische Ziele der MS-Therapie sind eine schnelle Rückbildung der Symptome nach einem Schub und die Verhinderung von neuen Schüben.

7. Multiple Sklerose-Forschung auf neuen Wegen

Bei der Entstehung der Multiplen Sklerose spielt neben dem Immunsystem offenbar auch das Blutgerinnungssystem eine Rolle. Liegt hier ein neuer Therapieansatz? Das wollen Forscher, Christoph Kleinschnitz von den Universitäten Würzburg sowie Sven Meth und Kerstin Göbel von der Universität Münster, gemeinsam untersuchen.

8. Zu wenig Botenstoffe für Nachwuchsmangel bei bestimmten Immunzellen verantwortlich

Regulatorische T-Zellen (Treg) hemmen die Aktivierung des Immunsystems und sorgen so dafür, dass Abwehrzellen körpereigene Strukturen nicht angreifen. Forscher unter Leitung von Prof. Brigitte Wildemann, Universität Heidelberg, haben nun eine mögliche Ursache für die Fehlfunktion der Tregs gefunden.

9. Experteninterview mit Prof. Dr. med. M. Bähr

Fachwissenschaftliche Informationen patientengerecht aufbereiten – das gelingt uns dank der wissenschaftlichen Beiräte, die der Redaktion mit ihrem Fachwissen beratend zur Seite stehen. Mit unserer neuen Reihe geben wir Ihnen die Gelegenheit, diese Experten näher kennen zu lernen. Wir beginnen mit Herrn Prof. Dr. med. Mathias Bähr, Leiter der Abteilung Neurologie der Universitätsklinik Göttingen.

10. Cannabis bei MS nicht unsachgemäß einsetzen

Eine kanadische Studie, in der 140 MS-Betroffene anhand eines Diagnose-Interviews u. a. zu ihrem Cannabis-Konsum befragte wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass Rauchhanf auch bei MS Folgen für die geistige Gesundheit haben kann.

11. Experteninterview mit Prof. Dr. Moser

Im folgenden Interview wollen wir Ihnen mit Prof. Dr. Andreas Moser ein weiteres Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Befund MS vorstellen. Prof. Dr Moser ist Leitender Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Uniklinik Lübeck. Wie alle Beiratsmitglieder steht er der Redaktion mit medizinischen Beiträgen und umfangreichem Expertenwissen beratend zur Seite.

12. Therapie und Forschung, Klinik und Information

Im Interview erläutern Prof. Dr. Karl Wessel, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Befund MS, und Oberarzt Dr. Carsten Moschner welche Punkte für sie als Ärzte im Umgang mit MS sowie in Therapie und Forschung bedeutsam sind.

13. Gesucht: Die MS-Therapie „nach Maß“

Seitdem er mit dem Wirkstoff behandelt werde, habe er keine Beschwerden mehr, berichtet ein Patient mit Multipler Sklerose (MS) im Internet. Er schließt mit dem Satz: „Ich bin froh und zufrieden.“ Doch so geht es nicht allen von MS Betroffenen: Das Medikament kann auch die progressive multifokale Leukoenzephalopathie – kurz: PML – auslösen.

14. Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung

Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern, teilt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft mit. Bei den meisten Krankheiten verändern sich Zellen und Zellbestandteile bereits viele Jahre vor dem Auftreten erster Symptome.

15. Neuer Nachweis für Multiple Sklerose in Aussicht

Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben eine neue Methode zum Nachweis von Multipler Sklerose sowie zur Unterscheidung verschiedener Verlaufsformen dieser Erkrankung ausfindig gemacht.

16. Gewebespende für die Forschung: die German MS Brain Bank

Um die Ursachen der Multiplen Sklerose und ihre Entstehungsprozesse besser zu verstehen und in der Folge bessere Therapien entwickeln zu können, hat das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) eine ZNS-Gewebebank für Multiple Sklerose (German MS Brain Bank; ZNS = Zentralnervensystem) ins Leben gerufen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

17. Ergotherapie – welche Möglichkeiten gibt es?

Menschen, die in der Bewältigung ihres Alltags durch eine Krankheit oder Behinderung anhaltend oder vorübergehend eingeschränkt sind, profitieren häufig von der Durchführung einer Ergotherapie. Dabei handelt es sich um eine von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte Therapieform, die ihre Patienten in die Lage versetzen will, größtmögliche Eigenständigkeit in Alltagsdingen, Beruf und Freizeit zu erzielen bzw. zurückzuerlangen.

18. Alzheimer-Eiweiß gegen MS?

Die Eiweiße Beta-Amyloid 42 und Beta-Amyloid 40, die zu den Hauptbestandteilen von Ablagerungen im Gehirn von Patienten mit Alzheimer-Demenz zählen und damit vermutlich am Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit bei dieser Krankheit beteiligt sind, halfen im Tierversuch bei einer experimentell ausgelösten MS.

19. Gut aufgehoben in zertifizierten Kliniken und Schwerpunktpraxen

Bei der Therapie der MS bieten sich viele Möglichkeiten. Deren Auswahl erfordert von den behandelnden Ärzten Fingerspitzengefühl und Erfahrung, weshalb sich für jeden Patienten mit dieser Diagnose erst einmal die Frage stellt: Wo bin ich jetzt in guten Händen? Wo werde ich nach modernstem, aber auch wissenschaftlich belegten Standard behandelt? Und vor allem: Wo finde ich eine individuelle Beratung, die auf meine persönlichen Bedürfnisse eingeht?

20. Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose: Notwendigkeit und Grenzen

Die neue Auflage der „Leitlinie für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose“ richtet sich in erster Linie an Ärzte. Seit Erstauflage der „Deutschen Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie“ vor etwas mehr als zehn Jahren sind die Leitlinien immer umfangreicher, im medizinischen Alltag aber auch immer wichtiger geworden.

21. Botenstoff steuert Immunangriffe bei MS

Ein Botenstoff des Immunsystems bietet einen neuen Ansatz zur Therapie der MS. Immunologen der Universität Zürich entdeckten, dass das Zytokin GM-CSF im Gegensatz zu anderen bekannten Botenstoffen für die Entstehung der Krankheit absolut notwendig ist.

22. Forscher machen zwei Kategorien von MS-Patienten aus

Wissenschaftler des zur Bostoner Harvard Medical School gehörenden Brigham and Women’s Hospital (BWH) haben einen Weg gefunden, Patienten mit MS in zwei sinnvolle Gruppen zu unterteilen. Von der Kategorisierung von Patienten mit MS erhoffen sich die Mediziner neue Möglichkeiten bei der Entwicklung einer personalisierten MS-Medizin.

23. EMA lässt Alemtuzumab für die MS-Therapie zu

Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA), Alemtuzumab zur Therapie der MS zuzulassen. Der Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper eignet sich zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger MS und aktivem Krankheitsverlauf, der durch klinische Parameter gekennzeichnet ist.

24. Cannabis gegen neuropathische Schmerzen und Spastiken

Die Wirksamkeit von cannabishaltigen Arzneimitteln gegen neuropathischen Schmerz und Spastiken bei MS wurde erneut durch klinische Studien belegt. Die Ergebnisse einer klinischen Studie mit MS-Patienten wurden im European Journal of Neurology veröffentlicht.

25. Stammzelltransplantation bei MS

Für MS-Patienten die unter starken Schüben leiden, kann unter Umständen eine Stammzelltransplantation infrage kommen.

26. Medikamente zur Therapie der progressiven MS in Sicht

2017 könnten drei Wirkstoffe zur Therapie der progressiven MS zugelassen werden. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Medikamente.

27. Ein Traum wurde wahr: Ins MS-Camp nach Kanada

Jaqueline Wittmann, mit 17 die Diagnose MS erhalten, hatte Glück: Im letzten Sommer durfte sie über die dmsg ins Summer Camp nach Kanada reisen. Mit Befund MS sprach sie über ihre Krankheit, über die Veränderungen in ihrem Leben und über das schönste Erlebnis, das sie je hatte.

28. Behandlung mit Vitamin D scheint Schubrisiko bei MS nicht zu verringern

Vitamin D in hohen Dosen scheint keine signifikante Auswirkung auf das Schubrisiko bei MS-Betroffenen zu haben. Das ergab eine Metaanalyse von Forschern der Barts and the London School of Medicine and Dentistry, veröffentlicht im Multiple Sclerosis Journal.

29. Pflaster zur MS-Therapie?

Kann ein auf den Oberarm geklebtes Pflaster mit Myelin-Peptiden die Schubrate und die Zahl der Läsionen im Zentralnervensystem bei MS verringern? Forscher der Universität Lodz (Polen) meinen: ja.

30. Komplementäre Therapieverfahren bei MS

Komplementäre Therapieverfahren können unter Umständen Symptome der MS mindern. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Entspannungsmethoden oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

31. Schmerzen gezielt behandeln

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die MS bzw. die mit ihr einhergehenden Symptome Schmerzen auslösen können. In der Behandlung der MS spielt die Schmerzlinderung daher eine wichtige Rolle. In jedem Fall sollten Menschen mit MS beim Arztbesuch erwähnen, wenn erstmals Schmerzen – egal, welcher Art – auftreten.

32. Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose

Eine Multiple Sklerose (MS) zu diagnostizieren, ist nicht einfach. Die Symptome können sich individuell in ihrer Art, in dem Schweregrad ihrer Ausprägung und in dem Zeitpunkt ihres Auftretens unterscheiden.

33. Überblick über die aktuelle MS-Therapie

Trotz intensiver Forschung und des Einsatzes neu entwickelter Medikamente ist die Multiple Sklerose bisher nicht heilbar. Realistische Ziele der MS-Therapie sind eine schnelle Rückbildung der Symptome nach einem Schub und die Verhinderung von neuen Schüben.

34. Aktualisierung der Leitlinie zur Behandlung der MS

Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit, berichtet das KKNMS. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt.

35. MS: Umbau im Gehirn

Bei Patienten, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ist das Gehirn in der Lage, bestimmte Störungen zu einem gewissen Grad zu kompensieren. Wie es das macht, haben Mediziner der Würzburger Uniklinik genauer untersucht. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, die Therapie zu verbessern.

36. Vernetzte Forschung zum Patientenwohl

Die Mitglieder des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben in München den Startschuss für die zweite Förderperiode gegeben. Insgesamt 13 Projekte mit z. T. mehreren Subprojekten sind von einem internationalen Gutachtergremium zur Förderung empfohlen worden.

37. Forscher entdeckt wichtigen Mechanismus der Neurodegeneration bei der Multiplen Sklerose

Die Arbeit des Wissenschaftlers Dr. Manuel Friese vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) könnte die Erforschung und Behandlungsansätze von MS verändern. Dr. Manuel Friese beschreibt in einem Artikel der Zeitschrift Nature Medicine einen bisher unbekannten Kommunikationsweg von Nervenzellen und die Blockade desselben.

38. Blasenprobleme und ihre Behandlung

Blasenfunktionsstörungen, die durch Nervenschäden hervorgerufen werden, bezeichnet die Medizin als neurogene Blasenfunktionsstörungen. Zu ihnen zählen auch Blasenprobleme, die infolge der MS auftreten.

39. Dysphagie bei MS diagnostizieren und therapieren

Der Mediziner spricht von einer neurogenen Dysphagie, wenn eine oder mehrere am Schluckakt beteiligte anatomische Einheiten in ihrer Funktion bzw. in ihrem Zusammenspiel beeinträchtigt sind. Ursache können neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose sein.

40. Verteidigungsmechanismen des Gehirns gegen Viren hilfreich für MS-Therapie?

Bestimmte Zellen im Gehirn sorgen bei viralen Infektionen für Verstärkung. Diese Eigenschaft wollen sich Forscher bei der MS-Therapie zunutze machen.

41. Physiotherapie – unentbehrlich in der MS-Behandlung

Physiotherapie – Maßnahmen der Krankengymnastik, der Elektro- und der Hydrotherapie (Wasseranwendungen) sowie Massagen – ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von MS. Sie hat in erster Linie zum Ziel, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers soweit wie möglich wieder herzustellen, z. B. bei durch die MS entstandenen Bewegungsstörungen und/oder -einschränkungen.

42. Neue Medikamente für die Basistherapie

Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), Fumarat (BG-12) und Teriflunomid zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS) zuzulassen. Mit dem positiven Votum haben nun auch MS-Patienten in der Basistherapie die Möglichkeit, auf orale Präparate zurückzugreifen.

43. Ergotherapie für mehr Lebensqualität

Körperliche und ggf. auch geistige Einschränkungen zu überwinden und den Alltag so selbstständig wie möglich zu bewerkstelligen, ist das Ziel der Ergotherapie. Dabei sieht diese Therapie den Multiple Sklerose-Patienten als vielschichtiges Individuum mit ganz persönlichen Bedürfnissen.

44. Kunsttherapie/ Gestaltungstherapie

Künstlerischen Ausdrucksformen wie Malen, plastisches Gestalten oder Schreiben wird ein hohes therapeutisches Potenzial beigemessen, weil sie vielen schwer oder chronisch Kranken die Möglichkeit geben, ihre Krankheit besser zu verarbeiten und wenigstens für ein paar Stunden die Probleme zu vergessen, die sich aus ihr ergeben. Aus diesem Grund sind verschiedene Formen der Kunsttherapie inzwischen fester Bestandteil des psychosozialen Begleitprogramms vieler Kliniken und Reha-Einrichtungen. Künstlerisches Gestalten ist eine averbale Therapieform, die „inneren Bildern“, Gefühlen, Bedürfnissen und Vorstellungen Ausdruck verleiht und so als Spiegel für bewusste oder unbewusste Prozesse und Zustände angesehen werden kann. Jede kreative Produktion hat eine Ausdrucksseite, die einen seelischen Zustand offenbart und eine Eindrucksseite, die gleichzeitig auf den Produzenten zurückwirkt. Über sein Werk kann also der kreativ Schaffende, sei es mit sich selbst oder mit anderen, in einen Dialog treten.

45. Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) – was ist das?

Die Medikamente, die zur Behandlung von MS eingesetzt werden, können unter Umständen mit Nebewirkungen einhergehen. Eine dieser möglichen Nebenwirkungen ist die progressive multifokale Leokoenzephalopahtie.

46. MS verlangsamen durch Therapietreue

Therapietreue, auch als Adhärenz oder heute seltener als Compliance bezeichnet, bedeutet, eine angefangene medikamentöse (oder anderweitige) Behandlung solange fortzuführen, wie es medizinisch erforderlich ist.

47. Abbruch der MS-Therapie führt zu neuer Krankheitsaktivität

Das zur New York University (NYU)gehörende Langone Medical Center hat ermittelt, was passiert, wenn MS-Patienten mit stabilem Krankheitsverlauf aufhören, ihre immunmodulierenden Medikamente zu nehmen.

48. Hilft Alfacalcidol bei Fatigue?

Das Vitamin-D-Analogon Alfacalcidol könnte möglicherweise die Beschwerden bei Fatigue erleichtern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie der Universität Tel Aviv hin, an der 158 Probanden mit starker Fatigue teilnahmen.

49. Auf dem Rücken der Pferde – Hilfe durch Hippotherapie

Bei der Hippotherapie handelt es sich um eine Form der physiotherapeutischen Einzelbehandlung mit und auf Pferden. Im Gegensatz zum Reiten hat bei der Hippotherapie, einer Form des Therapeutischen Reitens, nicht die Person, die auf dem Pferd sitzt, die Kontrolle über das Tier, sondern ein speziell ausgebildeter Therapeut, der das Pferd führt und seinem Patienten Anweisungen gibt.

50. Multiple Sklerose und Schwangerschaft: Gezielte Information ist notwendig

Schwangerschaft und die ersten Monate nach einer Entbindung wirken sich in unterschiedlicher Weise auf den Krankheitsverlauf einer Multiplen Sklerose (MS) aus. Eine Studie aus der Klinik für Neurologie der Universität Lübeck zeigt, dass bei MS-Patientinnen Informationsbedarf zu diesem Thema besteht. Frauen erkranken annähernd doppelt so häufig an einer Multiplen Sklerose wie Männer.

51. Neuer Kaliumkanal als Ansatzpunkt für die MS-Therapie

Aggressive Immunzellen können über einen bislang unbekannten Kanal ins Gehirn eindringen. Das berichten Forscher aus Münster und Würzburg in Nature Medicine. Ihre Entdeckung eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung der Multiplen Sklerose.

52. Forscher entdecken Biomarker für Gehirnentzündungen bei MS-Patienten

Natalizumab ist ein Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Bei Langzeitbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer schweren Nebenwirkung – einer virusvermittelten Gehirnentzündung – kommen. Forscher der Universität Münster haben in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) herausgefunden, worin die Anfälligkeit der Betroffenen begründet ist.

53. Schwangerschaft und Stillen mit MS

Die MS an sich ist kein Hindernis für eine Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft bei MS sollte gut geplant sein. Denn sie sollte in einer stabilen Krankheitsphase stattfinden, die immunprophylaktische Therapie sollte abgesetzt werden.

54. Was sind MS-Zentren?

Menschen mit der Diagnose MS brauchen Ansprechpartner, die sie in medizinischen Fragen kompetent beraten und Erfahrung mit den verschiedenen Symptomen haben, die zur MS gehören. Die Behandlung, zu der einerseits die verlaufsmodifizierende und andererseits die symptomatische Therapie gehören, muss individuell angepasst werden.

55. Wunsch- und Wahlrecht bei der Rehabilitation

Für Menschen mit MS spielt die medizinische Rehabilitation eine große Rolle, denn vor allem nach einem Krankheitsschub zeigen sich oft gesundheitliche Beeinträchtigungen.

56. Schmerzen behandeln

Zwischen 43 % und 80 % aller von MS Betroffenen, so die Multiple Sclerosis International Federation (MSIF), haben Schmerzen. Diese Werte differieren deshalb so stark, weil verschiedene Studien unterschiedliche Werte ermittelt haben.

57. Geschichte der MS

Menschen, die an MS erkrankten, gab es mit großer Wahrscheinlichkeit bereits im Mittelalter. So soll die später heiliggesprochene niederländische Nonne Lidwina von Schiedam (1380–1433) MS gehabt haben – sie ist zumindest die Erste, bei der Krankheitssymptome beschrieben wurden, die der MS zugeschrieben werden können.

58. Zertifizierte MS-Zentren bieten optimale Versorgung

Wer mit der Krankheit Multiple Sklerose konfrontiert wird, sollte sich auf jeden Fall in eine Klinik begeben, die langjährige Erfahrung in der Diagnosestellung, der klinischen Beurteilung und der Wahl der individuell besten Therapieoptionen hat: in eine Klinik, die über ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren verfügt und regelmäßig eine große Zahl von MS-Patienten stationär und ambulant nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand untersucht und behandelt.

59. Hemmen Diabetesmittel die Entzündungsaktivität bei MS?

In einer Studie wurde untersucht, inwieweit Medikamente gegen Diabetes auch bei MS helfen können. Die antientzündliche Wirkung der Medikamente half beim Rückgang von Läsionen.

60. Alternative Behandlung bei MS

Alternative Behandlungsmethoden können eine Ergänzung zur verlaufsmodifizierenden Therapie der MS sein. Sie können Symptome lindern, die mit der MS einhergehen, oder können u. U. zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

61. Therapiegeräte in der MS-Behandlung

Therapeutische Bewegungsgeräte, auch Bewegungstrainer genannt, sind in Deutschland als Hilfsmittel verordnungsfähig. Das bedeutet, dass die gesetzliche Krankenkasse i. d. R. die Kosten für ein solches Gerät übernimmt, wenn der Arzt der Ansicht ist, dass es – grob gesprochen – notwendig für eine erfolgreiche Behandlung seines Patienten ist.

62. Cholesterinsenker möglicherweise hilfreich bei der MS-Behandlung

Statine, die vor allem zur Senkung zu hoher Cholesterinwerte im Blut eingesetzt werden, können eventuell dabei helfen, Veränderungen im Gehirn bei der sekundär progredienten Form der MS unter Kontrolle zu bringen. Dies fanden Forscher der Universität London mit einer Studie heraus, an der 140 Probanden teilnahmen.

63. Zukünftige MS-Therapie

Nach den Leitlinien sind die Substanzen Teriflunomid und Dimethylfumarat als Basistherapeutika einzustufen und können deshalb wie IFN-beta und Glatirameracetat eingesetzt werden. Fingolimod ist nicht für die Basistherapie zugelassen und lässt sich deshalb eher mit Natalizumab und Alemtuzumab vergleichen.

64. Was MS-Patienten über klinische Studien wissen sollten

Klinische Studien – diesen Begriff haben wohl die meisten Menschen mit MS schon einmal gehört. Doch was versteht man darunter genau, wie sind klinische Studien aufgebaut, welchen Nutzen haben sie für Menschen mit MS und wer kann überhaupt an klinischen Studien teilnehmen?

65. Trainings- und Bewegungstherapie mit und ohne Geräte

Bewegungseinschränkungen sind eine häufige Folge der MS. Dazu zählen u. a. Gangunsicherheit, Lähmungen und Koordinationsstörungen. Da aber die Mobilität eine wichtige Voraussetzung für ein selbstständiges Leben ist, spielt die Bewegungstherapie eine große Rolle bei der Behandlung der MS, vor allem auch die geräteunterstützte Trainingstherapie.

66. Erste Erfolge einer internationalen Forschungsallianz für Kinder mit MS

Unter dem Namen GRACE-MS erforschen Kliniken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Kindern mit Multipler Sklerose. Die Forschergemeinschaft trägt den Namen GRACE-MS, eine Kurzform von „German-speaking Research Alliance for ChildrEn with MS“.

67. Forscher regen Mausstammzellen im Gehirn zur Reparatur von Myelinscheiden an

Zwei zugelassene Arzneimittel könnten in Zukunft eventuell eine Rolle bei der Behandlung von MS spielen. Einer Studie zufolge, entdeckten US-amerikanische Wissenschaftler, dass diese Arzneimittel im Mausmodell Stammzellen im Gehirn aktivieren konnten, Myelin produzierende Zellen anzuregen und die weiße Substanz (durch Myelin ummantelte Nervenfasern) zu reparieren, die bei MS geschädigt ist.

68. Maus und Ratte als Modell für Multiple Sklerose?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Institut für Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben bereits verfügbare Daten zur Multiplen Sklerose (MS) und experimenteller Tiermodelle neu analysiert. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Online-Fachmagazin PLOS ONE veröffentlicht, berichtet die TiHo.

69. Therapieeffekt von Interferon-beta besser vorhersehbar

Eine Forschergruppe um Prof. Bernhard Hemmer hat zusammen mit Wissenschaftlern aus Düsseldorf und Dresden gezeigt, wie sich ein ein möglicher Wirkverlust der Interferon-beta-Therapie bei MS-Patienten besser vorhersagen lässt.

70. Compliance – Eigenverantwortung in der MS-Therapie

Erfolgreiche Langzeit-Therapie erfordert Zusammenarbeit von Arzt und Patient: Der englische Begriff Compliance, zu deutsch: Bereitschaft oder Einwilligung, bezeichnet in der Medizin die Bereitschaft des Patienten, an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sorgfältig, regelmäßig und verantwortungsvoll mitzuarbeiten. Die so genannte „Verordnungstreue“ beinhaltet für den Erkrankten, Medikamente gemäß der ärztlichen Verschreibung einzusetzen, um auch bei Langzeit-Therapien den gewünschten Erfolg zu erreichen. Bei Multipler Sklerose ist angesichts der hohen Therapieabbruchrate eine auf Vertrauen und Zuverlässigkeit basierende Kooperation zwischen Arzt und Patient zur Erhaltung der Compliance unerlässlich.

71. Vielfältige Behandlungsoptionen bei sexuellen Störungen und Potenzproblemen

Zu den sekundären Dysfunktionen zählen die durch die Symptome der MS oder durch MS-Medikamente hervorgerufenen Beeinträchtigungen des Sexuallebens. Letztere können oft mit einer Umstellung der Medikation behoben werden. Tertiäre Dysfunktionen hängen nur bedingt mit der Krankheit zusammen. Meist sind es psychosoziale Probleme, die das Sexualleben beeinträchtigen. Hier kann dem Betroffenen der Besuch bei einem Psychologen oder Sexualtherapeuten helfen.

72. Mit Bogenschießen kognitive und körperliche Fähigkeiten trainieren

Sport und Bewegung spielen in der MS-Therapie eine wichtige Rolle: um die Beweglichkeit und damit zugleich die Selbstständigkeit der von MS Betroffenen zu erhalten, um Stress abzubauen und die Psyche zu stabilisieren und um ganz allgemein die Lebensqualität zu verbessern.

73. Bewegungsstörungen und ihre Behandlung

Bewegungsstörungen treten im Verlauf der MS bei den meisten Betroffenen auf. Doch Bewegungsstörungen gibt es viele. Die Medizin unterscheidet u. a. Ataxien, Spastiken, Lähmungen und Tremor. Mit Bewegungsstörungen gehen bei MS zudem häufig Empfindungsstörungen (sog. Parästhesien) einher.

74. Neues vom Meeting der Amerikanischen Academy of Neurology

Bei der Tagung der Amerikanischen Academy of Neurology wurden neue Erkenntnisse zur MS besprochen. So waren zum Beispiel die Langzeitdaten zur Wirkung verschiedener Therapien Thema der Veranstaltung.

75. MS-Medikamente direkt ins Gehirn transportieren

Durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen Medikamente bei MS nicht unmittelbar ins Gehirn. Mittels Ultraschallwellen soll dies nun besser möglich sein.

76. Möglicher Ansatzpunkt für Therapie

Ein Forscherteam um den LMU-Mediziner Prof. Martin Kerschensteiner und Prof. Thomas Misgeld, München, konnte nun aufklären, wie es zur Zerstörung der Axone (Fortsätze der Nervenzellen) bei MS kommt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Entzündung im Nervensystem eine bislang unbekannte Form des Absterbens bzw. des Funktionsausfalls von Axonen in Nervenfasern (Axondegeneration) – die „focal axonal degeneration“ oder FAD – auslösen kann.

77. Therapie von Multipler Sklerose

Die Therapie von Multipler Sklerose erfolgt mit Medikamenten gegen die Schübe und mit Medikamenten zur Langzeittherapie. Auch die Plasmapherese oder die Immunadsorption können zum Einsatz kommen.

78. Bewegungstherapiegeräte: Welche gibt es und was bewirken sie?

In der Behandlung von MS spielt Bewegungstraining eine große Rolle. Es dient sowohl dem Erhalt körperlicher Funktionen, die durch Schädigungen der Nerven beeinträchtigt sind, als auch zu deren Rückgewinnung. Bewegung stärkt Muskeln, Ausdauer, Gleichgewicht sowie Koordination.

79. Schmerzsyndrome bei MS

Eine in der Zeitschrift „Der Nervenarzt“ veröffentlichte Studie belegt, was viele MS-Patienten seit Jahren leidvoll erfahren: die typischen komplexen Schmerzsyndrome, häufig die belastendsten Begleiterscheinungen der Multiplen Sklerose, werden von den behandelnden Ärzten bis heute allzu oft nicht angemessen wahrgenommen und therapiert. Die Studie von Pöllmann et al., durchgeführt an 157 MS-Patienten an der Marianne-Strauß-Klinik Milchberg, verweist auf einen dringenden ärztlichen Handlungsbedarf. Eine Sensibilisierung für dieses Problem MS-Betroffener, jedoch auch eine verstärkte Eigeninitiative der Patienten tut Not.

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