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Die positive Wirkung von Tai Chi wird für immer mehr Erkrankte entdeckt. Nun haben Forscher der US-Universität von Missouri herausgefunden, dass chemotherapeutisch behandelte Krebspatientinnen vom chinesischen Schattenboxen profitieren.
Die Wirkung der Kombination aus Meditation, ganzheitlicher Gesundheitsübung und innerer Kampfkunst haben die Wissenschaftler in einer Pilotstudie mit Krebspatientinnen überprüft. Dabei absolvierten 23 Krebspatientinnen über zehn Wochen zwei Mal pro Woche ein jeweils einstündiges Tai Chi-Training.
Bei ihnen zeigte sich im Vergleich zu anderen Patientinnen eine deutliche Besserung in der psychischen, aber auch der physischen Gesundheit. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachmagazin “Complementary Therapies in Clinical Practice”. Zuvor wurde seitens der Forschung Tai Chi eine entsprechend positive Wirkung auch bei Depressionen, Gelenkschmerzen sowie Herzinsuffizienz attestiert.
Quelle: Medical Press
18.06.11