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Tierhaltung trotz Allergie

Tierhaltung trotz Allergie

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Wer Tierhaarallergiker ist, muss nicht zwingend auf sein Haustier verzichten. Mit ein paar Grundregeln lässt sich das Zusammenleben organisieren. Die fälschlicherweise als Tierhaarallergie bezeichnete Reaktion des Körpers ist eigentlich keine Überempfindlichkeit gegenüber den Tierhaaren.

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Vielmehr stecken die allergieauslösenden Bestandteile, auch Allergene genannt, in den Hautschuppen, dem Kot, Speichel und Urin der Tiere. Etwa 8 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen und die beste Schutzmaßnahme ist es, sich von solchen Tieren fern zu halten. Sind die Symptome jedoch nicht zu stark ausgeprägt und werden einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen, ist die Haltung eines Haustiers nicht ausgeschlossen.

Grundsätzlich haben Tiere im Schlafzimmer nichts zu suchen. Erst recht nicht in Allergikerhaushalten. Fellpflege mit Kämmen und Bürsten findet am besten im Freien statt. In der Wohnung ist es wichtig, Sessel, Sofas, Teppiche und Matratzen häufig und gründlich zu reinigen. Hier haben sich Staubsauger mit Staubfilter bewährt. Sinnvoll ist es auch, die Böden so oft wie möglich zu wischen und regelmäßig gut zu lüften.

Wer einen Kater beherbergen will, lässt diesen besser kastrieren. Dann produziert er erheblich weniger Allergene. Doch Hunde sind im Allgemeinen vorteilhafter für Allergiker. Sie lösen seltener Allergien aus als Katzen oder Nager. Dabei sind Boxer und Schnauzer noch am problematischsten. Natürlich ist es gut, die Auswahl des Haustieres vom eigenen Allergiepotenzial abhängig zu machen. Bei zu stark ausgeprägter Allergie ist es jedoch besser, auf ein Haustier zu verzichten.

Quelle: Medical Press

23.01.12

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