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Zu alt für die Tumortherapie?

Zu alt für die Tumortherapie?

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Die medizinische Forschung arbeitet zur Zeit daran, einen “biologischen Marker” für das Altern auf zellulärer Ebene zu finden. Damit könnte der Arzt leichter eine Aussage über das tatsächliche biologische Alter und die Therapiefähigkeit älterer Krebspatienten zu treffen. Doch das ist noch Zukunftsmusik, so Dr. Friedemann Honecker, Onkologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

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Ob ein älterer Krebspatient therapiert werden kann, wird mittels eines “geriatrischen Assessments” am UKE ermittelt. “Man erhebt zum Beispiel die Aktivitäten des täglichen Lebens. Das sind scheinbar banale Dinge: ist der Patient zu einer selbständigen Lebensführung in der Lage, kann er einkaufen gehen, kann er Transportmittel benutzen, kann er Geldgeschäfte tätigen und ähnliches”, erläutert Honecker und weiter: “Was sicherlich auch zur Abschätzung der Therapiefähigkeit gehört, ist eine Erfassung der Begleiterkrankungen. Es könnte auch eine Erhebung des Ernährungszustandes durchgeführt werden. Weiterhin gehört ein Demenz- oder Depressionsscreening dazu”.

Außerordentlich sinnvoll sei es auch, den Patienten selbst zu befragen, wie er seine eigene Belastbarkeit einschätze. Im Prinzip hätten ältere Menschen den gleichen Zugang zu Therapiemöglichkeiten wie jüngere.

Quelle: Medical Press

13.02.12

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