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Umgang mit dem Asthmaspray

Da es unterschiedliche Asthmasprays gibt, sollte sich der Asthmatiker beim behandelnden Arzt beim ersten Gebrauch über die Applikationsweise seines Sprays informieren. Damit ein Asthmaspray richtig angewendet werden kann, müssen einige Grundvoraussetzungen bezüglich der Inhalation beachtet werden. Die Inhalation sollte immer mit aufrechtem Oberkörper (im Sitzen oder im Stehen) durchgeführt werden. Das entsprechende Asthmaspray muss für die Inhalation bereit sein, z. B. Deckel entfernen, ggf. vor Anwendung schütteln, richtig halten, was je nach Gerät unterschiedlich ist. In der Vorbereitung langsam und entspannt ausatmen, um dann mit dem Auslösen des Sprays tief einzuatmen. Um das Medikament seine Wirkung in den Bronchien entfalten zu lassen, sollte der Atem für drei Sekunden angehalten werden. Danach langsam ausatmen. Bei mehrmaliger Inhalation sollte eine Pause von einer Minute zwischen den Intervallen bestehen.

Unterschiedliche Asthmasprays

Je nach Darreichungsweise gibt es unterschiedliche Gerätetypen:

  • Bei Pulverinhalatoren liegt der Wirkstoff als Pulver vor und gelangt auf winzigen Teilchen in die Atemwege. Die Handbewegung und das Einatmen müssen hierbei nicht synchron erfolgen.
  • Bei den Dosieraerosolen wird der Wirkstoff versprüht und dann inhaliert. Für diese Geräte gibt es sog. Inhalierhilfen (Spacer). Diese Spacer sollen die Menge des Wirkstoffs verringern, die im Mund und Rachen verbleibt. Denn Ziel ist es, dass der Wirkstoff nur in der Lunge seine Wirkung entfaltet. Es gibt zwei Arten von Spacern: Sie fungieren entweder als Mundstückverlängerung oder als sog. Vorschaltkammern. So füllt sich bei einem Sprühstoß die Vorschaltkammer mit Tröpfchen. Der Inhalt dieser Kammer wird dann eingeatmet.

Patienten sollten mit ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen, welche Asthmasprays für sie am besten geeignet sind und ob sie einen Spacer benötigen.

Quelle: Ratgeber COPD und Asthma 2012

29.12.12

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