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Schon kleine Veränderungen in der Lunge sichtbar machen

Auf einem gemeinsamen Kongress am Universitätsklinikum Heidelberg diskutierten Radiologen und Pneumologen großer Fachgesellschaften aus Europa und den USA, wie Lungenkrebs möglichst früh erkannt werden kann, um eine Therapie rechtzeitig einzuleiten. Mit modernen Techniken wie der Magnetresonanztomografie (MRT) und der Protonenemissionstomografie (PET) in Kombination mit spezifischen radioaktiven Molekülen können Tumoren funktionell und molekulartumorbiologisch charakterisiert werden, um winzige Herde richtig zu diagnostizieren, die passende Therapie zu wählen und das Therapieansprechen frühzeitig und quantitativ zu beurteilen.

„Im Bereich der Radiologie von Lungenerkrankungen wurden in den vergangenen Jahren sehr große Fortschritte gemacht“, berichtet Prof. Dr. Hans-Ulrich Kauczor, Ärztlicher Direktor der Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, der den Kongress als Tagungspräsident leitete. So wurde eine große Studie aus den USA vorgestellt, die sich mit dem Thema Screening auf Lungenkrebs befasst und hierzu die Niedrig-Dosis-Computertomografie (CT) einsetzt. „Erstmals werden wir wissenschaftliche Daten haben, die zeigen, ob es sich lohnt, bestimmte Risikogruppen regelmäßig zu untersuchen“, so Prof. Kauczor.

Auch bei der sog. chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Mukoviszidose spielt die Bildgebung zunehmend eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht dabei einerseits die Erkennung verschiedener Subtypen, die von unterschiedlichen Therapien profitieren, und andererseits, der Lunge beim Atmen zuzuschauen, um so Störungen der Funktion direkt räumlich zuordnen zu können.

Quelle: COPD und Asthma 2011

29.12.11

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