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Fettabsaugung

Fettabsaugung ist eine Methode der plastischen Chirurgie und wird in Fachkliniken für Schönheitschirurgie angeboten. Viele Frauen leiden unter hartnäckigen Fettpolstern, die weder durch Sport, noch durch gesunde Ernährung zu beseitigen sind. Sie haben vielfältige Ursachen – häufig entstehen sie aber nach Schwangerschaften. Fettpolster bilden sich vorwiegend am Bauch, an den Oberschenkeln und an den Knien, aber auch am Po. Die Fettabsaugung ist aber auch an anderen Körperstellen möglich, je nachdem, wo sich hartnäckige Polster gebildet haben. Durch die Fettabsaugung können die unerwünschten Polster dauerhaft entfernt werden, der Körper wird sozusagen modelliert. Das Ziel der Fettabsaugung ist, eine ansprechende Körpersilhouette zu schaffen, in welcher die Proportionen wieder ein harmonisches Bild ergeben.

Beratung, Finanzierung und Preise

Die Fettabsaugung ist ein medizinischer Eingriff, der sowohl bei Frauen, als auch bei Männern relativ häufig durchgeführt wird. Bevor der Eingriff durchgeführt werden kann, muss eine Beratung durch den Chirurgen in der Fachklinik erfolgen. Der Chirurg erklärt detailliert die Durchführung des Eingriffs und klärt über Chancen und Risiken der Fettabsaugung auf. Danach wird geklärt, an welchen Stellen Fett abgesaugt werden soll und wie viel, denn das Ziel nach dem Eingriff ist eine ansprechende Silhouette mit stimmigen Proportionen. Der Chirurg muss hier also sorgfältig abwägen. Erst dann kann der Chirurg sich zu den Preisen äußern, die, je nach Menge des zu entfernenden Fettgewebes und der angewendeten Methode, durchaus variieren können. Allgemeingültige Preise können von daher kaum genannt werden – darüber hinaus variieren die Preise selbstverständlich in den unterschiedlichen Kliniken für plastische Chirurgie. Je nach Art des Eingriffs können die Preise sich zwischen 1.000,- und 8.000,- Euro bewegen. Viele Kliniken bieten Finanzierungen durch Partnerbanken an. Patienten können hier die Höhe der monatlichen Raten relativ frei individuell festlegen – nach der Höhe der monatlichen Raten richtet sich die Gesamtlaufzeit der Finanzierung.

Durchführung

Zur Durchführung der Fettabsaugung werden die Stellen, an welchen abgesaugt werden soll, zunächst mit einem Stift angezeichnet. Bei großen Eingriffen, die an mehreren Stellen durchgeführt werden sollen, erhält der Patient eine Vollnarkose. Handelt es sich um kleinere Flächen, genügen eine örtliche Betäubung und ein leichter Dämmerschlaf. Zunächst führt der Chirurg einen kleinen Schnitt in der betroffenen Region durch, der etwa drei bis fünf mm lang ist. Durch diesen Schnitt wird ein Betäubungsmittel gespritzt, darüber hinaus Natriumcarbonat und steriles Wasser. Das Fettgewebe nimmt die Lösung auf und kann so leichter abgesaugt werden. Die Fettabsaugung selbst erfolgt durch eine feine Kanüle, die in das Fettgewebe unter dem Hautschnitt eingeführt wird. Der Chirurg muss darauf achten, dass er sehr gleichmäßig absaugt, sonst können sich Unebenheiten bilden. Je nach Menge des Fettgewebes, das abgesaugt werden soll, dauert der Eingriff zwischen einer und drei Stunden.

Chancen und Risiken

Bei einer Fettabsaugung handelt es sich um einen operativen Eingriff, meist unter Vollnarkose. Schon in diesem Zusammenhang können selbstverständlich Risiken auftreten, wie zum Beispiel eine Unverträglichkeit der Anästhesie oder Allergien. Durch eine Fettabsaugung kann es zu Unebenheiten an den abgesaugten Stellen kommen, darüber hinaus können sich Dellen bilden. Die Fettabsaugung sollte aus diesem Grund nur von erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. Ein länger anhaltendes Taubheitsgefühl nach der Operation kommt in seltenen Fällen vor, in der Regel kehren die normalen Empfindungen der Haut jedoch nach einiger Zeit wieder zurück. Nikotin und Alkohol sind bereits einige Zeit vor der Operation zu vermeiden, denn beides sind Giftstoffe und sorgen für eine schlechte Durchblutung – das kann zu einer verzögerten und schlechten Wundheilung führen. Auch diverse Medikamente, die das Blut verdünnen, dürfen einige Zeit vor und nach der Operation nicht mehr eingenommen werden.

Die Fettabsaugung eignet sich generell nicht zur Gewichtsreduktion bei starkem Übergewicht! Patienten, die einen Eingriff planen, sollten aus diesem Grund bereits vorher auf natürlichem Weg ihr Gewicht reduzieren, am besten im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten und einer dauerhaften Umstellung der Ernährung. Chirurgen raten aber auch nach dem Eingriff zu regelmäßigem Sport und einer gesunden Ernährung, damit das Ergebnis der Fettabsaugung auch dauerhaft schön bleibt.

Generell betrachtet haben Menschen, die ihr Gewicht bereits reduziert haben, regelmäßig Sport treiben und auf eine gesunde Ernährung achten, sehr gute Chancen auf ein dauerhaft schönes, optisches Ergebnis der Fettabsaugung. Bei vielen Patienten wirkt sich dies sehr vorteilhaft auf das Selbstbewusstsein aus, was wiederum zahlreiche weitere Vorteile und Chancen eröffnet. Allerdings bleibt eine Operation nun mal ein Risikofaktor und Patienten sollten gründlich die Vor- und Nachteile abwägen.

Kompetenzzentren

Im Grunde nennt sich jede Klinik für plastische Chirurgie auch Kompetenzzentrum. Selbstverständlich erhalten Patienten und Interessenten hier ausführliche Informationen und Beratungen zum Thema Fettabsaugung. Allerdings sollten Patienten nicht vergessen, dass eine Klinik für plastische Chirurgie relativ einseitige Standpunkte vertritt und natürlich ihre Dienstleistungen verkaufen möchte. Dagegen spricht nichts, zumal die Beratungen in renommierten Kliniken sehr ausführlich gestaltet werden.

Patienten jedoch, die auf der Suche sind nach neutralen Informationen, vielleicht auch nach neuen Operationsmethoden, Chancen und Risiken, sollten sich eher an Fachverbände wenden.

Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie in Deutschland e.V. verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Sie definiert die Qualitätsstandards, legt Ausbildungsrichtlinien für Chirurgen fest, klärt Ärzte, aber auch Patienten über Neuentwicklungen auf.

http://www.gacd.de/

Patienten finden auf der Webseite zahlreiche Informationen, können allerdings auch die Kontaktmöglichkeiten nutzen um weiterführende Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen

Fettabsaugungen werden – wie auch Brustvergrößerungen und zahlreiche andere, kosmetische Operationen – auch im Ausland angeboten. Die Preise sind dort häufig günstiger. Patienten sollten allerdings von derartigen Angeboten Abstand nehmen, denn ein günstigerer Preis für den Eingriff kann am Ende doch sehr teuer werden. In erster Linie für die Gesundheit, aber auch für die Optik, die häufig alles andere als das gewünschte Ergebnis mit sich bringt. Die Qualitätsstandards im Ausland sind häufig auf weit niedrigerem Level angesiedelt als in Deutschland. Darüber hinaus muss eine Fettabsaugung sehr sorgfältig durchgeführt werden, damit keine Verletzungen entstehen und der Körper auch eine gleichmäßige Modellage erhält. Wird der Eingriff nicht ordnungsgemäß durchgeführt, können sich unschöne Dellen bilden und größere Unebenheiten.

Nicht selten müssen nach solchen „Unfällen“ im Ausland aufwendige Eingriffe durch die plastische Chirurgie stattfinden, um unschöne Ergebnisse zu korrigieren – was allerdings leider nicht immer möglich ist. Hinzu kommt die Frage der Haftung: In Deutschland haftet der Chirurg, bzw. die Klinik. Im Ausland hingegen gestaltet sich die Sachlage sehr schwierig. Klageverfahren machen meist wenig Sinn, denn Prozesse mit dem Ausland sind häufig sehr teuer und müssen vom Patienten selbst finanziert werden. Die Gesetzeslage im Ausland macht einen Gewinn des Prozesses im Allgemeinen relativ chancenlos.

Patientinnen, die eine Fettabsaugung planen, sollten von daher lieber gleich einen höheren Preis für den Eingriff einkalkulieren – statt nachträglich einen unangemessen hohen Preis auf mehreren Ebenen zahlen zu müssen.

Monika Celik

16.02.11

Fettabsaugung
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