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Gute Verdauung bei Babys auch für Allergieschutz wichtig

Säuglingsnahrung sollte möglichst leicht verdaulich sein und Magen und Darm nicht belasten. Das ist für Babys Wohlbefinden wichtig, leistet aber auch einen Beitrag zur Allergieprävention. Denn wenn mit der Verdauung alles klappt, kann sich das darmeigene Immunsystem besser entwickeln und einen natürlichen Schutz vor Allergien aufbauen. So berichtet die Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V.

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Die beste Form der Säuglingsernährung ist das Stillen. Muttermilch schützt nicht nur auf natürliche Weise vor einer Sensibilisierung gegen Milcheiweiß. Sie ist auch leicht verdaulich und trägt dazu bei, dass der Magen-Darm-Trakt des Babys sich ungestört entwickeln kann. Hypoallergene Säuglingsnahrung kommt der Muttermilch in beiden Punkten besonders nah: Das Milcheiweiß ist hier in kleinere Bruchstücke aufgespalten und kann daher keine Allergie auslösen. Außerdem flockt es im Gegensatz zum intakten Kuhmilcheiweiß herkömmlicher Säuglingsnahrung in der sauren Umgebung des Magens kaum aus und wird somit schneller verdaut.

Der Darm beherbergt das größte Immunsystem des menschlichen Körpers: Mehr als 70 % der Abwehrzellen sind dort angesiedelt und verrichten ihre Arbeit als Schutzschild gegen Schadstoffe, Keime und Allergene. Bei Babys ist dieses Immunsystem noch nicht ausgereift, sondern es entwickelt sich im Laufe des ersten Lebensjahres. Die richtige Säuglingsnahrung ist daher für ein gesundes Wachstum und für die Ausprägung eines starken Immunsystems besonders wichtig. Eine Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe erklärt, worauf es bei der Ernährung von Säuglingen ankommt und was Mütter beachten sollten, die nicht stillen können.

Quelle: Allergikus 4/2011

20.02.12

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