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Alles über Vorsorge

1. Kleine Unternehmen investieren kaum in Mitarbeitergesundheit

Geht es um den Standort Deutschland, fallen vor allem die Stichworte Lohnniveau und Bürokratie. Doch viele Unternehmen investieren noch immer oder inzwischen wieder in Deutschland, weil sie vor allem die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter schätzen, die für eine hohe Produktivität und Produktqualität stehen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden aber eben diese qualifizierten Beschäftigten künftig ein knappes Gut.

2. Vorfahrt für Vorsorge

Trotz aller Fortschritte in der Diagnose und Behandlung von Krebs gibt es pro Jahr 400 000 Neuerkrankungen und 200 000 Todesfälle durch Krebs in Deutschland. Prof. Arnulf Stenzl, Direktor der Urologischen Universitätsklinik in Tübingen, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung der Vorsorge.

3. Vorsorge regelmäßig wahrnehmen!

Frankfurt/M. Im Zuge der aktuellen Debatte um die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsprogramme hat die Deutsche Krebsgesellschaft den Online-Gesundheitsservice ausgebaut:

4. Krebs: Eine vermeidbare Krankheit - WCRF-Bericht auf DGE-Kongress vorgestellt

"Das Potenzial Krebs zu vermeiden ist erheblich", stellte Professor Claus Leitzmann, Universität Gießen, anlässlich des 45. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) am 13. und 14. März 2008 in Bonn, fest. Leitzmann präsentierte den neuen Bericht des World Cancer Research Fund (WCRF-Report), der auf der Auswertung von rund 7.000 Krebsstudien basiert. Ein Fazit ist: Jeder kann täglich selbst dazu beitragen, sein persönliches Krebsrisiko zu senken.

5. 17.000 Apotheken engagierten sich für „Rauch-Stopp“

Bei der am 29. Mai endenden Kampagne „Rauchfrei 2008“ des Deutschen Krebsforschungszentrums engagierten sich bundesweit mehr als 17.000 Apotheken. Sie verteilten Informationsmaterialien und Teilnehmerunterlagen, zusätzlich klärten sie Raucher und deren Angehörige im persönlichen Beratungsgespräch auf.

6. Studie: Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand gehen seltener zum Arzt

Gütersloh – Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand gehen seit Einführung der Praxisgebühr seltener zum Arzt. Das verdeutlicht der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung. Im Vergleich zum Durchschnitt haben die Befragten, die ihren Gesundheitszustand als „schlecht“ bezeichnen, die Häufigkeit ihrer Arztbesuche am stärksten reduziert: Von 2003 bis 2005 sank die Zahl um rund ein Drittel, von durchschnittlich 23 Besuchen auf 16. „Hier besteht die Gefahr, dass die Patienten auch auf wichtige Arztbesuche verzichten“, sagt Jan Böcken von der Bertelsmann Stiftung.

7. Untersuchungen zur Früherkennung Krebs NUTZEN UND RISIKEN

Mit ihrem Ratgeber zu Früherkennungs-untersuchungen bei Krebs bewertet die Stiftung Warentest Funktionsweise und Ergebnissicherheit verschiedener Untersuchungen, die entweder als Kassen- oder IGeL-Leistung, also als individuelle Gesundheitsleistung, die vom Patienten gezahlt wird, angeboten werden. Grundlegende Methoden der Früherkennung, wie Computertomographie oder Endoskopie, werden ebenso erläutert wie spezielle Untersuchungen zur Erkennung der häufigsten Krebsarten. Zunächst werden Entstehung, Häufigkeit und Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krebserkrankung anschaulich dargestellt. Danach werden Ablauf, Treffsicherheit, Nutzen und Risiko der Untersuchungsmethode bewertet und bei IGeL-Leistungen durch die Kosten ergänzt.

8. Überleben nach Krebs

Ein Vergleich aktueller Daten zum Langzeitüberleben bei 23 verschiedenen Krebserkrankungen zeigt: Bei einigen häufigen Krebslokalisationen überleben Patienten in den USA nach wie vor länger. Die besonders deutlichen Differenzen beim Überleben nach Brustkrebs sind vermutlich auch auf Unterschiede in der Beteiligung an Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen.

9. DMP – Das Disease Management-Program

Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.

10. Vorsorge ist wichtig – auch für Männer

Viele Männer sind Vorsorgemuffel. Dabei ist die Chance auf Heilung einer Krankheit umso größer, je früher sie erkannt wird. "Ein Teil der Darmkrebstodesfälle in Deutschland etwa könnte verhindert werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig zur Vorsorge gingen", sagt Dr. Katja Matthias

11. Der Umgang mit chronisch Krebskranken

Krebs wird allgemein als eine plötzlich auftretende Erkrankung erlebt, die das gesamte bisherige Leben der Betroffenen und ihres Umfelds ändert, kurzfristig radikale und nebenwirkungsbeladene Behandlungen erforderlich macht, bei nicht erfolgreicher Behandlung kurzfristig zum Tod führen kann. Dieses Bild ist richtig und bestimmt unsere Anstrengungen zur Betreuung von Krebspatienten, um den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern. Aber dieses Bild ist nicht komplett. Es lässt die zunehmend große Zahl von Patienten außen vor, die wir als chronisch Krebskranke bezeichnen müssen.

12. Was ist Lungenkrebs?

Das Fachgebiet der Thoraxchirurgie behandelt die chirurgischen Erkrankungen der Organe im Brustkorb, des Mittelfellraumes (Mediastinum) und der Brustwand. Waren es früher vor allem die Tuberkulose und andere entzündliche Erkrankungen, die eine Operation erforderten, so ist heute der Lungenkrebs der weitaus häufigste Anlass für einen thoraxchirurgischen Eingriff

13. Bronchialkarzinom – Vorsorge, Behandlung, Nachsorge

In der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Zahl der Erkrankungen an Bronchialkarzinomen während der letzten 30 Jahre bei Männern vervielfacht. Leider nimmt diese Krebsart auch bei Frauen deutlich zu, was durch veränderte Rauchgewohnheiten bedingt ist. Weltweit sind 25 % der Karzinome Bronchialkarzinome. Eine Kampfansage durch die Gesundheitspolitik, Medizinischen Fachgesellschaften und die Medien ist angezeigt

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