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Psoriasis-Arthritis

Die Psoriasis-Arthritis ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung der peripheren Gelenke und/oder der Wirbelsäule, die in den meisten Fällen bei Menschen auftritt, die an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden. In seltenen Fällen kann sich die Psoriasis-Arthritis auch vor den Zeichen einer Schuppenflechte auf der Haut manifestieren.

Die Psoriasis ist eine chronische Hauterkrankung, bei der durch entzündliche Prozesse schuppende, gerötete Hautareale v. a. an Ellenbogen, Knien und im Bereich des Kopfes hervorgerufen werden. Bei der Psoriasis-Arthritis greifen diese Entzündungen auf die Gelenke bzw. die Gelenkhäute über.

Rund zwei Millionen Betroffene in Deutschland

In Deutschlang sind rund zwei bis drei Prozent der Bevölkerung an Schuppenflechte erkrankt, schätzt das Robert Koch-Institut (RKI). Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl ergäbe dies rund 1,6 bis 2,5 Millionen Betroffene. Bei rund einem Zehntel der Psoriasis-Patienten entwickelt sich im Verlauf der Erkrankung eine Psoriasis-Arthritis.

Psoriasis-Arthritis: unterschiedliche Ausprägungen

Die Psoriasis-Arthritis kann in verschiedenen Formen auftreten: Am häufigsten ist die asymmetrische Psoriasis-Arthritis, bei dem die Betroffenen an einer Arthritis der kleinen Gelenke von Fuß und Hand sowie auch größerer Gelenke (v. a. Kniegelenk) leiden. Das Befallsmuster ist dabei häufig asymmetrisch, d. h. es sind nicht die gleichen Gelenke beider Körperhälften betroffen.

Bei der sog. Arthritis mutilans (lat. verstümmelnd), schmerzen die Gelenke nicht nur, sondern es treten zudem Deformationen auf.

Antje Habekuß

05.11.14

Psoriasis-Arthritis
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