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Patienteninformationen

Alles über Zerstörung der Axone

1. Möglicher Ansatzpunkt für Therapie

Ein Forscherteam um den LMU-Mediziner Prof. Martin Kerschensteiner und Prof. Thomas Misgeld, München, konnte nun aufklären, wie es zur Zerstörung der Axone (Fortsätze der Nervenzellen) bei MS kommt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Entzündung im Nervensystem eine bislang unbekannte Form des Absterbens bzw. des Funktionsausfalls von Axonen in Nervenfasern (Axondegeneration) – die „focal axonal degeneration“ oder FAD – auslösen kann.

2. Fehlgeleitete Immunzellen greifen Nervenzellen direkt an

Neue Erkenntnisse zur MS haben Forscher in Berlin und Mainz gewonnen. Mithilfe bildgebender Verfahren, mit denen es möglich ist, Prozesse im lebenden Organismus zu untersuchen, konnten Dr. Volker Siffrin und Prof. Frauke Zipp zeigen, dass fehlgeleitete Zellen des Immunsystems auch Nervenzellen direkt angreifen

3. Neurologen entdecken neue Funktion von Astrozyten

Im Gehirn kommen außer den Nervenzellen weitere Zellen vor, die die sog. Glia bilden. Sie werden in die Zelltypen Mikroglia, Oligodendrozyten und Astrozyten unterteilt. Die Mikrogliazellen sind die Abwehrzellen des Gehirns. Ihre Aufgabe besteht darin, pathogene Substanzen zu erkennen und zu beseitigen. Die Nervenzellen im Gehirn sind über lange Fortsätze verbunden, die sog. Axone.

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