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Prostatakrebs: Behandlung in zertifizierten Zentren

Erhöhte Lebensqualität

„… Prostatakrebs! Mein Urologe sagt, der Krebs ist besiegbar – wenn ich mich entsprechend behandeln lasse … Wie finde ich nun die richtige Klinik, einen guten Operateur oder Strahlentherapeuten? Wo bekomme ich die Behandlungsqualität, die ich mir wünsche? Kann ich den Empfehlungen meines Urologen, meines Hausarztes, meiner Bekannten oder den Medien vertrauen? …

Die Unsicherheit, für sich die falsche Entscheidung in der weiteren Behandlung zu treffen, ist sehr groß. Da ist „guter Rat teuer“. Nach welchen Kriterien sollte sich ein Betroffener richten? Den Weg der weiteren Behandlung des Prostatakrebses leitet Ihr Urologe des Vertrauens ein, er ist Ihr „Krankheitsmanager“. Es könnte sein, dass er Ihnen die Einweisung in ein sog. Prostatakarzinomzentrum vorschlägt. Was bedeutet das nun?

Was zeichnet Prostatakarzinomzentren aus?

Diese spezialisierten Zentren befinden sich immer an modernen stationären Einrichtungen (Krankenhäusern) mit größeren urologischen Kliniken, die entsprechend erfahrene Ärzte, Pflegepersonal, Physiotherapie etc. beschäftigen. Die Prostatakarzinomzentren werden nach strengen Richtlinien des Zertifizierungsinstitutes der Deutschen Krebsgesellschaft, „OnkoZert“, geprüft und beurkundet. Wichtige Voraussetzungen für die Beurkundung sind u. a., dass die Klinik ein entsprechendes Operationsvolumen (z.B. eine hohe Anzahl an Prostatakrebsoperationen) kontinuierlich leistet und dass alle erforderlichen fachübergreifenden Experten als Kooperationspartner mitwirken. Das sind Strahlentherapeuten, Onkologen, niedergelassene Ärzte (Urologen, Hausärzte), Radiologen, Physiotherapeuten und onkologisch spezialisierte Psychotherapeuten. Zudem muss die Einrichtung der Klinik den aktuellen technischen Standards entsprechen.

Im zertifizierten Zentrum wird sichergestellt, dass Ihre Behandlung immer das Resultat der individuellen Beratung (Tumorkonsil) eines Expertengremiums aus allen an der Diagnostik und der Therapie beteiligten Fachrichtungen ist. Dabei wird eine Ihrer individuellen Situation entsprechende, auf Sie zugeschnittene Behandlungsstrategie empfohlen und schriftlich festgelegt. All diese Aufgaben, Bedingungen und noch mehr müssen in einem Zertifizierungsverfahren, das oft länger als ein Jahr dauert und jährlich wiederholt wird, erfüllt sein. Erst dann darf eine Klinik bzw. die urologische Abteilung die Bezeichnung „Prostatakarzinomzentrum“ führen.

Das Zertifizierungsverfahren

Die Zertifizierungsbedingungen nach „OnkoZert“ sind dabei landesweit gleich, sodass alle deutschen „OnkoZert“-Prostatakarzinomzentren, die ein vergleichbar hohes, modernstes Behandlungsniveau anbieten, eine Art Qualitätssiegel führen. Dieses Konzept der Zentrumsbildung mit neuer qualitätsorientierter Durchstrukturierung ist selbst für große Kliniken mit einem hohen Aufwand an zusätzlicher Arbeit, Personal und Kosten verbunden. Die Qualität der Behandlung (z.B. Prostata-Operationsergebnisse mit geringeren Inkontinenzraten) kann realistisch aber nur von genau solchen Einrichtungen bzw. medizinischem Personal mit großer klinischer Erfahrung (hohe Behandlungsfallzahl) und hoher Motivation weiter verbessert werden. Diese wichtigen Voraussetzungen sind besonders in den zertifizierten Behandlungszentren gegeben.

Bestmögliche Behandlungsergebnisse im Blick

Statistisch vermag sich erst nach einigen Jahren zeigen, ob und wie diese Konzepte die Heilungsraten wesentlich verbessern können. Bereits jetzt wurden mithilfe der Zentrumsbildung klare, vergleichbare Behandlungsabläufe nach neuesten Erkenntnissen für Patienten mit Prostatakrebs in der gesamten Bundesrepublik geschaffen. Nur eine strukturierte, auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Therapie mit engagiertem Personal garantiert Ihnen die bestmöglichen Behandlungsergebnisse. Kann das eine Entscheidungshilfe für Sie sein? – Wir glauben, ja!

Prof. Dr. med. Udo Rebmann,
Dr. med. Diana Wießner

Aus Befund Krebs 3/2010

23.08.10

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