Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein

Häufigkeit von Weinallergien bislang völlig unbekannt Allergien sind auf dem Vormarsch, aber was genau die Ursachen für diese Zunahme sind, ist nicht eindeutig geklärt. Auslöser sind oft Nahrungsmittel wie zum ...

 

Ambrosia weiter bekämpfen

Ambrosia bereitet in Bayern Allergikern immer mehr Probleme. Deshalb wird die Pflanze auch in diesem Jahr intensiv bekämpft. Dies berichtete Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml zum Start der Bekämpfungsmaßnahmen gegen die ...

 

Nase frei durch Stallluft

Ausgerechnet ein Grasbestandteil scheint zu bewirken, dass Landkinder viel seltener an Heuschnupfen erkranken als Jugendliche in der Stadt. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, gewöhnt eine Substanz im ...

 

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung zu verhindern

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung - und damit Gesundheitsprobleme vor allem für Allergiker - zu verhindern. So sollte an schwül-heißen Tagen tagsüber am besten gar nicht gelüftet werden. ...

 

Mechanismus der Nickelallergie entschlüsselt

Nickel ist der mit Abstand häufigste Verursacher von Kontaktallergien. Allein in Europa reagieren 65 Millionen Menschen sensibel auf das Metall, das etwa in Münzen, Schmuck oder Uhren steckt. Wie der ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Allergien - News - Allergische Hautkrankheiten und Ekzeme – Viele Beschäftigte müssen ihren Beruf wechseln

Allergische Hautkrankheiten und Ekzeme – Viele Beschäftigte müssen ihren Beruf wechseln

06.07.09.

Oft beginnt es mit einer kleinen schuppigen Veränderung der Haut und mündet in einem Ekzem, mit blutigen Rissen und chronisch juckenden Stellen – 44 % aller bestätigten Berufskrankheiten sind Hauterkrankungen, viele Betroffene müssen deswegen ihren Beruf wechseln. In der Bauwirtschaft sind Hauterkrankungen bei jungen Erwerbstätigen zwischen 15 und 25 Jahren sogar die häufigste bestätigte Berufskrankheit.

Hauterkrankungen treten z. B. bei vielen Berufsgruppen der Bauwirtschaft auf und erscheinen als Rötungen, Bläschen oder Ekzeme. Bei Fliesen- und Estrichlegern, Maurern sowie Steinmetzen wird dieses durch mechanische Einflüsse wie Sand, Gefahrstoffe oder stark alkalischen Zement ausgelöst. Im Reinigungsgewerbe sind es Mittel mit saurer oder alkalischer Wirkung, organische Löse- oder Desinfektionsmittel. Maler und Lackierer haben häufig Kontakt mit Allergien auslösenden Stoffen wie Epoxidharzen. Für die Betroffenen sind Schmerzen und unattraktives Aussehen, vor allem der Hände, sowie Einbußen der Lebensqualität in Beruf und Freizeit die Folge.

In vielen Fällen sind die Hautschäden so groß, dass die Beschäftigten ihre Berufstätigkeit aufgeben und umgeschult werden müssen. Eine Besserung am Bau sei z. B. nur in Sicht, wenn sich das Verhalten vieler Beschäftigter ändere, so die Berufsgenossenschaft BAU. Durch den Einsatz von Hautschutzmitteln vor der Arbeit, richtige Handschuhe während der Tätigkeit sowie Hautpflegecremes danach. Der Hand- und Hautschutz müsse dabei auf den jeweiligen Arbeitsstoff abgestimmt werden.

Bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften wurden im Jahr 2007 über 16.000 Anzeigen auf Verdacht einer Hauterkrankung eingereicht. In mehr als 9.700 Fällen war der Zusammenhang zwischen Beruf und Hautkrankheit nachgewiesen. Bei jungen Erwerbstätigen nehmen Hautkrankheiten gegenüber anderen beruflich bedingten Erkrankungen sogar einen Anteil von über 90 % ein. Vorbeugen ist also wichtig.

Quelle: Kampagne „Deine Haut. Die wichtigsten 2m² Deines Lebens.“
Aus Patient & Haut 01/2009

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Allergien" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 250 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -Anzeige: Skyscraper_Fred-butler