Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein

Häufigkeit von Weinallergien bislang völlig unbekannt Allergien sind auf dem Vormarsch, aber was genau die Ursachen für diese Zunahme sind, ist nicht eindeutig geklärt. Auslöser sind oft Nahrungsmittel wie zum ...

 

Ambrosia weiter bekämpfen

Ambrosia bereitet in Bayern Allergikern immer mehr Probleme. Deshalb wird die Pflanze auch in diesem Jahr intensiv bekämpft. Dies berichtete Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml zum Start der Bekämpfungsmaßnahmen gegen die ...

 

Nase frei durch Stallluft

Ausgerechnet ein Grasbestandteil scheint zu bewirken, dass Landkinder viel seltener an Heuschnupfen erkranken als Jugendliche in der Stadt. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, gewöhnt eine Substanz im ...

 

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung zu verhindern

Richtiges Lüften hilft Schimmel in der Wohnung - und damit Gesundheitsprobleme vor allem für Allergiker - zu verhindern. So sollte an schwül-heißen Tagen tagsüber am besten gar nicht gelüftet werden. ...

 

Mechanismus der Nickelallergie entschlüsselt

Nickel ist der mit Abstand häufigste Verursacher von Kontaktallergien. Allein in Europa reagieren 65 Millionen Menschen sensibel auf das Metall, das etwa in Münzen, Schmuck oder Uhren steckt. Wie der ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Allergien - News - Ambrosia-Scouts spüren hochallergene Pflanzen auf

Ambrosia-Scouts spüren hochallergene Pflanzen auf

11.07.09.

Berliner Ambrosia-Atlas soll Auskunft über Vorkommen geben – Rasante Verbreitung durch Klimawandel begünstigt

Sie ist der Allergiker-Schrecken schlechthin: die Beifuß-Ambrosie. Schon zehn Pollenkörner pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um Kopfschmerzen, Heuschnupfen oder Asthma auszulösen. Die Allergiesaison verlängert Ambrosia bis in den Oktober hinein. Durch die Klimaerwärmung wird die rasante Ausbreitung der Pflanze, die in Deutschland bislang selten vorkam, stark begünstigt.

In Berlin widmet sich ein Informations- und Aktionsnetzwerk der Aufgabe, die Ausbreitung des Unkrauts zu verhindern. «Ambrosia-Scouts» sollen die Pflanzen aufspüren und beseitigen. Die Vorkommen in der Stadt sollen digital erfasst und kartiert werden.

Ambrosia besitze die stärksten Pollen-Allergene, warnt der Meteorologe Thomas Dümmel von der Freien Universität Berlin. Eine in Bayern kürzlich veröffentlichte Studie mit Heuschnupfen- und Asthmapatienten habe ergeben, dass 27 Prozent der Patienten bereits eine Sensibilisierung gegen Ambrosia zeigten. Von ihnen erlitten viele auch Kreuzreaktionen mit Beifuß oder Nahrungsmitteln. Im französischen Rhonetal und in Norditalien beobachteten die die Ärzte einen drastischen Anstieg von Asthma-Anfällen verursacht durch Ambrosia.

Auch in Berlin hätten Pollenfallen des Meteorologischen Instituts vor allem in den Jahren 2003, 2006 und 2008 sehr hohe Pollenkonzentrationen gefunden, erklärte Dümmel. Seit 2006 beschäftigten sich in der Stadt verschiedene Institutionen mit der Bekämpfung von Ambrosia. 2007 wurden die «Ambrosia-Scouts» geboren. In einem Berliner Ambrosia-Atlas sollen die Vorkommen der Stadt nun dokumentiert werden.

Uwe Starfinger vom Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, nannte als ein wesentliches Ziel des Aktionsprogramms, die Einschleppung von Ambrosia-Samen aus anderen Ländern zu reduzieren. Dabei ist der Haupt-Einschleppungsweg mit Samen der Beifuß-Ambrosie verunreinigtes Futtermittel, insbesondere aus Osteuropa stammende Sonnenblumensamen, die als Vogelfutter verkauft werden.

Kein Vogelfutter als Saatgut zweckentfremden

Stefan Nawratz von der Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie Friedberg zufolge sind 70 Prozent der Vogelfutterprodukte mit diesen Samen verunreinigt. Auch die seit vergangenem Winter angebotenen Produkte mit dem Siegel «Ambrosia-kontrolliert» seien stark belastet. Er warnte vor allem vor der Verwendung von Sonnenblumenkernen als billiges Saatgut. Die Samen könnten bis zu 40 Jahre ihre Keimfähigkeit behalten, sagte er. Große Pflanzen können mehr als 50.000 Samen produzieren.

Quelle: The Associated Press

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Allergien" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 251 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -Anzeige: Skyscraper_Fred-butler