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Duftstoff in Körperpflegemitteln verursacht Allergien

19.07.09.

Eine Frau benutzt Hautpflegemittel

Shutterstock

Linalool ist dritthäufigstes Kontaktallergen

Ein gängiger Duftstoff in Shampoos, Haarspülungen und Duschgels kann Ekzeme verursachen. Eine schwedische Studie zeigt, dass rund 2 % der dortigen Bevölkerung allergisch auf Linalool reagieren. Die Substanz ist damit nach Nickel und Kobalt das dritthäufigste Kontaktallergen.

Jeder fünfte Schwede hat eine Kontaktallergie. Bei den meisten reagiert der Körper ungewöhnlich heftig auf Nickel. Mediziner der Universität Göteborg prüften nun bei mehr als 3.000 Hautpatienten die Ursache ihres Ekzems. 5–7 % der Teilnehmer reagierten allergisch auf Linalool.

Linalool in vielen Produkten enthalten

Der Duftstoff, der natürlich in ätherischen Ölen wie etwa Lavendel oder Minze vorkommt, wird nicht nur Körperpflegeprodukten zugesetzt, sondern auch Spülmitteln und Haushaltsreinigern. Enthalten ist er nach Angaben der Universität in 60–80 % der parfümierten Reinigungsartikel. „Linalool steckt in vielen Produkten unserer Umgebung, und genau das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass diese Kontaktallergie so verbreitet ist“, sagt Johanna Brared Christensson. Allergen wirkt die Substanz erst nach dem Kontakt mit Sauerstoff.

Quelle: Associated Press
Aus Allergikus 2/2009

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