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Hautpflege bei Babys: Weniger ist oft mehr

13.06.09.

Mutter mit Ihrem Kind

Photos.com

Babyhaut ist fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Das macht sie so zart und rosig – aber auch besonders empfindlich. Vor allem die Haut von Neugeborenen hat der Umwelt noch kaum etwas entgegenzusetzen. Die Anforderungen an Babypflegeprodukte sind daher hoch: Zum einen sollen sie die noch unausgereiften Schutzfunktionen der Babyhaut unterstützen, zum anderen dürfen sie die Haut nicht reizen oder Allergien auslösen. “In eine Pflegeserie für die ganz Kleinen gehört nur das, was die sensible Babyhaut wirklich braucht: eine kleine, aber feine Auswahl an Schutz- und Pflegestoffen”, so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Synthetische Konservierungsstoffe, Paraffine, Farbstoffe, PEG-Emulgatoren und künstliche Duftstoffe hingegen gelten als potenzielle Allergieauslöser und haben in Pflegeprodukten für Babys nichts zu suchen.

Die Haut von Babys und Kleinkindern neigt zur Trockenheit, denn der schützende Fettfilm der Haut ist noch nicht vollständig entwickelt. Babypflegeprodukte sollten daher Feuchtigkeit binden, um die Haut geschmeidig zu halten und vor Rissen zu bewahren. Dort, wo Reizungen kaum zu vermeiden sind, wie etwa in der Windelregion, muss die Haut beruhigt werden. Darüber hinaus gilt es, Gesicht und Hände gegen ein zusätzliches Austrocknen durch Kälte, Sonne und Wind zu schützen. Hier haben sich pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Sheabutter bewährt, die tief in die Haut eindringen und helfen, den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Sheabutter enthält darüber hinaus von Natur aus Haut beruhigende und schützende Substanzen wie Allantoin, Karotin und Vitamin E. “Babypflegeprodukte mit diesen Eigenschaften müssen nicht teuer sein und sind auch in gut sortierten Supermärkten und Drogerien zu finden. Einige Serien wurden von uns getestet und tragen das DHA-Siegel.”, sagt Hackler.

Quelle: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

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