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Anlaufschmerz kann erstes Warnsignal sein

Eine Arthrose entsteht oft über lange Zeit, ohne dass man etwas davon spürt. Deshalb ist es wichtig, selbst harmlos erscheinende Veränderungen der Gelenke richtig zu deuten und ernst zu nehmen, rät die Deutsche Rheuma-Liga. Ein häufiges erstes Zeichen von Arthrose ist der so genannte „Anlaufschmerz“: Man läuft los und bemerkt auf den ersten Metern einen leichten Schmerz, vielleicht auch ein Spannungsgefühl in Knie oder Hüfte. Wenige Schritte später lässt der Schmerz nach und ist meist schnell wieder vergessen. Solche Warnzeichen sollte man ernst nehmen, sagen die Experten der Deutschen Rheuma-Liga, denn einmal entstandene Knorpeldefekte verschwinden nicht von selbst, sondern breiten sich meist weiter aus. Bei Verdacht auf Arthrose empfiehlt die Rheuma-Liga daher baldmöglichst einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache der Schmerzen klären. Werden die Beschwerden präzise beschrieben, kann der Arzt in der Regel sehr schnell eine Diagnose stellen.

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Wird Arthrose nicht behandelt, schmerzt das betroffene Gelenk irgendwann schon nach leichter Belastung, wie einem Spaziergang. Die Schmerzintensität ist unterschiedlich – anfangs eher flüchtig, später unter Umständen unerträglich bis zur Bewegungsunfähigkeit.

Die Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften empfehlen am Anfang der Arthrose physikalische Maßnahmen, wie Wärme/Kälteanwendungen, Elektrotherapie und Bewegung ohne zu große Belastung der Gelenke. Medizinische Trainingstherapie, Krankengymnastik oder Sportarten wie Nordic Walking, Fahrrad fahren oder das spezielle Funktionstraining sind hilfreich.

Quelle: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

14.05.09

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